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Olympiasieger Kretschmer mit Partner Hennig auf der Kanu Sprint WM in Moskau

Liebe BLOG-Leserinnen und Leser, Liebe PEAK-Kundinnen und Kunden,

Kanu Sprint WM Moskaunach ihrer Teilnahme an der Europameisterschaft, bei der die beiden Kanuten Peter Kretschmer (Olympiasieger 2012) und Sebastian Hennig im Canadier-Vierer auf der 1000m Distanz den 5. Platz belegt haben, ging es mitte August nun zur Kanu Sprint WM nach in Moskau. Den letzten Schliff für den Saisonhöhepunkt holten sich Kretschmer und Henning erneut im Bundesleistungszentrum Kienbaum, in welchem sie schon einen Teil ihrer Vorbereitung auf die Europameisterschaft absolviert haben. Wie erfolgreich das Kanu-Duo die Weltmeisterschaft hinter sich bringen konnte, erfahren Sie in dem nachfolgenden Bericht von Sebastian Hennig.

Die Kanu Sprint Weltmeisterschaft in Moskau

von Sebastian Hennig

Liebe BLOG-Leserinnen und Leser, Liebe PEAK-Kundinnen und Kunden,

wir melden uns heute ausnahmsweise mal aus dem Urlaub zurück. Hinter uns liegt eine anstrengende Weltmeisterschaft und vor allem auch eine anstrengende Saison.

Die Anreise nach Moskau

Aber beginnen wir am besten mit dem Tag der Anreise, um einen kleinen Einblick in den Wettkampf zu geben. Wir sind am Dienstag angereist und hatten somit noch 4 Tage bis zu unserem Rennen. Dieser Tag war lediglich als Reisetag geplant, sodass wir nach der Ankunft nichts weiter unternommen haben, als im Hotelzimmer zu entspannen.

Die restlichen Tage vor unserem Rennen haben wir so gestaltet, das wir Vormittags mit dem Shuttle zur Regattastrecke gefahren sind, 2 Trainingseinheiten á 30 Minuten absolviert haben und dann ins Hotel zurückgekehrt sind. Am Nachmittag sind wir dann in das 5 Minuten entfernte Einkaufszentrum „Vegas“ spaziert und haben uns die Füße vertreten, da wir versuchen, vor jedem Wettkampf trotz Regeneration aktiv zu bleiben und die Nachmittage aktiv zu gestalten.

Der Wettkampftag

Kanu Sprint WM Moskau 2014

Am eigentlichen Wettkampftag sind wir 4Stunden vor dem Rennen aufgestanden (als alte Faustregel gilt: Wer im Wettkampf fit sein will, sollte mindestens 3 Stunden vorher wach sein). Nach einem ausgiebigen und kohlehydratreichen Frühstück und einem Kaffee ging es dann auch schon los zur Strecke und langsam machten sich die Aufregung und die Lust auf das Rennen bemerkbar. Das schlimmste vor jedem Rennen, ist das Warten vorher, bis es los geht. Rund 90 Minuten vor dem Rennen beginnen wir mit dem ersten Teil des Warm-Ups, dem sogenannten „Einpaddeln“. Dies dauert ungefähr 30 Minuten und besteht aus ca.3km technisch betontem, lockerem Paddeln, mit ein paar Sprints und Startübungen zwischendurch. Um den Kreislauf zu aktivieren, sollte man schon mindestens einmal vor dem Rennen voll an seine Grenzen gegangen sein und den Schmerz gespürt haben.

Kanu Sprint WM 2014 Moskau

Nach dem Einpaddeln gönnt sich jeder nochmal ca.15-20 Minuten Pause, die jeder unterschiedlich verbringt. Ich für meinen Teil höre gerne Musik, die mir den Fokus für die anstehende Aufgabe gibt. Bevor die eigentliche Erwärmung beginnt, supplementieren wir jeder nochmal 2 Kapseln Koffein, damit wir am Start hellwach sind. Zusätzlich gibt es 4g Beta-Alanin und 5g Creatin für das gute Gefühl.

Die Stimmung an den Finaltagen war super, man hat schon an den Bootshallen aus 300m Entfernung das Schallen der Anfeuerungsschreie von der Tribüne vernommen. Wenn man diese gewaltige Geräuschkulisse zum ersten Mal hört, dann verpasst einem allein die Vorstellung, dass man in wenigen Minuten selbst Fokus dieser sein wird, eine Gänsehaut. Dennoch konzentriert man sich ab diesem Zeitpunkt nur noch auf sich.

Jetzt sind es noch 40 Minuten bis zum Rennen und alle beginnen sich zu erwärmen, sei es mit Armkreisen, Liegestützen oder Laufsprints. Nun geht es darum, den Kreislauf in Schwung zu bringen und den Leistungspeak am Start abrufen zu können. Noch 20 Minuten bis zum Rennen, wir tragen das Boot zu Wasser, jeder wirft sich nochmal ein paar ermutigende Worte zu, und dann geht es auch schon los.

Das Rennen

Das Startsignal ertönt und die Wassermassen werden mit den Paddeln nach hinten geschleudert. Nun geht es darum, so gut wie möglich den Takt zu halten und dem Schmerz solange wie möglich standzuhalten. Das Rennen verlief eigentlich ganz gut für uns. Wir sind am Start gut drangeblieben, haben jedoch auf der Strecke wichtige Meter verloren, die wir am Ende leider nicht mehr aufholen konnten. Wir sind eine super Zeit gefahren ,leider jedoch waren die anderen dieses Jahr einfach schneller.

Die Weltmeisterschaft ist vorbei und das Ergebnis war leider nicht wie erhofft - eine Medaille. Dieses Jahr mussten wir uns trotz einer sehr guten Rennperformance mit einem 5.Platz zufrieden geben.

Sightseeing in Moskau

Da wir Samstagmittag fertig waren und man ja nicht jedes Wochenende in Moskau ist, haben wir es uns nicht nehmen lassen, den „Krasnaja Ploschtschad“ (den Roten Platz) zu besichtigen. Die Stadt ist mit keiner in Deutschland zu vergleichen, denn sie ist riesig (12Millionen Einwohner) und auch ziemlich schmutzig. Klare Sicht gibt es selbst bei bestem Wetter, aufgrund des Smogs, nicht.

Peter Kretschmer Kanu Olympia Sieger

Besonders deutlich ist das Gefälle von arm und reich. Umso weiter man vom Stadtkern entfernt ist, desto „unschöner“ wird es. Auf den Straßen gibt es entweder nur Rostlauben oder Luxuskarossen. Der Stadtkern hingegen ist ein absoluter Kontrast zum äußeren Ring. Die Gebäude sind prunkvoll und die Straßen sauber. Von der politischen Lage bemerkt man widererwartend sehr wenig. So genießen wir die letzten Stunden noch im berühmten Luxuskaufhaus am Roten Platz, dem GUM, welches von außen mit Lichterketten beleuchtet ist und beim Abendessen im Restaurant.

Kanu Olympia Sieger Peter Kretschmer

Den nächsten Monat werden wir eine Trainingspause einlegen, um danach wieder mit neuen Kräften in die nächste Saison einsteigen zu können.

Wir hoffen, dass Euch unser Blog gefallen hat und bedanken uns für die Unterstützung. Vor allem aber bedanken wir uns bei unserem Sponsor Peak für die Unterstützung.

Dank der erstklassigen Qualität und Reinheit der Produkte, mussten wir uns bei zahlreichen Dopingkontrollen in diesem Jahr absolut keine Gedanken machen und konnten uns auf die wichtigen Dinge konzentrieren.

 Liebe Grüße Peter & Basti