• KOSTENLOSE HOTLINE +49 (0) 800-4252150
  • VERSANDKOSTENFREI INNERHALB DE AB 20€
  • GRATIS PEAK T-SHIRT AB 100€

Glutamin

Glutamin

Glutamin zählt zu den beliebtesten Aminosäuren der Sporternährung. Besonders durchgesetzt hat sich die Supplementierung mit Glutamin in Phasen erhöhter Belastung (z.B. Diätphasen oder bei Krankheit), in denen dem Faktor Regeneration eine hohe Bedeutung zukommt. Mit Glutamin steht Ihnen reinstes L-Glutamin in Pulverform zur Verfügung, das mit B-Vitaminen optimiert ist.

Glutamin Fusion liefert Ihnen spezielle Glutamin Verbindungen, die besonders bioverfügbar sind. Im Gegensatz zu herkömmlichen Glutamin, das deutlich schlechter resorbiert wird bzw. in geringerem Ausmaß das Muskelgewebe erreicht, zeichnet sich die hochbioverfügbare Glutamin-Matrix von Glutamin Fusion dadurch aus, besonders gut vom Körper aufgenommen werden zu können. Glutamin Fusion, das wohl eines der effektivsten Glutamin-Supplements auf dem Markt darstellt, ist zudem in Kapselform erhältlich, was eine unkomplizierte Dosierung ermöglicht.

Die Vorteile auf einen Blick:


Optimal geeignet zur Einnahme bei hohen Belastungen

Hauptanteil der freien Aminosäuren im Blut




Mehr zum Thema erfahren >>

2 Artikel

pro Seite

  • Reinstes L-Glutamin in Pulverform mit B-Vitaminen

    • 9.900 mg freies Glutamin pro Portion
    • Ideal bei hohen Belastungen
    • Empfehlenswert bei Diäten
    • Vitamin B-Komplex
    Mehr erfahren
    24,90 €
    Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

    Lieferzeit: 2 – 5 Tage

    Verfügbarkeit:Auf Lager

  • Spezielle Glutaminverbindungen – extrem bioverfügbare Formel

    • 2.250 mg Glutamin-AKG*
    • 1.000 mg N-Acetyl-L-Glutamin*
    • 1.000 mg L-Alanyl-L-Glutamin*
    • Vitamin B-Komplex
    • Ideal zur Einnahme rund um das Training und/oder am Morgen und Abend
    • Empfehlenswert bei Diäten

    * pro Portion

    Mehr erfahren
    24,90 €
    Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

    Lieferzeit: 2 – 5 Tage

    Verfügbarkeit:Auf Lager

2 Artikel

pro Seite

Inhaltsverzeichnis

Alles zum Thema Glutamin

Allgemeine Informationen

Was ist eine nicht-essentielle Aminosäure?
Unter dem Oberbegriff nicht-essentielle Aminosäuren werden alle Aminosäuren zusammengefasst, die der Körper benötigt und sie selbst aus anderen Bestandteilen, wie Makronährstoffen oder anderen Aminosäuren, zusammensetzen kann. Im Gegensatz zu den essentiellen Aminosäuren müssen die nicht-essentiellen also nicht unbedingt von außen über die Nahrung zugeführt werden. Für gesunde Erwachsene sind die Aminosäuren Alanin, Arginin, Asparagin, Cystein, Glycin, Histidin, Serin und Tyrosin nicht-essentiell. Strenggenommen gehört auch Glutamin zu dieser Gruppe, aber es kann unter bestimmten Bedingungen wie Stress oder hoher körperlicher Anstrengung nötig sein, zusätzliches Glutamin von außen zuzuführen, da der Körper den nötigen Bedarf nicht alleine decken kann. Glutamin wird daher als semi-essentielle Aminosäure bezeichnet.

Was ist Glutamin?
L-Glutamin ist eine proteinogene α-Aminosäure. Proteinogen bedeutet, dass diese Aminosäure ein Baustein der Eiweiße ist. Für den Stoffwechsel ist Glutamin insofern von spezieller Bedeutung, als dass es ein Aminogruppen-Donor ist. Das bedeutet, es gibt als Reaktionspartner (Donor) Teile an einen anderen Reaktionspartner (Akzeptor) ab. Als nicht-essentielle Aminosäure kommt Glutamin in allen Proteinen vor. Daneben stellt diese Aminosäure auch einen zentralen Bestandteil im Stoffwechsel von nahezu allen Lebensformen - von Menschen, über Tiere und Pflanzen bis hin zu Pilzen und Bakterien - dar. Die Summenformel von Glutamin lautet C5H10N2O3 und es kommt meist als sogenanntes Zwitterion vor, weil sich das Proton der Carboxylgruppe zum freien Elektronenpaar des Stickstoffatoms der Aminogruppe hinbewegt.

