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Rubrik Frag den Body Coach - Holger Gugg antwortet auf Eure Fragen -Teil 101

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

Rubrik Fag den Body Coach welche Kohlenhydrate/Stärketräger sind zu bevorzugen? Wie werde ich am besten subkutanes Fett los? Gibt es noch andere Möglichkeiten, die Alpharezeptoren zu "blockieren" als eine Low-Carb-Ernährung? Wie ist der Einfluss von Brustimplantaten auf die Körperfettanalyse und gibt es negative Auswirkungen bei intensivem Brusttraining? In der 101. Auflage von "Frag den Body Coach" stellt sich Fitnessexperte Holger Gugg diesen interessanten Fragen der PEAK Community. Wenn auch Du eine Frage rund um die Themen, Ernährung und Supplementierung hast, auf die Du bisher keine Antwort finden konntest, dann nutze die Möglichkeit, aktiver Part der Rubrik zu werden. Jeden Samstag ab 10 Uhr erscheint auf der offiziellen Facebook Fanpage von PEAK der Aufruf zu "Frag den Body Coach", unter den Du das gesamte Wochenende Deine Frage formulieren kannst.

 

Frage 1 - Welche Kohlenhydrate/Stärketräger sind zu bevorzugen?

Frage von Christopher K.

Ich habe hier zwei völlig unterschiedliche Posts gefunden, es wäre nun wirklich interessant, was Du zu diesem Thema sagst.

Antwort von Holger Gugg

Hallo Christopher,

dann möchte ich als Erstes einmal beide Artikel kurz zusammenfassen.

FitnFemale spricht sich mitunter für den Einsatz stärkehaltiger Lebensmittel als Energieträger aus. Neben Weizen werden alle sonst üblichen Stärketräger wie Mais, Reis, Kartoffeln und Co. benannt ohne auf eine besonders wertvolle Rolle des Weizens einzugehen.

Athl3tics schlagen in die Kerbe der „Weizenwampe“, sie nehmen sich damit insbesondere dieses eine stärkehaltige Lebensmittel heraus und unterstellen ihm dank eines hohen Gehalts an Weizenlektin WGA einige unschöne Nebeneffekte, die sich über ein erhöhtes Entzündungsaufkommen ergeben. Athl3tics rät dazu Weizen durch andere Stärketräger wie Hirse, Quinoa, Amaranth, Dinkel, Emmer oder Hafer weitestgehend zu ersetzen.

Genau genommen unterscheiden sich beide Beiträge letztlich nur in einem einzigen Punkt, nämlich in der Empfehlung zur Aufnahme von Weizen (und Roggen). Ich pflichte dem Beitrag von Athl3tics weitestgehend bei. Weizenkornagglutinin (WGA) existiert! Schon 2011 habe ich es in einem meiner Beiträge zum Thema Getreide thematisiert (siehe Link) und in der Tat finden sich auch einige Studien hierzu, die darauf hinweisen, dass man es mit der Aufnahme von Weizen als Stärketräger nicht übertreiben sollte.

Fazit

Gegen Stärketräger als Lieferanten für Kohlenhydrate ist generell nichts einzuwenden. Innerhalb der Kategorie Stärketräger gibt es sicher „bessere“ und „schlechtere“ Vertreter, wobei der heutige Weizen klar zur Gruppe der „schlechteren“ zählt.

Rubrik frag den Body Coach

Frage 2 - Wie werde ich am besten subkutanes Fett los? Gibt es noch andere Möglichkeiten, die Alpharezeptoren zu "blockieren" als eine Low-Carb-Ernährung?

Frage von Michael J.

Thema subkutanes Fett: Wie werde ich es am besten los? Gibt es noch andere Möglichkeiten die Alpharezeptoren zu "blockieren" als eine Low-Carb-Ernährung?

Antwort von Holger Gugg

Lieber Michael,

bei subkutanem Fett handelt es sich um sog. „Unterhautfett“ und wenngleich es nicht das gefährlichste Fettdepot unseres Körpers darstellt, ist es sicherlich eines das uns aus ästhetischer Sicht am meisten stört, darum verstehe ich natürlich Deine Frage. Zu „Wie werde ich es am besten los“ gibt es nun mehrere Ideen, die sich allesamt signifikant zunächst nur unter einer Bedingung anwenden lassen, nämlich mit einer Versorgung unter dem Kalorienbedarf (hypokalorisch). Wird weniger gegessen als verbraucht wird steigt die Neigung unseres Körpers Fett anzubauen, das ist Regel Nummer 1.

