• KOSTENLOSE HOTLINE +49 (0) 800-4252150
  • VERSANDKOSTENFREI INNERHALB DE AB 20€
  • GRATIS PEAK T-SHIRT AB 100€

Rubrik Frag den Body Coach – Holger Gugg antwortet auf Eure Fragen – Teil 39

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

Rubrik Frag den Body Coach Peakwirkt Creatin Alkalyn besser als reines Creatin Monohydrat? Was habe ich als angehende Bikini Athletin zu berücksichtigen? Wie gestaltet sich das optimale Kohlenhydrat-Timing für den Muskelaufbau? Diese interessanten Fragen sind Gegenstand der 39. Auflage der Rubrik Frag den Body Coach mit Holger Gugg. Der erfolgreiche Body Coach und Autor des Ernährungskonzeptes HBN - Human Based Nutrition beantwortet in der wöchentlich erscheinenden Rubrik "Frag den Body Coach" die Fragen der Facebook-Community rund um die Themen Training, Ernährung und Supplementierung.

Wenn auch Ihnen eine Frage zu den aufgeführten Themengebieten unter den Nägeln brennt, dann werden Sie aktiver Teil der Rubrik und stellen Sie Ihre Frage unter den Aufruf "Frag den Body Coach", der jeden Samstag um 10 Uhr auf der PEAK Facebook-Fanpage erscheint. Über das Wochenende werden Ihre Fragen gesammelt, von denen es drei Auserwählte in den PEAK-Blog schaffen. Aber auch die Fragen, die nicht im Rahmen der Rubrik veröffentlicht werden, erhalten eine Antwort.

Frage 1 - Wirkt  Kre-Alkalyn besser als reines Creatin Monohydrat?

Frage von Marcel M.

Stimmt es, dass Kre-Alkalyn besser ist und viel mehr bringt als Creatin Monohydrat?

Antwort von Holger Gugg

Lieber Marcel,

eine sehr gute Frage, die sicher viele Leute interessieren wird. Zu den direkten Unterschieden zwischen Kre-Alkalyn und Kreatin Monohydrat existieren in der Tat ganz konkrete Vergleichsstudien, die sich mit allen dem Kre-Alkalyn nachgesagten Vorteilen befassen. Hersteller werben damit, Kre-Alkalyn würde besser resorbiert, führe zu einem geringeren Kreatinin-Anstieg, was gern gleichbedeutend mit einer Belastung der Nieren angesehen wird, und wirke sich zudem noch vorteilhafter auf die Körperzusammensetzung aus, als dies von Kreatin in seiner Form als Monohydrat zu erwarten ist.  Das vermeintlich bessere Kreatin wird aus diesen Gründen erheblich teurer angeboten. 2012 konnte man das Ergebnis einer Studie von Jagim et al zu diesem Thema nachlesen, deren Überschrift wie folgt lautete:

Kre-Alkalyn® supplementation does not promote greater changes in muscle creatine content, body composition, or training adaptations in comparison to creatine monohydrate.

An trainingserfahrenen Probanden wurden beide Kreatin-Varianten mitunter in der jeweils empfohlenen Dosierung im Rahmen eines begleitenden Krafttrainings getestet. Festgestellt wurden im direkten Vergleich weder erhebliche unterschiedliche Werte bei Kreatinin und anderen Blutmarkern noch signifikante Hinweise, die darauf schließen lassen, dass Kre-Alkalyn die Körperzusammensatzung nochmals positiver vermag zu beeinflussen, als Kreatin in seiner Form als Monohydrat. Dies einmal zu dem Ergebnis für Dich in aller Kürze und zudem weiter unter der Link zur Original-Studie, falls Du es noch einmal nachlesen möchtest.

Fazit

Der Mehrpreis für Kre-Alkalyn rechtfertigt sich im Regelfall nicht! Du kannst Dir davon weder gesundheitliche Vorteile noch eine positivere Veränderung auf Deine Körperzusammensetzung erwarten.

Rubrik Frag den Body Coach

Frage 2 - Was habe ich als angehende Bikini Athletin zu berücksichtigen?

Frage von Melina L.

Wenn ich nächstes Jahr im Herbst auf die Wettkampfbühne möchte, was muss ich alles außer Ernährung und Training beachten?

