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Welches Protein für welchen Zweck – Ein kritischer Vergleich


Liebe Blog-Leser und treue Peak Kunden,

über die Vorteile einer Supplementierung mit Proteinen muss nicht mehr viel geschrieben werden. Die Fakten liegen auf der Hand:

Erhöhte Proteinsynthese und Regeneration
Proteinergänzungen erhöhen, über das mehr an Protein welches aufgenommen wird, die Proteinsynthese und sorgen für zusätzlichen Muskelaufbau. In Verbindung mit Training, tritt dieser Effekt nochmals wesentlich stärker auf.

Schnelle Bereitstellung von Aminosäuren
Nach dem Training sorgt man mit dem richtigen Mix aus Wheyprotein, Casein und Kohlehydraten zum einen, für eine schnellstmögliche Bereitstellung von Aminosäuren an der beschädigten Muskulatur um Reparaturvorgänge zu beschleunigen, zum anderen dafür dass ein nach dem Training aufkommender kataboler hormoneller Zustand sofort unterbunden wird.

Proteinergänzungen in Isolat- oder Hydrolisatform stellen in Ihrer Eigenschaft als Di- oder Tripeptide die schnellste Bereitstellungsart dar. Eine Aminosäuretablette kann hier diesbezüglich nicht mithalten. Auch kein natürliches Lebensmittel schafft es in dieser Zeit Peptide im Blut bereitzustellen.

Diäthelfer
Mit einer ausreichenden Menge Protein kann man in einer Diät dafür sorgen, dass Muskelmasse vor einer Katabolie (abbauendem Zustand) geschützt wird und dem Stoffwechsel als stoffwechsel-aktives Gewebe erhalten bleibt. Der im Körper bei Energiemangel stattfindende Vorgang der Gluconeogenese von Muskelprotein (Herstellung von Glucose aus Aminosäuren der Muskelsubstanz) wird verhindert, da ausreichend Aminosäuren im Blut vorliegen. Diese Bereitstellung lässt sich über Proteinergänzungen problemlos gewährleisten.

Alltagstauglichkeit
Proteinergänzungen sind immer dann von Vorteil, wenn man an einem stressigen, zeitlosen Tag eine Zwischenmahlzeit zu sich nehmen muss. Gemischt mit beispielsweise Milch, Haferflocken und Ölen kann man sich so bei Bedarf sogar eine vollwertige Mahlzeit herstellen, welche in einer Minute vorbereitet und in einer weiteren Minute durch trinken schnell aufgenommen werden kann. Es entsteht kein Völlegefühl und der Magen dehnst sich nicht so weit aus als würde man eine feste Mahlzeit aufnehmen, daher kann es sein das man bei der flüssigen Mahlzeit etwas weniger Sättigung erfährt als bei einer festen Mahlzeit.

Reduzierung des Blutzuckeranstiegs
In einer kürzlich veröffentlichten Studie wurde bei einer Gruppe von zehn Personen der Blutzuckeranstieg nach der Gabe von Zucker einmal MIT und einmal OHNE ein Proteinkonzentrat untersucht.
Es zeigte sich, dass der Blutzuckeranstieg bei der gleichzeitigen Gabe von Zucker UND Proteinkonzentrat sichtlich niedriger war.


Blutzuckerschwankungen sind vor allem während der Diät unerwünscht, da Sie über die Ausschüttung von viel Insulin zu Heißhunger führen und die Freisetzung von Fettsäuren aus der Fettzelle (Lipolyse) hemmen. Auch bei der normalen bodybuildergerechten Ernährung sind zu starke Schwankungen, außer vielleicht zum Zeitpunkt nach einem extrem intensiven Training bei welchem die Glykogenspeicher völlig geleert wurden, nicht zweckmäßig.

Die Qual der Wahl
Ein Problem welches viele Sportler und Anwender von Proteinkonzentraten haben ist das enorme Angebot, an unzähligen Proteinsupplementen.
Hat man sich erst einmal für eine Nahrungsergänzungsmittelfirma entschieden (hier sollte nach Möglichkeit nicht der Preis sonder die Qualität das entscheidende Kriterium sein), so steht man meist immer noch vor dem Problem der immensen Auswahl an verschiedenen Proteinen die da wären: Mehrkomponenten-Protein, Casein, Wheyprotein, Eiprotein, Sojaprotein, Weizenprotein, Erbsenprotein, sowie Konzentrate, Isolate, Hydrolisate, Mischprodukte mit anderen Makronährstoffen usw.