Regel Nummer 2 geht in die von Dir beschriebene Richtung Low-Carb. Low-Carb heißt eigentlich Low-Insulin und meint damit den Versuch anabole (aufbauende) Signale an den Fettzellen zu unterbinden, während katabole (abbauende) Signale dank hypokalorischer Versorgung besser gefördert werden können. Tatsächlich zeigen inzwischen auch Langzeitstudien und Metaanalysen, dass sich zur reinen Gewichtsreduzierung Low-Carb besser eignet als High-Carb. Für uns Sportler gestaltet sich die ganze Sache nochmals etwas anders.

Auch wenn das oberste Ziel lautet subkutanes Fett abzubauen, sollte direkt dahinter die Motivation kommen, gleichzeitig die Muskelmasse und auch die Leistungsfähigkeit bestmöglich zu erhalten und hier kommen nun doch wieder die Kohlenhydrate ins Spiel, da sie beides unterstützen. Aus diesem Grund rate ich Dir, Dich als Sportler für die Zielsetzung Fettabbau + Muskelerhalt + Leistungserhalt von Low-Carb zu verabschieden und Ansätzen wie bei der HBN (Human Based Nutrition) zu folgen, die alle Makronährstoffe ganz gezielt einsetzen und für eine optimale Ausbeute in alle Richtungen sorgen.

Wenn die Ernährung passt, geht es weiter ans Training und hier schon zu der von Dir angesprochenen Thematik der Alpharezeptoren, bei denen es sich um adrenerge Rezeptoren handelt, die dafür bekannt sind, eher auf die Bremse der Fettverbrennung zu treten. Sie zählen zu den Rezeptoren denen man nachsagt für sog. Problemzonen verantwortlich zu sein. Der effektivste Weg hier Effekte zu maximieren, ist der Einsatz von Intervalltraining als kardiovaskuläre Trainingskomponente, die neben Deinem Krafttraining darum nicht fehlen sollte.

Letztendlich ließe sich aufseiten der Nahrungsergänzung spezifisch in Sachen α-Rezeptoren mit einem α-adrenergen-Antagonisten wie Yohimbin arbeiten. Für eine vermehrte Thermogenese und Lipidoxidation kannst Du aber auch von Fatburnern wie Thermodyn profitieren.

 Peak Thermodyn

 

Fazit

Um subkutanes Fett schnellstmöglich los zu werden, müssen Ernährung, Training und Supplementierung optimal aufeinander abgestimmt sein

 

Frage 3 - Wie ist der Einfluss von Brustimplantaten auf die Körperfettanalyse und gibt es negative Auswirkungen bei intensivem Brusttraining?

Frage von Teddy T.

Wie wirken sich Brustimplantate bei der Körperfettanalyse aus, und gibt es negative Auswirkungen (z. B. Verrutschen der Implantate) bei intensivem Brusttraining, wenn die Implantate unter dem Muskel sitzen?

Antwort von Holger Gugg

Lieber Teddy,

Frage 1 kann ich Dir relativ klar mit einem NEIN beantworten. Ebenso wie der Inhalt des Magen-Darm-Traktes bei einer BIA nicht gemessen wird, versteht sich auch das Implantat als geschlossene Einheit, die den Spannungsfluss durch den Körper von Messpunkt 1 zu Messpunkt 2 nicht verändert. Da das Implantat nicht einmal an den Blutkreislauf angeschlossen ist, wird das Ganze noch deutlicher.

Frage 2 werden Dir 10 Fachärzte denke ich mit 10 verschiedenen Antworten begegnen. Ich selbst bin kein Facharzt, habe aber natürlich mit mehreren aktiven Athletinnen zu tun die Brustimplantate ihr Eigen nennen. In vollem Umfang trainiert beinahe keine von ihnen mehr die Brustmuskulatur. Ein „Verrutschen“ ist durch das Krafttraining natürlich auch wahrscheinlich, da mit starker Kontraktion auch das darunter liegende Implantat bewegt wird. Ich kenne Athletinnen, die Brusttraining noch weiter regelmäßig ausführen und keine Probleme damit haben, schreibe aber auch Trainingspläne für Kundinnen, die aus genannten Gründen partout auf Brusttraining verzichten. Von sonstigen negativen Auswirkungen wie z. B. Kapselfibrosen ausgelöst durch Krafttraining habe ich bis zum heutigen Tage noch nichts gehört oder gelesen.

Fazit

Während ein Brustimplantat das Ergebnis einer BIA-Messung nicht beeinflussen wird, ist ein Verrutschen der Implantate durch Krafttraining nicht auszuschließen, aus diesem Grund handhaben viele Athletinnen es komplett individuell mit dem Brusttraining.

 

Rubrik Fag den Body Coach Mit sportlichen Grüßen

Dein

Holger Gugg

 

 

 

Quelle zu Frage 1