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Rubrik Frag den Body Coach - Holger Gugg antwortet auf Eure Fragen - Teil 113

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

Rubrik Frag den Body Coach ein bisher gut funktionierender Supplement Stack macht auf einmal Probleme, woran kann das liegen? Wie sieht eine Supplementierung für normal Trainierende aus, die schon ein gesetztes Alter zwischen 40 und 50 Jahren erreicht haben? Ich habe seit einiger Zeit nach dem Training keinen Muskelkater mehr, woran kann das liegen? Die 113. Auflage der Rubrik "Frag den Body Coach" hält ausführliche und fachkompetente Antworten auf diese und weitere interessanten Fragen bereit.

Wöchentlich stellt sich Holger Gugg, Fitnessexperte und Autor des Ernährungskonzeptes Human Based Nutrition (HBN), den Fragen der PEAK-Community. Wenn auch Dir eine Frage zu den Themen Training, Ernährung und Supplementierung unter den Nägeln brennt, auf die Du bisher keine Antwort finden konntest, dann nutze die Chance, Deine Frage im Rahmen der Rubrik zu stellen. Die Möglichkeit hierzu besteht über jedes Wochenende, sobald am Samstag um 10Uhr der Aufruf zu "Frag den Body Coach" auf der offiziellen Facebook Fanpage von PEAK erscheint. Kommentiere einfach Deine Frage unter diesen Beitrag und mit etwas Glück ist Deine Frage in der Auswahl, die am Montagmorgen getroffen wird, und erscheint am darauffolgenden Freitag im Rahmen der Rubrik. Da keine Frage unbeantwortet bleiben soll, erhalten auch die verbliebenen Fragen in Facebook ihre Antwort.

Frage 1 - Ein bisher gut funktionierender Supplement Stack macht auf einmal Probleme, woran kann das liegen?

Frage von Nils

Meine Frage richtet sich an auftretende Unverträglichkeiten im Supplement Stack. Bedeutet dies, das ein Stack, der lange Zeit gut funktioniert hat, irgendwann Probleme wie Leistungsabfall, Pickel oder Verdauungsprobleme verursacht. Wie ist die beste Herangehensweise, um das genaue Problem auszumachen?

Antwort von Holger Gugg

Lieber Nils,

eine gute Frage. Ich bin im Laufe meiner aktiven Zeit zwar selbst noch nicht, dennoch aber bei einigen meiner Schützlinge, mit so etwas in Berührung gekommen. Die Vorgehensweise ist eigentlich immer dieselbe. Zunächst gilt es, den Bösewicht ausfindig zu machen, das klappt am besten via Ausschlussverfahren, heißt, zunächst werden alle Ergänzungen die infrage kommen gestrichen, bis die Symptome verschwinden, danach wird analog zur „Wahrscheinlichkeit“ wieder nach und nach eingeschlichen. Im aktiven Coaching sind wir so z.B. schon Problemen mit Beta-Alanin, Whey-Protein oder auch Tribulus Terrestris auf die Schliche gekommen. Zugegeben zeitaufwendig, wenn man aber weiß, sich selbst gut zu beobachten, kann man die Wahrscheinlichkeit einer Unverträglichkeit für bestimmte Substanzen stark eingrenzen.

Wenn Dir etwas Derartiges mit Lebensmitteln passiert, besteht die Möglichkeit, Unverträglichkeiten oder Allergien zu testen. Hierzu gibt es zu sagen, dass Optionen wie der  IgG-Test wissenschaftlich zwar nach wie vor wenig Anerkennung genießen, in ersten Studien an Übergewichtigen konnte unter Berücksichtigung derartiger Auswertungen dennoch ein gutes Ergebnis erzielt werden.

Ursächlich kommt entweder das verwendete Supplement infrage oder eben etwas „Körpereigenes“. Im ersten Falle wäre zu prüfen, wie es um Herkunft und Qualität des entsprechenden Supplements bestellt ist. Wurde die Marke gewechselt? Wurde rein nach Preis eingekauft? Dies ist alles denkbar. Im zweiten Falle neige ich mehr und mehr dazu, mich auf den Zustand der Darmflora bzw. generell des Verdauungstrakts zu beziehen. Die Wissenschaft ist in dieser Richtung gerade dabei, dazu unaufhörlich zu forschen, weshalb das Thema Pre- / Probiotika immer interessanter wird.

Rubrik Frag den Body Coach 113

Fazit

Auch nach langer und eigentlich bewährter Einnahme einer Ergänzung können Unverträglichkeiten auftreten. Im Ausschlussverfahren wird der Schuldige dingfest gemacht, Ursachenfindung lässt sich dann über mehrere Maßnahmen betreiben.

Frage 2 – Wie sieht eine Supplementierung für normal Trainierende aus, die schon ein gesetztes Alter zwischen 40 und 50 Jahren erreicht haben?

Frage von Jürgen F.

Wie würde denn eine zusätzliche Supplementierung für normal Trainierende aussehen, die schon ein gesetztes Alter erreicht haben, sagen wir mal zwischen 40 und 50. Könnte mir vorstellen, dass dies etwas anders aussehen wird als bei deutlich jüngeren Personen.