Da ich selbst von Produkten der Firma PEAK überzeugt bin, habe ich mir die Mühe gemacht einen ganz nüchternen Vergleich 3er-Proteine aus der Sortimentspalette von PEAK herzustellen. Die Proteine sind nicht willkürlich ausgewählt, sondern stellen Produkte dar mit welchen ich Selbst meine tägliche Proteinbilanz aufwerte.

Der Anwender kann anhand meiner Vergleiche selbst entscheiden, welches Protein seiner Zielsetzung am Ehesten gerecht wird und entsprechend seinen Einkauf tätigen.

Vergleich 1 – Anabolic Protein Fusion– Anabolic Protein Professional

Makronährstoffe
Trotz gleichem Kaloriengehalt pro 100gr. ist die Professional-Variante des Anabolic Protein hier der klare Sieger.
Minimalste Anteile an Kohlehydraten und Fetten machen dieses Protein tauglich für Wettkampfdiäten sowie Low-Carb, Low Fat und sogar No-Carb (Ketogene) Diäten.

Beiden Proteinen muss man zugute halten, dass der Proteinanteil sehr hoch ist (86,8% bei Anabolic Protein Fusion und 90,3% bei Anabolic Protein Professional).
Anders als bei vielen „gepantschten“ Proteinpulvern anderer Hersteller bekommt man Protein in Reinform!

Der hohe Proteinanteil sagt zudem etwas über die Quelle einer Proteinergänzung und somit über die Verfügbarkeit im Körper und Qualität aus. Ein mit Erbsen- oder Weizenprotein versetztes Protein könnte niemals diesen hohen Anteil Protein erreichen da es diesen Varianten an Reinheit fehlt.

Vitamine
Vitamine in Proteinkonzentraten haben durchaus Ihre Berechtigung. Zum einen werten Sie die benötigte Gesamtzufuhr an Vitaminen auf, zum anderen sind Vitamine für Stoffwechselvorgänge mitverantwortlich, welche die Verdauung, Aufnahme und Verwertung von Proteinen unterstützen.

Knapper Sieger ist auch hier wieder die Professional Version des Anabolic Protein, da von allen Vitaminen etwas mehr enthalten ist.

Wichtig ist mit beiden Supplementen die benötigte Zufuhr nicht gedeckt werden kann. Es Bedarf hier noch weiterer Vitaminquellen aus natürlichen Lebensmitteln oder einer zusätzlichen Supplementierung mit eine guten Vitamin-Ergänzung.

Einen kleinen Vorteil bezüglich der Verwertung des Vitamin E sehe ich beim etwas fettreicheren Anabolic Protein Fusion. Bei Aufnahme eines Kohlehydrat-Proteinshakes beispielsweise bestünde hier eher die Chance das zugeführte Vitamin E, welches einen fettlöslichen Charakter besitzt und Fette als Transporter im Körper benötigt, auch aufnehmen zu können. Wird das Protein mit einem Fettträger aufgenommen löst sich der Vorteil wieder in Luft auf.

Aminosäureprofil
In Sachen Aminosäureprofil möchte ich keinen wirklichen Sieger küren.
Da sich beide Proteine in etwa aus denselben Proteinquellen zusammensetzen und Sie sich teilweise nur durch deren Gewichtung und Herstellungsverfahren unterscheiden, liegen hier ähnliche Aminosäurebilanzen vor.

Lediglich hinweisen möchte ich auf den Unterschied bei der Arginin-Bilanz. Hier zeigt sich bei Anabolic Protein Fusion ein Plus von 3,3gr auf 100gr Pulver, was bei einer 30 gr. Portion etwa 1 gr. bedeutet. Da 1 gr. Arginin vor dem Training „haben oder nicht haben“ durchaus einen Unterschied macht, sollte man bei Anabolic Protein Professional die zusätzliche Aufnahme der Aminosäure Arginin in Reinform (ebenfalls über PEAK erhältlich) in Betracht ziehen, vor allem dann, wenn es als Ergänzung im Leistungssport angewendet wird.

Besondere Inhaltstoffe
Beiden Proteinsupplementen sind Enzyme und Spinat-Extract (ß-Ecdysteron) beigefügt.

Laktase
In der Professional-Version ist kein Laktase-Enzym enthalten, was absolut sinnig ist: Anabolic Protein Fusion ist mit Laktase versetzt.