Antwort von Holger Gugg

Liebe Melina,

erst einmal finde ich es klasse, dass Du den Schritt wagen willst. Ich hoffe aber auch, dass Du Dir darüber bewusst bist, was diese Entscheidung alles mit sich bringt. Viele junge Frauen eifern dem Bikini-Lifestyle nach und möchten auch einmal so sein, wie all die erfolgreichen Mädels, die von ihren Erfolgen als Bikini-Athletin berichten und sich mit perfektem Körper und perfektem Styling präsentieren. Was man bei Facebook oft nicht sieht, ist der eiserne Wille, den zumindest die erfolgreichen Athletinnen aufbringen, denn zum Bikini-Lifestyle gehören eben neben all den positiven Offensichtlichkeiten auch Attribute wie Beständigkeit, Disziplin und mit Sicherheit auch eine große Menge Entbehrung. Wenn das alles für Dich kein Thema ist, geht es damit los, Dir einen guten Betreuer an die Hand zu holen, der Dich als Individuum betreut und bereit ist, den Weg mit Dir zu gehen, egal wie weit dieser noch ausfallen wird. Mit einem guten Coach an Deiner Seite fallen für Dich im besten Fall schon einmal Überlegungen hinsichtlich der perfekten Ernährung und dem für Dich passenden Training weg, weshalb Du Dich in vollen Zügen an die praktische Umsetzung aller Vorgaben und die Präsentation machen kannst. Sich gut zu präsentieren macht bei der Bikini-Klasse meiner Meinung nach 40% des Gesamterfolgs aus, darum kann man nie früh genüg damit beginnen, laufen und posen zu lernen und auch dann zu lachen, wenn es irgendwo weh tut oder man sich nicht 100% auf der Höhe fühlt. Natürlich gehört zur Präsentation auch der schönste Teil nämlich die Beschaffung eines passenden Bikinis, geeigneter Schuhe und Schmuck sowie das Akquirieren einer Person, die sich am Tag X um Haare und Make-Up sowie Posing-Tan kümmert. Mit einem starken Team um Dich herum kann dann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Um Dir den Einstieg zu erleichtern und auch Kontakt zu anderen Athletinnen herzustellen, lade ich Dich hiermit zu unserem Iron-Angel-Bikini-Workshop am 07.02.15 mit der erfolgreichen Bikini-Athletin Swetlana Kreipl ein, so gewinnst Du gleich ein bisschen das Gefühl, wie es ist, eine Bikini-Athletin zu sein. Meld Dich dazu gerne bei mir.

Fazit

Die Vorbereitung einer Bikini-Athletin ist kein Klacks. Neben Deinem normalen Alltag und hartem Training müssen zudem viele Dinge beachtet, vorbereitet und überwacht werden. Mit den richtigen Personen an Deiner Seite wird es jedoch eine wirklich tolle Zeit, bis zu Deinem Bühnen-Debüt. Ich wünsche Dir schon jetzt viel Erfolg und freue mich, Dich im Februar zu treffen.

 

Frage 3 - Wie gestaltet sich das optimale Kohlenhydrat-Timing für den Muskelaufbau?

Frage von Benjamin G.

Welche Herangehensweise hälst Du für den Muskelaufbau am geeignetsten - den Carbbackload oder alle Kohlenhydrate über den Tag verteilt aufzunehmen? Eine weitere Frage ist, ob man auch in einer Definitionsphase nach dem Training Kohlenhydrate zu sich nehmen sollte oder eher nicht?

Antwort von Holger Gugg

Lieber Benjamin,

ich beantworte Dir als erstes Frage 2 mit einem klaren JA. Egal, ob Aufbau- oder Reduktionsphase, mit Krafttraining werden Kohlenhydratspeicher geleert, die nach dem Workout im Rahmen des großen Begriffs Regeneration wieder aufgefüllt werden müssen. Auch in der Diät hast Du mit der Aufnahme von Kohlenhydraten Post-Workout die Möglichkeit, spezifischen Anabolismus auf Deine Zielmuskulatur zu leiten. In einer Reduktionsphase wird sich diese Maßnahme je nach kalorischem Niveau vielleicht nicht immer muskelaufbauend, dennoch aber muskelerhaltend auswirken und gerade dieser Effekt ist in einer Diät von enormer Bedeutung, da er hilft, den Metabolismus und in diesem Rahmen den Ruheumsatz am Leben zu erhalten.

HBN Human Based Nutrition Buch

Auf Frage 1 antworte ich sehr ausführlich in den Ausführungen meines Ernährungskonzepts HBN (Human Based Nutrition), das Du Dir unbedingt zu Gemüte führen solltest, sofern noch nicht geschehen. Fest steht, dass es durchaus Sinn macht, auch in der Aufbauphase die Aufnahme von Kohlenhydraten geschickt zu planen, um die Kluft zwischen Muskelaufbau und Fettaufbau möglichst gering zu halten. Sich ganztägig mit Kohlenhydraten zu versorgen und so Insulin zum dominanten Hormon zu machen, welches den kompletten Tag überdauert, birgt große Gefahren. Dies gilt besonders, wenn man dies (wie im Aufbau üblich) mit einer hyperkalorischen Versorgung, also Kalorien über Bedarf, kombiniert. In HBN empfehle ich für den Muskelaufbau eine leicht hyperkalorische Kalorienaufnahme sowie eine Beschränkung größerer Kohlenhydratmengen auf Pre- und Post-Workout, allerdings nicht im traditionellen CBL-Style, sondern wesentlich individueller und an die tatsächliche Bedarfssituation angepasst. Es werden also auch im Aufbau keine MEGA-Mengen an Kohlenhydraten verzehrt, sondern individuell ermittelte Mengen, die sich aus Deiner vorhandenen Muskelmasse und Deinem Trainingsplan ergeben.

Fazit

Kohlenhydrate sind sowohl im Aufbau als auch zu Zeiten einer Reduktionsdiät hilfreich und notwendig! Richtig getimt und auch in Sachen Aufnahmemenge richtig dimensioniert unterstützen sie beide Zielsetzungen.

Rubrik Frag den Body Coach PeakMit sportlichen Grüßen

Ihr

Holger Gugg

 

 

Quellen:

https://www.jissn.com/content/9/S1/P11