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Rubrik Frag den Body Coach – Holger Gugg antwortet auf Eure Fragen – Teil 23

Liebe Blogleserinnen und Blogleser, liebe PEAK-Kundinnen und Kunden,

Rubrik Frag den Body CoachEssen gehen mit Freunden in einem Restaurant, Schwitzen - das Zeichen für einen schnellen Stoffwechsel und die richtige Handhaltung bei den Übungen - all diesen Fragen stellt sich heute Holger Gugg, erfolgreicher Body Coach und Autor des Ernährungskonzeptes HBN - Human Based Nutrition.

Wenn auch Ihnen eine Frage zu den Themen Training, Ernährung und Supplementierung auf dem Herzen liegt, dann scheuen Sie sich nicht und nehmen Sie aktiv an der Rubrik "Frag den BodyCoach" teil. Stellen Sie Ihre Frage auf der PEAK Facebook Fanpage. Die Möglichkeit hierzu bietet sich jeden Samstag ab 10:00Uhr unter dem Aufruf "Frag den Body Coach". Drei ausgewählte Fragen, die als Kommentar unter den Beitrag formuliert wurden, werden daraufhin am darauffolgenden Freitag ausführlich beantwortet.

Frage 1 - Wie kann man das Dilemma, mit Freunden im Restaurant zu essen, lösen?

Frage von Sanne K.

MH....aus aktuellem Anlass.... Wie löst ihr das Dilemma.... Essen gehen mit freunden im Restaurant?

Antwort von Holger Gugg

Liebe Sanne,

Essen gehen im Restaurant und einen Ernährungsplan zu haben wird sehr häufig als KO-Kriterium angesehen, ist es aber absolut nicht.

Meistens fällt die abendliche Mahlzeit kohlenhydratarm aus. So gut wie jedes Restaurant jeder Nationalität bietet Dir Möglichkeiten dies auch umzusetzen.

Beilagen

Gute Restaurants haben ein eigenes Salatbuffet bei dem man sich alles selbst aussuchen kann. Bestellst du einen Salatteller darf dieser gern mit einer Extraportion Putenstreifen oder Vollei sowie Schafskäse bestellt werden und auch Schinken passt als Proteinquelle für einen solchen Anlass. Ein guter Kellner nimmt Deine Bestellung auf und ist auch für den einen oder anderen Sonderwunsch offen, wie beispielsweise an den Tisch gereichten Essig sowie Öl und Gewürze damit du das Dressing für Salate selbst zubereiten kannst.

Statt Stärketrägern wie Pommes Frites, Kartoffeln, Nudeln und Co. bietet jedes Restaurant ein mehr oder weniger großes Angebot an Gemüsevariationen die man sich vielleicht sogar dünsten lassen kann.

Fleisch, Fisch und Co.

Alles Proteinhaltige ist bei einer kohlenhydratarmen Mahlzeit in Ordnung, auch wenn der Fettgehalt mal etwas höher ausfällt. Es dürfen also gerne auch Rindersteak, Schweinemedaillons, Lachs oder andere fetthaltige Proteinträger sein. Wenn die Möglichkeit besteht, lass Dir dein Fleisch grillen. Auf was du verzichten solltest sind Soßen und Dips!

Post-Workout im Restaurant

Abschließend noch ein Tipp. Wenn du kurz nach dem Workout zum Essen verabredet bist, darfst du JETZT natürlich sogar auf das Repertoire der Kohlenhydratträger zurückgreifen solange du hier eben möglichst auf stark fetthaltiges Fleisch, öliges Gemüse und Co verzichtest. Eine Ofenkartoffel mit einem mageren Stück Rinderhüfte oder einem Putensteak zählen hier zu meinen persönlichen Favorites.

Fazit

Der Kunde ist König! Essen mit Freunden und einen Ernährungsplan verfolgen schließt sich heutzutage keinesfalls mehr gegenseitig aus!

Frage 2 - Ist Schwitzen ein Zeichen für schnellen Stoffwechsel?

Frage von Nasti Schladt

Ist Schwitzen ein Zeichen für schnellen Stoffwechsel?