Antwort von Holger Gugg

Lieber Jürgen,

da ich mich mitunter selbst zum Kreis der Best Ager zähle, habe ich mir dieses Thema ganz besonders auf die Fahne geschrieben. Ich kann im Rahmen meiner Rubrik bei weitem nicht so weit ausholen, wie ich dies in meinem Buch HBN (Human Based Nutrition) getan habe, weshalb ich Dir auch direkt zur Anschaffung raten möchte. Du wirst es nicht bereuen, nicht nur in Hinblick auf eine Supplementierung, sondern insbesondere im Bezug auf grundlegende Dinge zur nutritiven Versorgung, die es als Best Ager zu berücksichtigen gilt. Zwei Stichwörter wie „Anabole Resistenz“ und „Insulinresistenz“ sowie „Hormonprofil“ bringen mich dann auch gleich zu den wichtigsten Punkten im Rahmen der Supplementierung. Generell sagt man Testosteron-Boostern wie Tribulus und Co bei jungen Trainierenden nach wie vor nicht die besten Effekte nach. Je mehr sich altersbedingt jedoch endogenes Testosteron zurückzieht und das Cortisolaufkommen im Gegenzug ansteigt, gewinnt dieses Thema wieder mehr an Bedeutung, weshalb ich Dir speziell als Best Ager empfehle, Dich hier um eine entsprechende Ergänzung zu bemühen und die Effekte an Dir kritisch zu beobachten. Punkt 2 richtet sich an die Post-Workout-Nutrition. Für hart trainierende und erfahrene Athleten rechtfertigt sich nach wie vor die Aufnahme eines Post-Workout-Shakes. Dieser muss nun im Optimalfall beim Best Ager anders aussehen als beim jungen Trainierenden und jetzt sind wir beim zweiten Streich von HBN angekommen, nämlich dem HBN - Post-Workout-Complex plus. Er berücksichtigt sowohl ein sich verändertes Verhalten von Best Agern auf größere Mengen Zucker, als auch auf eine eintretende Desensibilisierung gegenüber einer anabolen Signalgebung, ausgehend von bestimmten Aminosäuren wie beispielsweise Leucin. Im Klartext – Ich habe eine an Best Ager angepasste Formula entwickelt, die pro Portion etwas weniger Carbs, etwas mehr Gesamtprotein, zusätzlich Leucin, Chrom oder Zimtextrakt sowie Phosphatidylserin für das Cortisolmanagement liefert und damit als PERFEKTE Ergänzung für Best Ager, explizit nach dem Training zu verstehen ist. Eine zweite Sache also, die ich Dir unbedingt ans Herz legen möchte, sie zu testen.

Fazit

JA, mit dem Alter ergeben sich individuell mehr oder weniger stark ausgeprägt einige Veränderungen, auf die es gilt, mit nutritiven Maßnahmen richtig zu reagieren. Background zur Thematik findest Du im eigenen Best Ager Kapitel meines Buches HBN (Human Based Nutrition). Speziell nach dem Training rate ich Dir und allen anderen Best Agern zum HBN-Post-Workout-Complex plus.

Frage 3 – Ich habe seit einiger Zeit nach dem Training keinen Muskelkater mehr, woran kann das liegen?

Frage von Benjamin S.

Seit einiger Zeit habe ich nach dem Training keinen Muskelkater mehr, nun frage ich mich, an was das liegt. Hat sich meine Muskulatur an den Reiz gewöhnt? Ist mein Training nicht mehr intensiv genug oder mache ich mit der Supplementierung und Ernährung etwas falsch?

Antwort von Holger Gugg

Lieber Benjamin,

eine tolle Frage. Beginnen wir zur Beantwortung einmal etwas weiter vorne. Muskelkater ist das Resultat aus mikrotraumatisierten Muskelfasern um die sich zur Reparatur Entzündungsmediatoren sowie Flüssigkeit ansammeln, um diese wieder zu reparieren. Druck und Schmerzwahrnehmung kommen also genau davon. Muskelkater zu haben ist also ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite im richtigen Ausmaß sicher ein Signalgeber für ein gutes Workout, da sich Mikrotraumatisierung als eigenständiger Faktor von Muskelwachstum versteht, auf der anderen Seite ist man als Sportler jedoch immer darum bemüht, die Regeneration möglichst kurz zu halten, um schnell wieder für einen neuen Trainingsreiz sorgen zu können.

Keinen Muskelkater zu haben ist KEIN eindeutiges Signal für ausbleibendes Wachstum, ich persönlich bin aber dennoch der Meinung, dass Anpassungen des Trainings her müssen, wenn man lange Zeit in den aufs Training folgenden Tagen gar nichts spürt, weshalb ich Dir dazu rate, die letzten Monate Deines Trainings kritisch Revue passieren zu lassen. Konntest Du Deine Leistung progressiv steigern? Hast Du ausreichend variiert? Konntest Du mit Fokus und Intensität trainieren? In den allermeisten Fällen liegt es an einem dieser drei Punkte! Stärker zu werden heißt, nachhaltig auch die Leistungsfähigkeit des Muskelapparates zu verbessern, darum ist dies an dieser Stelle wichtig, zu bewerten. Variation versteht sich als die einzig absolut feststehende Größe für dauerhafte Fortschritte des Muskeltrainings. Einmal eingetretene Adaption und Gewöhnung resultiert logischerweise in ausbleibenden Mikrotraumata und damit auch ausbleibendem Muskelkater – ein heißer Tipp also an dieser Stelle! Letztlich habe ich gelernt, dass Begriffe wie „Intensität“ immer im Auge des Betrachters liegen. Wenn Du denkst, „intensiv“ zu trainieren, versuche dennoch vielleicht noch eine Schippe draufzulegen. Meine Erfahrung sagt mir, dass dies in den allermeisten Fällen möglich ist.

Fazit

Muskelkater ist KEIN eindeutiges Signal für ausbleibende Fortschritte, dennoch aber ein guter Feedback-Geber, den es durchaus zu berücksichtigen gilt. Ich rate Dir dazu, die letzten Wochen und Monate Deines Trainings kritisch zu bewerten und dann notwendige Änderungen vorzunehmen.

 

Rubrik Frag den Body Coach Mit sportlichen Grüßen

Dein

Holger Gugg