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Studie: Diese Trainingsart der Beinpresse schützt Ihr Knie vor Verletzungen

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

Kniegelenk mit Schmerzenjeder ernsthaft trainierende Bodybuilder trainiert hart und mit schweren Gewichten, um stetig Muskulatur aufzubauen. Doch das hat oft auch seinen Preis, durch falsche Ausführung der Übung oder durch übertriebene Motivation kann es zu Verletzungen kommen.

Vor allem hochtrainierte/muskuläre Athleten machen sich oft Gedanken darüber, ob sie ihre Kniegelenke nicht durch das Training überfordern und somit Knieverletzungen heraufbeschwören. Eine abgewandelte Art des Beinpressens könnte hier Abhilfe schaffen. Bei dieser Variante wird während der Übungsausführung ein Physioball zwischen den Innenseiten der Beine geklemmt und Druck darauf ausgeübt.

Laut einer brasilianischen Studie, die demnächst im Journal of Strength and Conditioning Research veröffentlicht wird, stimuliert diese Version der Beinpresse genau die Muskelgruppe, die das Kniegelenk stabilisiert und vor allem vor Verletzungen schützt.

Stabileres Kniegelenk

Wenn hochtrainierte Athleten beginnen Knieprobleme zu entwickeln, handelt es sich normalerweise um das Patellofemorales Schmerzsyndrom (PFPS). Beim Patellofemoralen Schmersyndrom sind die Ursachen oft vielfältig und oft nicht erklärbar. Es entsteht unter anderem, wenn die Rückseite der Knorpelscheibe im Knie zu hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt wurde.

Eine weitere mögliche Ursache kann z. B. eine zu kurze Regenerationszeit zwischen den einzelnen Trainingseinheiten sein. Allerdings kann man es auch auf eine Unterentwicklung des Musculus vastus medialis zurückführen. Wenn der untere Teil der Muskelgruppe der Musculus vastus medialis obliquus in seiner Entwicklung zurückgeblieben ist, wird das Kniegelenk instabil und alltägliche Bewegungen, wie Treppensteigen oder Kniebeugen, üben aus diesem Grund mehr mechanischen Druck auf die Rückseite der Kniescheibe aus.

Anatomie der OberschenkelmuskulaturQuelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:M_quadriceps2.jpg

Der Musculus vastus medialis obliquus wird im letzten Teil der Beinstreckung aktiviert, sprich, wenn die Beine komplett durchgestreckt werden müssen. Deshalb ist die Beinpresse eine ausgezeichnete Übung, wenn es um die Stimulierung des Musculus vastus medialis obliquus geht. 

Die Studie

Die Wissenschaftler ließen die Probanden die Beinpresse in drei verschiedenen Varianten ausführen.

  • Variante 1: normale Ausführung der Beinpresse
  • Variante 2: Ausführung der Beinpresse mit einem eingespanntem Physioball zwischen den Knien.
  • Variante 3: Ausführung der Beinpresse mit einem elastischen Band um die Beine.

Beinpresse mit Physioball und Band

Quelle: Machado, W., et al. (2016).

Um die Muskelarbeit der jeweiligen Varianten ideal bewerten zu können, befestigten die Forscher Elektroden an beiden Beinen der Teilnehmer.

Die Ergebnisse der Studie

Die Beinpressvariante mit dem Physioball hatte den größten Reiz auf den Musculus vastus lateralis und auf den unteren Teil des Musculus vastus medialis. Somit ist diese Version der Beinpresse die Beste, um das Kniegelenk zu stabilisieren. Dies gilt nicht nur für Bodybuilder, sondern auch für jeden anderen Kraftsportler.

Am Rande sei noch erwähnt, sofern die Beinpresse mit dem elastischen Band ausgeführt wird, dass diese Version den stärksten Reiz auf den Rectus fermoris auslöste.

Mit sportlichen Grüßen

Dein PEAK-Team

 

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Quelle:

Bildquelle: pankajstock123/Fotolia.com