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Studie: Regelmäßiges Training verhindert Gebrechlichkeit und Krankheit im Alter

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

Ältere Personen beim Fahrradfahrenwährend ein aktiver Lebensstil mit viel Bewegung dabei hilft, die Gesundheit zu fördern und Krankheiten zu verringern, ist der Einfluss auf die Lebenserwartung nicht gegeben. Nach Angaben einer Tierstudie, welche die spanischen Physiologen in der Zeitschrift Longevity & Healthspan veröffentlichten, hat Training einige positive Auswirkungen auf die Gesundheit im Alter.

Hintergrund der Studie

Die Lebenserwartung der Menschen hat seit Beginn des 20. Jahrhunderts stark zugenommen. Aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung ist aber auch die Anzahl der altersbedingten Krankheiten gestiegen. Dies führte zu einer großen Anzahl von gebrechlichen Personen und somit deren Abhängigkeit gegenüber anderen Menschen. Das Ziel der Studie war es, herauszufinden, wie sich lebenslange spontane Sportübungen auf die Lebensdauer und Gesundheit bei Mäusen auswirken.

Studie

Die Wissenschaftler der Studie arbeiteten dafür an der Universität von Valencia. Der Studienaufbau sah zwei Mäusegruppen verschiedenen Alters vor. Gruppe eins wurde in einen Käfig mit Laufband gesperrt. Die zweite Gruppe wurde ebenfalls in einen Käfig gesperrt, allerdings ohne Laufband. Wenn es sich dabei um junge Mäuse handelte, liefen diese bis zu 4,6 km pro Tag auf dem Laufband. Waren es dagegen alte Mäuse, liefen sie nur 0,6 km am Tag.

Ältere Personen beim Fahrradfahren

Die Ergebnisse der Studie

Lebensdauer

Die Mäuse, die trainieren konnten, lebten im Durchschnitt 3 % länger als die Mäuse, die kein Training absolvierten. Somit ist die Wirkung des freiwilligen Laufens auf dem Band, bezogen auf die Lebensdauer, vernachlässigbar.

Gesundheit

Während die körperliche Ertüchtigung kaum die Lebensdauer in dieser Studie erweiterte, war die Wirkung der Bewegung auf die Gesundheit der Mäuse mehr als beeindruckend. Bei den aktiven Mäusen war der Gehalt des BDNF-Levels (Brain-derived neurotrophic factor) wesentlich höher als bei den sitzenden Mäusen. Bei der sitzenden Gruppe fiel dieser Wert sogar erheblich ab.

Bei BDNF handelt es sich um eine hormonähnliche Substanz, welche die Gehirnzellen dazu zwingt, sich weiterzuentwickeln. Mehr BDNF bedeutet mit aller Wahrscheinlichkeit ein geringeres Auftreten von Demenz und Depressionen. Obwohl normales Laufen nicht gerade die Entwicklung der Krallenmuskulatur bei den Mäusen unterstützte, ist bei einer Abnahme des Laufens, ebenfalls eine Abnahme der Festigkeit in den betroffenen Muskeln verzeichnet worden.

Altern verringert die Koordinationsfähigkeit. In einem Test, bei dem die Mäuse über eine Schnur klettern mussten, ohne herunterzufallen, waren die geübten Mäuse koordinativ wesentlich besser als die sesshaften Mäuse.
Schlussendlich zeigte sich, dass die Mäuse, die aktiv waren, sich ständig weiter entwickelten und eine höhere Maximalgeschwindigkeit erlangten.

Arthro Stack

Das Fazit

Die Forscher schlussfolgerten, dass lebenslange spontane Bewegung zwar die Lebensdauer der Mäuse nicht verlängert, aber durchaus ihren Gesundheitsstatus verbessern kann. Bewegung ist eine Interaktion, welche den Einfluss und das Eintreten der Gebrechlichkeit bei den Versuchstieren erfolgreich hinauszögerte.

 

Mit sportlichen Grüßen

Dein PEAK-Team

 

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Quelle:

Bildquelle: plprod/Fotolia.com