Begründung
Laktase ist das Enzym, welches Laktose (Milchzucker) in seine Bestandteile aufspaltet um es für die Dünndarmzellen passierbar zu machen. Fehlt Laktase kann Milchzucker nicht im Dünndarm gespalten werden. Es wandert in den Dickdarm, wo es von Bakterien abgebaut wird. Hierbei entstehen Gase und Verdauungsstörungen (z.b. Blähungen) treten auf.

Da in Anabolic Protein Professional auf 30gr lediglich 0,15gr KH enthalten sind, kann und muss man davon ausgehen, dass selbst bei einer Laktoseintoleranz d.h. einem zu geringen Aufkommen des Laktase-Enzyms im Körper keinerlei Verdauungs- oder Aufnahmestörungen auftreten. Die Anwender dieses Protein (hauptsächlich Wettkampfathleten und Leistungssportler) nehmen dieses zudem meist mit Wasser auf um von der Reinheit zu profitieren.

Anabolic Protein Fusion ist ein Protein für den „Breitensportler“. Neben den 0,5gr Kohlehydrate auf 30 gr. Pulver und einem entsprechenden Anteil Laktose, wird dieses Protein in der Praxis gerne mit Milch aufgenommen. In normaler Milch sind die Mengen an Laktose doch beachtlich und führen sehr schnell zu Aufnahmestörungen bei einem Enzymmangel.
Das beigesetzte Laktase-Enzym kann hier verdauungsunterstützende Arbeit leisten.

Papain / Bromelain
Bei beiden Subtanzen handelt es ich um verdauungsfördernde Enzyme, welche eine vermehrte Aufnahme von Protein in die Blutbahn unterstützen sollen.
Bromelain werden zudem antioxidative und immunstärkende Wirkungen zugesprochen.
Bezüglich der beigefügten Menge muss man Anabolic Protein Professional als klaren Sieger küren, da in etwa doppelt soviel dieser Enzyme pro 100gr enthalten ist.

Meiner Meinung nach ist eine Zugabe von Verdauungsenzymen, zur verbesserten Aufnahme von Proteinen jedoch nicht grundsätzlich zwingend. Sobald der Körper mit einem bestimmten Lebensmittel, Nährstoff oder dessen zugeführter Menge nicht zu recht kommt, macht sich dies in einer Verdauungsstörung bemerkbar. Treten diese nicht auf kann man davon ausgehen das eine vollständige normale Aufnahme stattgefunden hat.

Anabolic Protein Professional also lediglich wegen seines höheren Gehalts an Enzymen dem Anabolic Protein Fusion vorzuziehen halte ich persönlich für unnötig.

Piperin
Piperin regt, wie alle scharfen Stoffe, den Stoffwechsel sowie die Sekretion (Speichel, Verdauungssäfte) an und wirkt antimikrobiell. Es gibt Hinweise darauf, dass Piperin die Bioverfügbarkeit von anderen Stoffen erhöhen kann (Vermeidung des First-Pass-Effekts, erhöhte Resorption im Magen-Darm-Bereich). Aus diesem Grund wird es zunehmend im Bodybuilding und Kraftsport als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt.

Piperin ist ausschließlich in der Professional Version des Anabolic Protein enthalten, da man hier davon ausgehen muss dass der typische Anwender hohe Mengen an Protein aufnimmt. In diesem Falle könnte dies einen leichten Vorteil bedeuten, jedoch auch hier vertrete ich die Meinung welche ich bereits bei Papain und Bromelain kundgetan habe.

Spinat-Extract (Beta-Ecdysteron)
Dieser Zusatz dient der Steigerung der Proteinsynthese. Es ermöglicht dem Körper aus dem Nahrungsprotein mehr Strukturprotein herzustellen. Eine Zugabe ist bei beiden Proteinergänzungen sinnvoll.
Die deutlich geringere Dosis in Anabolic Protein Fusion macht es hier evtl. nötig, mit Beta-Ecdysteron in Reinform nachzusupplementieren um die tatsächlich wirksame Zufuhrmenge bereitzustellen.
Vorteile also hier beim Anabolic Protein Professional.



Makronährstoffe

Bei der reinen Betrachtung der Makronährstoffe sind sich beide Proteine ähnlich. Die kleinen Differenzen bei Kohlehydraten und Fett fallen nicht ins Gewicht. Der etwas geringere Anteil an Protein in Casein ist bedingt durch die Proteinquelle/Art. Mit 82,4gr pro 100gr ist der Proteinanteil dennoch enorm hoch und zeugt für eine hohe Qualität und Reinheit des Produkts.

