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Peptid NA6 - Bioaktives Peptid

Peptid NA6 ist ein auf Grundlage der Forschungsergebnisse von Simakin et al. (Scientific Sports Bulletin 1998) von uns neu entwickelte bioaktives Pepitd, das eine 6-fach höhere Nitrogen-Assimilationsrate als alle herkömmlichen Proteine, ja sogar als Aminosäurekomplexe in Tabletten-, Kapsel- oder Ampullenform hat.

Mit anderen Worten: Jede einzelne Verzehrsportion führt - verglichen mit üblichen Protein- oder Aminosäureformulars - zu einer 6 mal höheren Zunahme an fettfreier Muskelmasse.

Das Peptid wird aus UF-Whey-Protein (Ultrafiltriertem Molkenprotein) höchster Qualität durch eine vollständige Hydrolyse mit einer speziellen Enzymmixtur und Verbindung mit funktionellen aromatischen Pflanzenstoffen (u.a. auch der von Simakin benutzen Pflanzenauszüge) hergestellt. Der Hydrolysegrad ist extrem hoch, ja so hoch, dass sogar die aromatischen Aminosäuren von den Peptiden abgespalten sind, was neben einer extrem guten Bioverfügbarkeit auch einen, durch die aromatischen Pflanzenauszüge zusätzlich nochmals gemilderten Bittergeschmack mit sich bringt. Nach der Warburg-Methode ist eine hohe Bioaktivität des Peptides feststellbar. Erste praktische Erkenntnisse deuten bei der Bioaktivität in Richtung einer positiven Funktionalität bezüglich des Immunsystems und der psychisch-mentalen Ausgeglichenheit hin. Beides ist theoretisch auf eine besonders gute Spaltung der Peptide im Cystein- und Tryptophanbereich zu erklären.

Historie über die Protein- bzw. Aminosäureformulars für den Muskelaufbau

Protein ist der einzige (Nähr-)Stoff, aus dem Muskeln aufgebaut werden. Unser Organismus kann jedoch nicht alle Proteine gleich gut zu Aminosäuren und Peptiden verarbeiten und daraus gleich viel Muskelmasse synthetisieren.

Die alte Muskel- bzw. Zellaufbau-Effizienzreihe war:
Pflanzenproteine, Fischproteine, Fleischproteine, Milchproteine, Whey Protein, Mehrkomponenten-Proteine und als Spitzenreiter Kartoffel-Eiprotein (mit biologischer Wertigkeit von 136).

Schon seit den 80er Jahren ist bekannt, dass eine enzymatische Hydrolyse, also praktisch eine Vorverdauung der Proteine, deren Bioverfügbarkeit steigert und zu einer über dem Ausgangsprotein liegenden Nitrogenassimilationsrate (d.h. u.a. mehr Muskelmasseaufbau) führt. Biotechnisch betrachtet wird bei der Hydrolyse das Ausgangsprotein gezielt denaturiert, wodurch teils direkt bioverfügbare kurze Peptide und frei Aminosäuren entstehen aber auch die Molekularstruktur anders gefaltet und für die Verdauungsenzyme zugänglicher gemacht wird.

In der Sporternährung werden Hydrolysate zwar schon länger eingesetzt, allerdings durch die hohen Herstellungskosten und den bitteren Geschmack guter Hydrolysate bedingt, wird die Hydrolyse meist entweder teilweise (es wird mit Enzymen oder gar Säure nur anhydrolysiert) durchgeführt oder auch das Hydrolysat in relativ kleiner Menge dem Ausgangsprotein beigemischt.

Seit knapp 10 Jahren gibt es soganannte "Whey-Protein-Isolate". Die ursprüngliche Idee dabei war, den Standartproteingehalt von 80% bei den Molkenproteinen auf 90-92% zu schrauben. Anfänglich schienen diese Vorhaben zu scheitern, da man für 10-12% mehr Protein einen mindestens 100% teureren Herstellungspreis hatte. Nach kurzer Zeit wurde jedoch festgestellt, dass durch das Herstellungsverfahren über Ionentausch eine Teildenaturierung stattfindet, die zwar kaum kurzkettige Peptide und freie Aminosäuren, aber eine andere Faltung der Molekularstruktur bewirkt. Diese ionengetauschte Whey-Protein-Isolate haben die biologische Wertigkeit von BV 159 und sind für den Zell- bzw. Muskelaufbau, aber auch für den Aufbau des Immunsystems wirkungsvoller als andere Proteinformen. Mit hochwertigen Hydrolysaten, die viel gezielter denaturiert werden können, kann Whey-Protein-Isolat zwar nicht mithalten, aber es ist günstiger herzustellen und vor allem es schmeckt auch nicht bitter und wird daher oft als Non-Plus-Ultra für den Muskelaufbau angepriesen.