Im Körper läuft die Synthese folgendermaßen ab: Das α-Ketoglutarat wird durch Reaktion mit einer Aminogruppe oder Ammoniak zu Glutamat. Hierbei wird Stickstoff frei. Wird nun eine weitere Stickstoffgruppe vom Glutamat aufgenommen, entsteht daraus Glutamin. Diese Aminosäure sorgt nun dafür, dass der Stickstoff in den Stoffwechsel eingeschleust wird. Dies geschieht entweder durch eine Übertragung der Aminogruppe oder andere chemische Reaktionen.

Von allen Aminosäuren verfügt Glutamin über die höchste Konzentration von Plasma und ist neben Alanin für den Stickstofftransport im Blut verantwortlich. Darüber hinaus ist es auch ein beschleunigender Botenstoff, der vor allem im Muskelgewebe vorhanden ist. Von allen Aminosäuren ist Glutamin diejenige mit der mit Abstand höchsten Konzentration im Blutplasma, der Muskulatur sowie der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit. Glutamin stellt nicht weniger als 60 Prozent aller im Körper frei verfügbaren Aminosäuren dar.

Der wichtigste Hinweis ist, dass Glutamin und Glutaminsäure zwar chemisch eng miteinander verwandt, aber beileibe nicht der gleiche Stoff sind. Bei Belastung wandelt der Körper Glutaminsäure (das in hoher Konzentration sogar ein Nervengift ist) zwar in Glutamin um, kann es aber nicht so gut umsetzen wie reines Glutamin.

Nahrungsquellen von Glutamin
Ein normaler Mensch mit einer ausgewogenen Ernährung nimmt täglich rund fünf bis zehn Gramm Glutamin allein über die Nahrung auf – zusätzlich zu dem Anteil, den der Körper selbst produziert. Wer seinen Glutamin-Spiegel erhöhen möchte, sollte sich an besonders eiweißreiche Nahrungsmittel halten. Käse und Quark enthalten einen sehr hohen Anteil an dieser Aminosäure. Auch Joghurt und Milch sind reich an Glutamin. Geringere, aber immer noch relativ hohe Glutamin-Werte, weisen rohes und geräuchertes Fleisch sowie Soja- und Weizenprodukte auf.

Allerdings sei angemerkt, dass Glutamin durch Hitze-Einwirkung denaturiert wird. Das bedeutet, hohe Temperaturen, die beim Kochen und Backen entstehen, zerstören das Glutamin in Lebensmitteln. Um maximale Zufuhr zu sichern, sollte also unbedingt darauf geachtet werden, Rohkost vor Hitze zu schützen. Auch eine zu lange Lagerung im Sonnenlicht kann schaden, denn dieses degradiert das Glutamin ebenfalls.  

Funktionsweise von Glutamin im Körper
Im Körper ist Glutamin einerseits an der Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes beteiligt: Die Aminosäure ist daran beteiligt, dass das giftige Ammoniak in den Nieren abgespalten wird. Die Ammoniak-Moleküle nehmen dann Säure auf und werden anschließend über die Blase mit dem Harn ausgeschieden. Das hat vor allem optischen Einfluss: Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt kann dafür sorgen, dass Hautzellen unkompliziert nachproduziert werden können und verlangsamt so eventuell die Hautalterung. Besonders im Alter kann der Körper allerdings oft nicht mehr ausreichend eigenes Glutamin produzieren, um davor zu schützen. Diese Tatsache ist also einer der Gründe, warum die meisten älteren Menschen Falten bekommen.

Zum anderen ist die Rolle von Glutamin in der Hautzellen-Produktion auch dicht mit den Muskeln gekoppelt: Wenn dem Körper zu wenig Glutamin zur Verfügung steht, nimmt sich der Stoffwechsel das nötige Eiweiß aus den Muskelzellen, um es zu Glutamin umzuwandeln. Dadurch ginge den Muskeln Protein verloren.

Daneben kann das Glutamin aber auch in den Nieren zu Glukose umgewandelt werden, ohne dass der Körper den Umweg über Insulin und Glukagon gehen muss. Das kann gleich mehrere Auswirkungen haben: Da bei diesem Weg das Insulin, oder besser gesagt, seine Eigenschaft, Fetteinlagerungen zu bewirken, vermieden wird, könnte das Glutamin unter Umständen die Speicherung von Nahrungsfetten indirekt beeinflussen.

Im Gehirn kann die Synthese von Glutaminsäure zu Glutamin dazu beitragen, dass die Nervenzellen vor dem Nervengift Ammoniak geschützt werden. Dieses liegt sowieso schon wegen der Abspaltung in den Nieren in geringerer Konzentration vor. Griffe das Ammoniak die Zellen ungeschützt an, wäre die Beeinträchtigung der Hirnfunktionen über einen längeren Zeitraum zumindest möglich.  