Antwort von Holger Gugg

Liebe Nasti,

Schwitzen stellt einen Teil der Thermoregulation, also der Regulationsmaßnahmen für eine konstante Körpertemperatur dar. Wenn wir Schwitzen transportieren wir damit Wärme über den Schweiß vom Körperkern nach außen. (Verdunstungswärme) Der Schweiß selbst hat auf der Haut dann einen kühlenden Charakter. Eine konstante Körpertemperatur benötigen wir, da die Aktivität von Enzymen stark davon abhängt. Enzyme fungieren als Beschleuniger unzähliger Stoffwechselvorgänge und beeinflussen damit auch die körperliche Leistungserbringung. Der sog. RGT-Regel zur Folge, fällt die Aktivität von Enzymen höher und besser aus, je wärmer es ist. Diese Regel gilt allerdings nur bis zu einer bestimmten Temperaturgrenze, ab welcher mit einem Leistungsabfall aufgrund der sog. Denautierung zu rechnen ist. Die maximale Temperatur in Ruhe liegt bei 37 Grad, im Sport bei 38,5 bis 39 Grad. Höhere Temperaturen wirken sich leistungsmindernd aus, da zum einen die Enzymaktivität nachlässt, zum anderen aber auch, da sich damit die Bindungsaffinität für Sauerstoff an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin) reduziert. Weniger Sauerstoff bedeutet eine schlechtere Ausgangssituation für aerobe Stoffwechselvorgänge.

Mit Schwitzen reguliert der Körper also lediglich die Körpertemperatur und erhält damit die volle Leistungsfähigkeit unseres Organismus. Auswirkungen auf den Stoffwechsel, eine vermehrte Fettverbrennung oder sonstige haarsträubende Geschichten die man sich in der Szene darüber erzählt und die dazu führen, dass man immer wieder Trainierende mit 2 Jogginganzügen übereinander oder langer Bekleidung auch im Sommer sieht, entspringen eher Hirngespinsten als fundierter Belege. Mehr schwitzen ist in der Sportlerszene überall Gang und Gäbe wo es um Gewichtsklassen geht, hier aber nicht um den Stoffwechsel zu aktivieren, sondern um (wie man so schön sagt) „abzukochen“ um sich binnen kurzer Zeit in ein Gewichtslimit zu drücken

Fazit

Mit mehr Schwitzen wirst du NICHT für eine Aktivierung de Stoffwechsels sorgen!

Frage 3 - Wie schont man seine Handgelenke? Welche Bewegungen sind schädlich?

Frage von Sharugan

Wie muss man die Handgelenke richtig halten?
Mit Bilder wenn geht. Welche Bewegungen sind für die  Handgelenke schädlich?

Antwort von Holger Gugg

Liebe Sharugan,

ich habe mir selbst erst meine Gedanken machen müssen, um diese Frage beantworten zu können, bin aber letztlich nur auf einem richtigen Ansatz gekommen, der für jede mir bekannte Übung mit Ausnahme eines Trainings der Unterarme gilt.

Für eine maximale Kraftübertragung und eine gelenkschonende Aufführung aller Übungen in die ein Griff involviert ist, solltest du eine gerade Stellung des Handgelenks anstreben. „Gerade“ bedeutet, dass Hand und Oberarm während der gesamten Übung eine gerade oder möglichst gerade Linie bilden. „Möglichst“ schreibe ich, da eine 100% gerade Haltung natürlich nicht immer zu verwirklichen ist. (Beispiel Bankdrücken). Auch hier gilt aber, dass es umso gefährlicher für das Gelenk wird, je weiter du es abknickst.

Bei der Beurteilung der Handgelenkstellung ist immer noch interessant, was man mit dem Daumen in Sachen Griff anstellt. Hier kann man Anfängern ans Herz legen, besonders bei Übungen wie Langhantel-Bankdrücken, Brustdrückübungen an der Multipresse, Schulterdrücken frei oder an der Multipresse, Ausfallschritten, Shruggs, Langhantelrudern und sonstigen Übungen bei denen das Gewicht droht schnell aus dem Griff zu fallen, den Daumen für mehr Sicherheit um die Hantel oder die Stange zu legen. Mit der Zeit wird jeder Trainierende dann diesbezüglich beginnen zu variieren. Ich selbst favorisiere inzwischen auch bei Übungen wie Bankdrücken eine Griffvariation bei der der Daumen die Hantelstange nicht umgreift, weil es mir eben dadurch möglich ist, das Gelenk  weniger stark einzuknicken und die Gelenkbelastung so zu reduzieren.

Fazit

Ein möglichst gerades Handgelenk überträgt die meiste Kraft, reduziert die direkte Gelenkbelastung und damit auch die Verletzungsgefahr

 

Rubrik Frag den Body CoachMit sportlichen Grüßen

Ihr

Holger Gugg