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Trainingstipps von Natural Bodybuilding Weltmeister Fabian Buchert

Liebe Bodybuildingfreunde und treue Peak Kunden,

Fabian Buchert Bizepsdie Fußball Weltmeisterschaft ist nun vorbei und der Sommer und die Badesaison sind im vollen Gange. Um den angestrebten Zielen näher zu kommen, sei es Körperfettreduktion, Muskelaufbau oder Leistungssteigerung in einzelnen Übungen, ist es unerlässlich, dass jede Trainingseinheit mit 100 % Fokus, Konzentration und Wille absolviert wird. Dies ist jedoch nicht immer so einfach. Stress bei der Arbeit, liegen gebliebene Aufgaben im Büro und dringend zu erledigende Dinge außerhalb des Büros können für Ablenkung sorgen, die Sie nicht nur von einem guten Training abhält, sondern im Extremfall sogar zu Verletzungen führen können. Auch im Studio ist man vor Ablenkung nicht geschützt: Telefonierende „Trainierende“, die Geräte blockieren, laut redende (bis schreiende) Personen, Menschen, die mit falsch ausgeführten Übungen Selbst-Körperverletzung betreiben und Trainingskollegen, die mehr an Gesprächen und Socializing als an Training interessiert sind. In diesem Blog möchte ich meine Strategien darlegen, die mir helfen, unter größter außersportlicher Belastung und Ablenkung im Studio qualitativ und intensiv zu trainieren.

Tipp 1 - Die Vorbereitung auf das Training

Wenn Sie meine Blogs in den letzten Jahren verfolgt haben, werden Sie wissen, dass ich aus verschiedenen Gründen von dem frühmorgendlichen auf das spätabendliche Training umgestiegen bin. Das frühmorgendliche Training hat den großen Vorteil, dass der Körper erholt, die Batterie aufgeladen und der Kopf frei ist. Beim abendlichen Training sieht das anders aus. Die tägliche Arbeit kostet Kraft. Zudem können sich Frust und Stress anstauen, die einer intensiven Einheit im Wege stehen. Um dennoch ein gutes Training absolvieren zu können, habe ich mir einige Rituale angeeignet. Zum Einen baue ich, wenn möglich, ein 20-30 minütiges Powernapping ein, um den Akku wieder etwas aufzuladen. Zum anderen gehe ich NICHT direkt von der Arbeit ins Gym. Für mich ist eine 60 minütige Pause mittlerweile Pflicht, um meine Gedanken auf das Training zu fokussieren. Dazu eignen sich hervorragend entweder Trainingsvideos, wenn man sich aufpushen will, oder auch Musik oder Hörbücher, wenn man runterkommen muss. Im Idealfall sollte man diese Pause zu Hause oder allgemeiner dort, wo keine Arbeit liegt, absolvieren. Für mich ist dies aus Zeitgründen nicht immer durchführbar. Als Alternative absolviere ich diese Pause im Zug oder im Büro - jedoch mit ausgeschaltetem PC.

Fabian Buchert Natural Bodybuilding

Tipp 2 - Das richtige Gym auswählen

Ich höre oft, dass sich Athleten über ihr Gym beschweren. Geräte seien nicht verfügbar, das Publikum sei ablenkend, es sei nicht erlaubt schwer zu heben, Bodybuilder seien nicht gern gesehen und es ist immer überfüllt. Da das Gym der Ort ist, an dem Höchstleistungen erbracht werden müssen und an dem der Erfolg entsteht, sollte es immer ein Ort sein, an dem man sich wohlfühlt und –viel wichtiger- wo man trainieren kann, wie man es braucht. Insbesondere, wenn man dort täglich 2 Stunden verbringt. Negative Gedanken und Beschwerden passen dort nicht rein. Daher bin ich mittlerweile nicht mehr bereit Kompromisse bei der Wahl meines Studios einzugehen. Wenn Sie Höchstleistungen bringen wollen, sollten Sie sich das Umfeld dafür schaffen. Etwas weitere Wege und höhere Kosten sollten kein Ausschlusskriterium bei der Wahl Ihres Studios sein, wenn Ihnen ihr derzeitiges Gym den Weg zum Ziel erschwert. Wenn Leistungen im Vordergrund stehen und Sie vorwiegend mit freien Gewichten trainieren, dann sind die Kosten sowieso meist eher gering.

Tipp 3 - Keine Ablenkung am Eisen

Auch wenn Sie das optimale Studio gefunden haben, gibt es Dinge, die Sie von einer optimalen Einheit abhalten können. Zu Einen kann Ablenkung ein Problem sein. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt im Satz immer mit Kopfhöhrern zu trainieren. Dies schaltet einerseits externe Geräusche aus. Andererseits hilft es mir mich auf meine Atmung und meinen Körper zu konzentrieren. Bei besonders schweren oder technisch anspruchsvollen Übungen habe ich Kopfhörer lediglich als Schallschutz auf, jedoch keine Musik an, da diese mich ebenfalls von meinem Körpergefühl ablenken würde.

Ein anderes Problem ergibt sich, wenn eigene Ziele mit denen des Trainingspartners kollidieren. Dies kann der Fall sein, wenn man technisch und sehr schwer arbeitet und der Trainingspartner beispielsweise in einer Wettkampfvorbereitung ist. Ich habe für mich gemerkt, dass man in einer Gruppe trainieren kann, OHNE den gleichen Trainingsplan zu verfolgen. So hat man den Vorteil der Motivation, der Hilfestellung und der Energie ohne sich in seinen Zielen einschränken zu müssen. Mit etwas Übung funktioniert das hervorragend.

Ich hoffe, dass ich Ihnen etwas auf dem Weg zu ihrem Ziel helfen konnte.

Liebe Grüße,

Fabian Buchert