Vitamine
Klarer Sieger bei der Versetzung mit Vitaminen ist hier Anabolic Protein Fusion. Während in Anabolic Protein Fusion zum Teil bis zu 25% der empfohlenen Tagesmenge bereitgestellt wird, sind diese Mengen in Casein Micellar, bei weitem nicht enthalten.

Wer sich also aus irgendwelchen Gründen für eine alleinige Aufnahme von Casein Micellar als Proteinergänzung entscheidet, muss hier noch mehr auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen aus natürlichen Lebensmitteln oder Vitaminsupplementen achten.

Aminosäureprofil
Auch hier muss dem Anabolic Protein Fusion, die Siegestrophäe überreicht werden.

Sieht man sich die enthaltenen Mengen EAA und BCAA oberflächlich in der Summe an, so würde man meinen, dass diese alle mit einem deutlichen Defizit in Casein vorliegen. Dies ist jedoch nicht der Fall. Das Problem ist jedoch, dass ausgerechnet die beiden wichtigsten EEA und die wichtigste BCAA, nämlich Arginin und Leucin, mit deutlich geringerem Anteil vorliegen. Dies muss dem Casein Micellar als Nachteil angerechnet werden.

Dass in Casein höhere Mengen an Tyrosin und Prolin sind, ist für die Zielsetzung Muskelaufbau nur von zweitrangiger Bedeutung, beide sind jedoch zum Aufwerten der biologischen Wertigkeit bei Kombination mit einem anderen Protein von Vorteil.

Interessant ist auch der Gehalt an Glutaminsäure (Glutamin). Casein aus natürlichen Quellen wie Milchprodukten, kann mit einer enormen Glutaminbilanz aufwarten und macht sich dies gegenüber den Whey-Proteinen zum Vorteil. Im Falle Casein Micellar ist dies jedoch nicht der Fall.

Besondere Inhaltstoffe
Auch in Casein sind wie in Anabolic Protein Fusion laktosespaltende und verdauungsfördernde Enzyme enthalten, weshalb hier keine großen Unterschiede bestehen.

Zusammenfassung
Anabolic Protein Professional
Hierbei handelt es sich um ein Produkt, welches höchsten Ansprüchen genügt. Makronährstoffe, Aminosäureprofil sowie beigesetzte Vitamine und Zusatzstoffe sind auf eine hohe Proteinzufuhr sowie optimale und schnelle Aufnahme ausgelegt.

Meiner Meinung nach ist Anabolic Protein Professional ein Protein, welches in einer Bodybuilding-Wettkampfdiät zum Einsatz kommen muss. Verfechter von Ernährungsformen wie LowFat oder Ketogener Diät, können vom Einsatz ebenfalls profitieren und zwar aufgrund der Reinheit des Produkts, sprich des minimalen Gehalts an Kohlehydraten und Fett.

Anabolic Protein Fusion
Hoher Gehalt an Protein, hervorragende Aminosäurebilanz bei ausreichend Vitaminen und einer geringen Menge verdauungsfördernder Enzyme machen dieses Protein zum optimalen Protein für eine Basisernährung im Bodybuilding.

Durch die teils weniger aufwändigen Filtrationsverfahren der Proteinbestandteile und des geringeren Gehalts an Zusatzstoffen, ist Anabolic Protein Fusion natürlich preislich etwas attraktiver und kann somit ganzjährig zum Einsatz kommen.

Casein Micellar
Im ganz nüchtern vorgenommenen Vergleich der Analysen mit Anabolic Protein Fusion, schneidet Casein Micellar etwas schlechter ab. Es handelt sich hierbei dennoch um ein hochwertiges Produkt welches durchaus seinen Platz in der Sporternährung hat.

In der Praxis sehe ich Casein Micellar als Kombinationsprotein mit einem Protein wie eben Anabolic Fusion, um die gesamte Aminosäurebilanz, vor allem der EAA (bis auf Arginin und Leucin) etwas aufzuwerten, sowie um von den spezifischen Nutzen dieser Proteinart zu profitieren.

Ich hoffe mit meiner kleinen Vergleichsstudie dem einen oder anderen PEAK Kunde, die Kaufentscheidung etwas zu erleichtern. In jedem Falle hat man sich mit PEAK bereits für den richtigen Nahrungsergänzungshersteller entschieden.

Sportliche Grüße
Euer
Holger Gugg
www.body-coaches.de

Quellen:
www.peak.ag - Analysen

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