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Rubrik Frag den Body Coach – Holger Gugg antwortet auf Eure Fragen – Teil 14

Liebe Blogleserinnen und Blogleser, liebe PEAK-Kundinnen und Kunden,

Rubrik Frag den Body Coach Peakwie viele Eier dürfen in Bezug auf Cholesterin maximal pro Tag gegessen werden? Was bewirken natürliche T-Booster bei Best-Agern tatsächlich? Verliert man an Kraft und Muskelmasse, wenn man seine Wiederholungszahlen beim Training erhöht? Drei neue und interessante Fragen, denen sich Holger Gugg, Autor des Ernährungskonzeptes HBN-Human Based Nutrition und erfolgreicher Body Coach, in der heutigen Rubrik "Frag den Body Coach" stellt.

Wenn auch Sie Fragen rund um die Themen Training, Ernährung und Supplementierung haben und diese professionell beantworten lassen möchten, dann nutzen Sie die Gelegenheit dazu, die sich Ihnen jeden Freitagabend um 18:00Uhr auf der offiziellen PEAK Facebook Fanpage bietet. Ihre Frage, als Kommentar unter den entsprechenden Post formuliert, könnte zu den drei Anliegen gehören, die Holger Gugg am darauffolgenden Freitag im Rahmen der wöchentlichen Rubrik im PEAK-Blog beantwortet.

Frage 1 - Wie viele Eier darf man in Bezug auf Cholesterin maximal pro Tag essen?

Frage von Georg T.

Wie viele Eier darf man in Bezug auf Cholesterin maximal pro Tag essen?

Antwort von Holger Gugg

Lieber Georg,

ich wage zu behaupten, dass Deine Frage auf das in Eiern enthaltene Cholesterin abzielt. Zur ganzen Cholesterin-Diskussion muss man leider zuerst anführen, dass es sich dabei um eines der am meisten missverstandenen Themen überhaupt handelt. Leute fürchten sich vor cholesterinreicher Ernährung, Ärzte verschreiben bereitwillig Cholesterinsenker und verdienen sich damit ein goldenes Näschen. Das alles resultiert aus Mythen die davon ausgehen, dass eine cholesterinreiche Ernährung den Cholesterinspiegel im Körper ansteigen lässt und so Arteriosklerose fördert. Die Wirklichkeit sieht etwas anders aus! Zum einen sind der Cholesterinstatus und der Umgang mit Cholesterin im Körper abhängig von der genetischen Prädisposition, d.h., wir haben schon von Grund auf unterschiedliche Cholesterinwerte, der eine etwas höher, der andere etwas niedriger. Ein bestimmter Wert wird als „normal“ angesehen und als dieser versucht, durch bestimmte Regulationsmechanismen aufrechterhalten zu werden. Unser Körper versucht immer ein Gleichgewicht herzustellen und berücksichtigt hierbei, das bereits vorhandene Cholesterin im Körper, die Eigenproduktion und das über die Nahrung ankommende Cholesterin. HIER sind wir bei Trugschluss Nummer 1. Nehmen wir mehr Cholesterin auf, führt dies zunächst einmal zu einer reduzierten Eigensynthese über eine Hemmung des Enzyms HMG-CoA-Reduktase. Trugschluss 2 ist der, dass es hauptsächlich auf den Gesamtcholesterin-Spiegel ankommt. Viel wichtiger als diese Information, ist aber der LDL/HDL-Quotient, auch genannt Atherogener-Index. Er zeigt das Verhältnis von LDL zu HDL und gilt als anerkanntes Maß zur Bestimmung des Arteriosklerose-Risikos. Sport hat übrigens die Macht, diesen Index positiv zu beeinflussen, indem er den HDL-Status anhebt.

Die Frage, wie viele Eier man pro Tag essen darf, hängt natürlich von der sonstigen Ernährungssituation ab. Wer übermäßig viel Cholesterin aus anderen Lebensmitteln aufnimmt, darf natürlich nicht noch Unmengen an Eiern verdrücken, denn auch körpereigene Regulationsmechanismen haben ihre Grenze. Für jemanden mit einem normalen Ernährungsverhalten und einer normalen Cholesterinbiosynthese stellt es sicher kein Problem dar täglich 4 Eier (um eine Hausnummer im normalen Rahmen zu nennen) zu verzehren. Es können individuell natürlich auch mit der Aufnahme einer höheren Menge Eier möglicherweise noch keinerlei Nachteile entstehen.

Fazit

Cholesterin gilt als missverstandener Sündenbock, ebenso wie gesättigte Fette. Einige Eier pro Tag sind für den Großteil der Bevölkerung auch MIT dem darin enthaltenen Cholesterin kein Problem. 

Rubrik Frag den Body Coach Peak

Frage 2 - Können Best Ager von natürlichen T-Boostern profitieren?

Frage von Hartmut D.

Was nützen natürliche T-Booster für Männer ab 40/45 wirklich, welche sind konkret empfehlenswert, worauf sollte man achten, von was die Finger lassen?

Antwort von Holger Gugg

Lieber Hartmut,

zum Thema „natürliche“ Testosteron-Booster habe ich eine ganz eigene Meinung. Wenn es um die Wirkung von Substanzen und Substraten geht, sind wir in diesem Rahmen leider inzwischen durch die Vorgaben in Health Claim etwas eingeschränkt klare Aussagen zu treffen, zu denen kein sog. „Claim“ besteht.

