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Zusatzequipment beim Training - was ist sinnvoll, was nicht und warum?

Das Eisen und ich, eigentlich braucht es doch nicht viel mehr als das, um effektiv trainieren zu können – oder doch?

In diesem Blogpost möchte ich Euch einen Überblick die Zusatzausrüstung  geben, welches das Krafttraining besser und effektiver machen können und von solchen unterscheiden, welches nutzlos oder kontraproduktiv ist.  Kraftdreikampfathleten und Powerlifter dürfen im Wettkampf nur bestimmtes, freigegebenes Equipment verwenden, für das es spezielle Verbandslisten gibt und sind wahrscheinlich besser bedient, das auch im Training so zu halten. Im Bodybuilding ist das anders und man kann alles nutzen, wovon man meint, dass es gut sei.

Fangen wir einmal mit den meiner Meinung nach sinnvollen Dingen an.

Handschuhe:

Für das normale Krafttraining und Bodybuilding sind Handschuhe hervorragend geeignet und hilfreich. SieVerbessern den Griff und verhindern das Abrutschen. Außerdem wird die Schwielenbildung minimiert. Nebenbei werden die Hantelstangen vor dem korrosiven Handschweiß geschützt und man hat subjektiv ein „hygienischeres“ Gefühl.

Meine Empfehlung: Radhandschuhe von Röckl, die mit Handballenpolster und Schlaufen zwischen den Fingern für erleichtertes Ausziehen ausgestattet sind.

Griffhilfen

Wie ungut, wenn man einen Satz Kreuzheben abbrechen muss, weil einem die schwere Langhantel aus den Händen zu rutschen droht! Auch ein Kreuzgriff (eine Hand im Ober-, die andere im Untergriff) hilft da nicht immer. Außerdem hat der Kreuzgriff Nachteile. Es fühlt sich unnatürlich an, wenn die rechte Körperhälfte etwas anderes tut als die linke. Und schließlich geht es im BB und auch im gesundheitsorientierten Krafttraining um Symmetrie, symmetrische Muskelentwicklung, da ist der Kreuzgriff einfach suboptimal.

Ebenfalls profitieren kann man durch Griffhilfen bei Übungen, bei denen die Griffkraft zwar nicht direkt limitiert, aber nah dran ist, z.B. bei Klimmzügen und bei einarmigen Rudern mit der Kurzhantel. Man kann sich einfach besser auf die Übung und die Zielmuskeln konzentrieren.

Und schließlich kann sich nach vielen Zugübungen in einer Trainingseinheit durch den starken Unterarm-Pump eine Griffschwäche zeigen, die ein schweres Training ohne unmöglich machen kann.

Meine Empfehlung: Versa Gripps®. Gut geeignet sind auch Zugschlaufen. Haken sind nach meinem Gefühl nicht so gut, da man weniger Gefühl für das Gewicht hat.

Dipgürtel

Wer bei steigender Kraft mit für den Masseaufbau günstigen Wiederholungszahlen bzw. TUT´s (time under tension) arbeiten will, braucht bei Dips und Klimmzügen früher oder später Zusatzgewicht. Sich eine Kurzhanel zwischen die nach hinten angebeugten Unterschenkel zu klemmen, fühlt sich dabei sehr unangenehm an und Alternativen wie Rucksack drücken auf die arbeitenden Muskeln – nicht so toll!

Ein anständiger Dipgürtel, in den man einfach Gewichtsscheiben auf einer Kette einschlaufen kann, ist da ein komfortables Trainingsgerät, dass in der Ausstattung keines ambitionierten Bodybuilders fehlen sollte!

Lässt sich nebenbei auch für z.B. vorgebeugtes (Donkey-)Wadenheben gut gebrauchen!

Meine Empfehlung: Einen Gürtel von Grizzly. Schwere, unverwüstliche Qualität, solide Verarbeitung.

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So, und nun zu den aus meiner Sicht unnötigen Trainingsaccessoires:

Gewichthebergürtel

Wer bei Kreuzheben oder Kniebeugen im typischen Bodybuilding- Wiederholungsbereich meint, einen solchen Gürtel zu brauchen, liegt meiner Meinung nach falsch. Mit adäquater, sauberer Technik sind beide Übungen für den unteren Rücken kein Problem und gefahrlos möglich. Wenn doch, liegt es vielleicht an orthopädischen Problemen und die sollte man nicht versuchen, mit einem solchen Gürtel zu „bemänteln“. Die Übungen lassen einen schnell stärker werden und sollte man auf diese Weise seinen Rücken entlasten bzw. die nötige Bauchspannung nicht abfordern, wird man in dem Bereich dann eben nicht angemessen stärker und das Problem kommt nach einiger Zeit auch mit Gürtel zum Tragen.

Dabei stelle ich keineswegs infrage, dass ein Gewichthebergürtel bei Maximalwiederholungen absolut empfehlenswert ist, da hat er seinen Platz und trägt zu Übungssicherheit bei. Aber meiner Ansicht nach sollten auch Kraftdreikämpfer tunlichst die Finger davon lassen, sofern sie im Wiederholungsbereich über 3 arbeiten!

Knie-/Handgelenksbandagen

Ich würde mich wiederholen, insofern sei einfach gesagt, dass bei diesen beiden Trainingshilfen das Gleiche gilt wie für den Gewichthebergürtel.

Und nun: Ran an die schweren Sachen!              

Euer runningmuscleyoda

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