Mit dem Erscheinen der Whey-Protein-Isolate wurden die Hydroysate mehr und mehr verdrängt, bis - ja bis vor allem in Japan vor etwa 5 Jahren erkannt wurden, dass man mit guter Hydrolysetechnik soganannte "bioaktive Peptide" erzeugen kann, die schon bei geringster Verzehrsmenge von wenigen Gramm den Stoffwechsel positiv modulieren können (vergleiche dazu unser Fat-Attack Pro II). Parallel dazu hat die Firma Fermtech (Deutschland) neue kostengünstige Verfahren zur gezielten Hydrolyse verschiedener Proteine entwickelt. Durch den Einsatz spezieller Enzyme und aromatischer Pflanzenstoffe kann Fermtech mittlerweile sogar die für den bitteren Geschmack verantwortlichen aromatischen Aminosäuren von den Peptiden abspalten und erzielt so höchstwertige bioaktive Hydrolysate mit überragender Bioverfügbarkeit und mit deutlich gemindertem Bittergeschmack.

Die ersten praktischen Ergebnisse dieser Arbeiten sind das Peptid D, das Peptid S (vergl. unser Fat Attack Pro II) und das hier beschriebene Peptid NA6. Dieses extrem kurzkettige UF-Molken-Protein-Hydrolysat hat wie oben schon erwähnt eine 6 fach höhere Nitrogenassimilationsrate als Whey-Isolat und damit natürlich auch andere Aminosäurequellen. Durch seinen hohen Anteil an Cystein- und Tryptophanpeptiden besitzt es starke immunmodulatorische (SOD-Synthese) und psycho-mentalmodulatorische (Serotoninvorläufer) Funktionalität. Wegen seines, allerdings durch die spezielle Hi-Tec-Hydrolyse erträglichen, Bittergeschmackes wird es zwar das ähnlich - aber viel schwächer wirkenden - Whey Isolat nicht ganz verdrängen, aber für Leistungssportler und alle die entweder eine hohe Muskelmassebildung, ein starkes Immunsystem oder eine gute Stressbewältigung anstreben, wird es das Supplement der Wahl werden.

Ohne der Zukunft vorgreifen zu wollen, zeichnet sich schon jetzt ab, dass die Hydrolysetechnik nicht zu verdrängen sein wird. Die Herstellung von Whey-Protein-Isolat ist ein starrer Prozess, der mehr oder weniger zufällig eine kaum veränderbare Teildenaturierung mit sich gebracht hat, während die Hydrolyse ein nahezu unendliches Spektrum der gezielten Erzeugung verschiedenartster funktioneller Protein-Pepitd-Aminosäure-Strukturen liefert. Insbesondere steht die Erforschung der sogenannten bioaktiven Pepitide erst am Anfang und neben den bekannten modulatorischen Funktionen des Peptides D auf den Fettstoffwechsel zeichnen sich schon jetzt ähnliche Effekte von kurzkettigen Soja-Protein-Peptiden auf den Kohlenhydratstoffwechsel und kurzkettigen Whey-Protein-Peptiden (u.a. auch bei Peptid NA6) auf psychisch-mentale Funktionen und auf das Immunsystem ab. Aber das ist erst der Anfang, der wahre "Peptid Power" (so ein Artikel im Magazin "Sportrevue 10/03") ist noch gar nicht absehbar, wird aber in der Zukunft, neben den sekundären Pflanzenstoffen (die mehr und mehr als funktionelle Aromen eingesetzt werden) mit Sicherheit eine der wichtigsten Erscheinungen in der Ernährungswissenschaft sein.

Braucht man überhaupt noch normales Protein?

Normales Protein und damit meinen wir nicht nur die eingangs erwähnten normalen Proteinkonzentrate, sondern auch das Protein, das die diversen Nahrungsmittel liefern, sind die Basis jeglicher Ernährung (insbesondere für Sportler). Diese Proteine sind die Langzeitnitrogenlieferanten, die alle für die Körperfunktionen bzw. den Zell- und Muskelaufbau notwendigen Aminosäuren in der Menge und Qualität liefern, wie sie für "gewöhnliche" Ansprüche, ja auch für "gewöhnlich gute oder gar sehr gute sportliche Leistungen" gebraucht werden. Diesen gewöhnlichen Nitrogengundbedarf, der bei Sportlern meist höher als bei Nichtsportlern ist, mit oben genannten Spezialitäten zu denken wäre nicht nur viel zu teuer, sondern nicht einmal von Vorteil, da unser Organismus mit ihnen seinen Grundbedarf nicht besser als mit herkömmlichem Protein decken kann. Wenn Sie mit dem "gewöhnlichen" nicht zufrieden sind, also wenn Sie außergegewöhnliche sportliche Leistungen, außergewöhnliche mentale Leistungen anstreben, außergewöhnliche Stress-Situationen meistern müssen, außergewöhnliche Gesundheitsansprüche stellen, mit ihrer gewöhnlichen Figur (zu viel Körperfett, zu dünn ect), mit Ihrer gewöhnlichen Vitalität usw. nicht zufrieden sind, dann müssen Sie auch über die gewöhnliche Proteinversorgung hinausgehen und zusätzlich zu oben genannten Spezialitäten greifen.

Referenzen:
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