Was man getrost schreiben darf, ist, dass Zink dazu beiträgt, einen normalen Testosteronspiegel aufrechtzuerhalten. Bedeutet nun nicht, dass man mit einer höheren Zinkaufnahme mehr Testosteron bilden kann, sondern dass man mit einem Zinkmangel Gefahr läuft, einen Testosteronmangel auszubilden bzw. als Best-Ager einen altersbedingten Rückgang noch weiter zu fördern.

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Die Frage nach dem WARUM, in Bezug auf einen altersbedingten Rückgang von Testosteron, ist nicht zweifelsfrei geklärt. Im Raum stehen Überlegungen zu einer sich reduzierenden Drüsenaktivität, aber auch übergeordnet ein erhöhtes Aufkommen an freien Radikalen, welches hierfür verantwortlich gemacht werden könnte. Falsch ist diese Überlegung sicher nicht, weshalb man indirekt vor allem im Alter immer auf eine stabile antioxidative Abwehr achten sollte. Hier kommt unser neuer HBN - For-Life-plus-Complex mit pflanzlichen Antioxidantien ins Spiel.

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Wenn es um die direkte Auswirkung pflanzlicher Saponine auf den Testoteronspiegel geht, vertrete ich die Meinung, dass man sich in jungen Jahren, bei denen man hormonell voll im Saft steht, durch pflanzliche Saponine nicht signifikant in Sachen Testoteronspiegel verbessern kann. Als Best-Ager sieht dies möglicherweise etwas anders aus. „Potentestes“ Beispiel unter den T-Boostern ist das sog. Tribulus, welches in der Tat auch auf ärztlicher Seite zumindest bei Frauen dazu verwendet wird, Probleme mit den testosteron-produzierenden Eierstöcken durch eine exogene Aufnahme auszugleichen. Fundierte Studien an Menschen fehlen bis dato. Gestützt wird eine testosteronfördernde Wirkung durch Studien an Ratten, an bulgarischen Schafböcken und eben durch Erfahrungsberichte diverser Naturvölker, die Tribulus Terrestris als Libidosteigerer und Potenzförderer im Einsatz haben.

Zu den sonstigen Substanzen, die als T-Booster angeboten werden, zählt beispielsweise auch Tongkat Ali. Hierzu bestehen Hinweise auf eine mögliche fördernde Wirkung, sofern eine Mangelsituation besteht.

Fazit

Unterm Strich empfiehlt es sich als Best-Ager sicher, eine optimale Zinkversorgung zu gewährleisten und auch für ein starkes antioxidatives System zu sorgen. Zur Einnahme von T-Boostern lässt sich leider eine weit weniger klare Aussage treffen. Bei einigen Substanzen ist eine Wirkung durchaus denkbar, weshalb es sich sicher anbietet, einen Complex aus mehreren potenten Substanzen zu wählen. Achte bei, wie Du sie nennst, „All in Ones“ immer auf die notwenige Dosierung pro Substanz!

 

Frage 3 - Verliert man an Kraft und Muskelmasse, wenn man seine Wiederholungszahlen beim Training erhöht?

Frage von Sunita R.

Verliert man an Kraft und Muskelmasse, wenn man statt 12WDH einen Trainingsplan mit 15-20WDH verfolgt (vor allem aufs Beintraining bezogen)?

Antwort von Holger Gugg

Liebe Sunita,

Deine Frage kann ich mit einem klaren NEIN beantworten. Man weiß inzwischen, dass die Wiederholungszahl als Kriterium für Muskelaufbau (Hypertrophie) weit weniger von Bedeutung ist, als eine ausreichende Intensität und damit verbunden ein Training bis zum Muskelversagen. In Bezug auf Muskelwachstum ergaben sich in einer Studie des Sportwissenschaftliches Instituts der Universität des Saarlandes und der deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken keine Unterschiede, wenn mit 6-8, 10-12 oder 20 Wiederholungen trainiert wurde. Wenn Du es auf reine Kraftleistung abgesehen hast, wirst du die besten Erfolge nach wie vor mit wenigen Wiederholungen und entsprechend viel Trainingsgewicht erzielen können.

Sorgen bezüglich Muskelverlust oder auch Kraftverlust brauchst Du Dir bei oben genanntem Wechsel sicher nicht zu machen. Periodisierung tut Not und die von Dir geplante Maßnahme wird Dir dabei helfen die Kraftausdauer sowie die Laktat-Toleranz zu verbessern. Ein Punkt, der Dir sicher auch für folgende Kraftaufbaupläne zu Gute kommen kann und der zudem für einen völlig neuen Trainingsreiz sorgen wird.

Fazit

Bei einem Wechsel von 12 auf 15-20 Wiederholungen ist NICHT mit Muskelabbau oder Kraftverlust zu rechnen, sofern die Ernährungssituation die gleiche ist.

 

Damit beende ich die heutige Rubrik und freue mich auf die neuen Fragen, die Ihr mir heute Abend um 18:00Uhr unter dem Beitrag "Frag den Body Coach" auf der offiziellen PEAK Facebook Präsenz.

Rubrik Frag den Body CoachMit sportlichen Grüßen

Euer

Holger Gugg