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Vergiss mein nicht - Warum man nicht nur auf Spiegelmuskeln setzen sollte

Liebe BLOG-Leserinnen und Leser, Liebe PEAK-Kundinnen und –Kunden,

Spiegelmuskelneine majestätische Brust, hufeisenförmige Trizeps und kanonenkugelförmige Bizepsspitzen - Das sind die ambitionierten Ziele eines typischen Studioneulings, der, davon angetrieben, fleißig die Bizepscurlmaschinen und Bankdrückstationen besetzt, um in Marathonmanier seine Arbeitssätze abzufeuern. Ein ausgeglichener Trainingsplan findet meist überhaupt keine Beachtung und so werden muskulären Dysbalancen Tür und Tor geöffnet. Allerspätestens aber, wenn das Schulterdrücken selbst mit den pinken Aerobic Hanteln zu einer schmerzhaften Tortur avanciert und die ersten Googlerecherchen auf das Schulter Impingement-Syndrom oder ähnliche Fehlbelastungserscheinungen hinweisen, dann kreisen die Gedanken erstmals um einen ausgewogenen Trainingsplan...

Soweit muss es aber nicht kommen, wenn man sich möglichst von Anfang an einen ausgewogenen und durchdachten Trainingsplan hält. Wenn Sie also daran interessiert sind, zu erfahren, welches die größten Trainingsversäumnisse sind, die muskuläre Dysbalancen fördern und somit den langfristigen Muskelaufbau mächtig ins Stocken bringen können, dann sollten Sie Ihren Trainingsplan im Anschluss an diesen Artikel selbstkritisch unter die Lupen nehmen. Sollten Sie erwägen, an dieser Stelle das Lesen dieses Artikels zu beenden und sich weiterhin vorrangig den Spiegelmuskeln zu widmen, dann möchte ich Ihnen eine Kindheitserinnerung ins Gedächtnis rufen: "Wer nicht hören will, der muss fühlen"!

Vergiss mein nicht - Warum Spiegelmuskeln nicht alles sind

Bemühen Sie sich also einen ausgewogenen Trainingsplan zu erstellen, wenn Sie die Planung selbst in die Hand nehmen möchten. Ein typischer Fehler liegt darin, dass im wesentlichen mehr Druckbewegungen ausgeführt werden als Zugbewegungen für den Gegenspieler. Verständlich, schließlich steht eine beeindruckende Bankdrückleistung hoch im Kurs. Wenn Bewegungen aber einseitig über ein Gelenk ausgeführt werden, dann kann dies dazu führen, dass muskuläre Dysbalancen entstehen. Unter diesem Begriff versteht man ein Ungleichgewicht zwischem dem Agonist (Spieler) und dem Antagonist (Gegenspieler), welches durch verstärkte Muskelverkürzungen und Muskelabschwächungen hervorgerufen wird. Insbesondere das komplexe Schultergelenk ist sehr anfällig für ein derartiges Ungleichgewicht. Hier kommen die Rotatoren ins Spiel, die meist erst Bekanntheit bei dem Betroffenen erlangen, wenn es bei den typischen Druckbewegungen bereits zwickt. Bei den Rotatoren handelt es sich um Muskeln, die dafür sorgen, dass das Schultergelenk in der Führung bliebt. Da das Schultergelenk nur über eine schwache knöcherne Führung verfügt, spielt die sogenannte Rotatorenmanschette, welche aus einem Verbund von vier Muskeln besteht, eine wichtige stabilisierende Rolle.

Ein abwechslunsgreiches und ausgewogenes Schultertraining beinhaltet daher nicht nur Druckübungen und ggfs. ein, zwei schlampig ausgeführte Sätze Seitheben, sondern eine Bearbeitung aller Schulterköpfe inklusive der Rotatoren. Auch wenn vorgebeugtes Seitheben nur mit unspektakulärem Gewicht ausgeführt werden kann und die Übungen für die Rotatoren eigentlich mehr einem langweiligen Reha-Training ähnelt, vernachlässigen Sie diese Übungen keinesfalls, wenn Sie dauerhaft Freude an schweren Druckübungen haben möchten! Zudem sollte die Entwicklung Ihrer Schulterpartie auch noch für Begeisterung sorgen, wenn Sie dem Spiegel den Rücken zu drehen...

Spiegelmuskeln

Ein weiteres Problem, welches durch exzessives Drucktraining entsteht, ist die Fehlhaltung des Rundrückens bzw. die noch vorne gefallenen Schultern. Um dies zu vermeiden, sollte ihrem Brust- und Schultertraining auch ein regelmäßiges und durchdachtes Programm für den Rücken und den Trapezius folgen. Auch das ist ein zweites Argument für das langweilig und unnötig erscheinende Training der hinteren Schulter. Sorgen Sie also dafür, dass beide Körperseiten ausreichend Belastung erfahren, um sich möglichst gleichmäßig entwickeln zu können. Lassen Sie dem Bank- und Schulterdrücken also in Ihrem Rückenprogramm auch ausreichende Ruderbewegungen folgen und vernachlässigen Sie vor allem das vorgebeugte Seitheben nicht!

Fazit

Spiegelmuskeln sind toll, keine Frage, wem es aber schon einmal so derbe in der Schulter gezwickt hat, als er nur seinen Arm in die Luft gestreckt hat, der kennt die Bedeutung eines harmonisch entwickelten Körpers. Eine gute Symmetrie ist keineswegs nur für die Bodybuilding-Bühne von Vorteil, sondern verhindert auch gefährliche muskuläre Dysbalancen, die im schlimmsten Fall, der nicht selten eintritt, den Trainingsfortschritt auf lange Zeit gesehen einfrieren kann. Ein verletztes Schultergelenk bspw. sorgt für eine massive Einschränkung des gesamten Oberkörpertrainings oder bringt es gar komplett zum Erliegen. Auf den ersten Blick unbedeutend erscheinende Übungen, die Sie bisher möglicherweise vernachlässigt haben, können einen wertvollen Beitrag dazu leisten, dass Sie auf lange Sicht ein produktives Training abliefern können und das Ergebnis einfahren, welches Sie sich wünschen: Massives Muskelwachstum!

Mit sportlichen Grüßen

Ihr PEAK-Team