Nicht zuletzt kann Glutamin wohl auch an der körpereigenen Herstellung von Gamma-Amino-Buttersäure (GABA) beteiligt sein. Diese wiederum ist ein Neurotransmitter und sorgt für die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen im Gehirn.

Und auch der Gastrointestinaltrakt – also der Verdauungsapparat - verfügt über Wechselwirkungen mit der Aminosäure, denn sie stellt auch eine wichtige chemische Verbindung für die von dortigen Enzymen umgesetzten Reaktionen dar.

Wegen dieser Fähigkeiten kommen Glutamin-Präparate auch bei der Behandlung von schweren Verletzungen wie Verbrennungen sowie Infektionen wie einer Blinddarmentzündung zum Einsatz. Medizinern ist bereits vor einiger Zeit aufgefallen, dass solche Verletzungen und Infektionen häufig auch mit einem Glutamin-Mangel im Blut einhergingen. Allerdings entfernt sich die moderne Medizin langsam wieder von der zusätzlichen Verabreichung von Glutamin.

Wirkung und Anwendung von Glutamin

Mögliche Wirkungsweise im Sport
Wegen seiner bereits genannten Eigenschaften kann Glutamin auch für Sportler ein durchaus sinnvolles Supplement darstellen, das entweder durch gezielten Konsum von glutaminreichen Nahrungsmitteln oder in Form von Supplements eingenommen wird. In Zeiten von großem Stress und/oder hoher körperlicher Belastung kann der Glutamin-Spiegel um bis zu 50 Prozent absinken. Wie bereits erwähnt, zieht der Körper sich dann das dringend benötigte Glutamin oftmals aus den Muskelzellen und sorgt so dafür, dass diese abgebaut werden.

Daher sollten Sportler ganz allgemein auf einen ausgeglichenen und der Beanspruchung angepassten Glutamin-Haushalt achten. Wenn genügend freies Glutamin im Körper vorhanden ist, kann sich dies bei entsprechenden Rahmenbedingungen neben dem Muskelabbau auch auf Proteinmetabolismus auswirken; der Körper kann Proteine also mutmaßlich besser verarbeiten. In manchen Studien wirkte Glutamin so, dass nicht nur der Abbau von Muskelprotein verringert wurde, sondern, dass erzwungene Trainingspausen sich nicht so nachhaltig auf die Muskelmasse der Probanden auswirkten, wie es ohne ausreichende Glutamin-Zufuhr der Fall gewesen wäre. Daneben können Athleten sich auch die angenommenen Wirkungen des Glutamins auf das Immunsystem zunutze machen: Eine Studie der Oxford-Universität in den 1990ern mit 150 Marathonläufern kam zu dem Resultat, dass die Hälfte von ihnen, die nach jedem Training fünf Gramm Glutamin-Supplement zu sich nahm, nach dem Marathon nur halb so oft krank wurde. Dennoch müssen diese Ergebnisse beider Studien erst durch weitere Untersuchungen validiert werden, um tatsächlich verlässliche Aussagen treffen zu können.

Anwendung und Dosierungshinweise
Wegen der Eigenschaft als nicht-essentielle Aminosäure, die vom Körper normalerweise in ausreichender Menge selbst hergestellt werden kann, sollten Menschen, die kaum oder nur sehr wenig Sport treiben, von einer Einnahme von Supplements absehen. Für Hochleistungssportler gilt eine Obergrenze von maximal 20 Gramm pro Tag immer noch als einigermaßen sicherer Wert, welcher allerdings von Person zu Person variieren kann und daher nicht als Pauschalwert übernommen werden sollte. Schwerstkranke Erwachsene bekommen zur Unterstützung ihrer Therapie gegebenenfalls aber auch deutlich höhere Tagesmengen verabreicht. Bevor Supplements gekauft werden, sollte im Zweifelsfall immer der Arzt konsultiert werden, auch, weil eine Überdosierung eine bestehende Epilepsie verschlimmern kann.

Wenn Sportler, die eine strikte Diät einhalten, sich die Glutamin-Zufuhr durch Supplements sichern möchten, sollten sie dabei vor allem auf einen hohen Glutamin-Wert achten und nicht auf den ebenfalls oftmals angegebenen Glutaminsäure-Wert. Die meisten Studien gehen von vier Gramm Glutamin aus, um die höchste Ausschüttung von Wachstumshormonen zu gewährleisten. Dafür sollte das Glutamin gleich nach dem Training auf nüchternen Magen eingenommen werden – für schnellstmögliche Resorption empfiehlt es sich, dies in Pulver- oder Kapselform zu tun.

Mögliche Nebenwirkungen

Grundsätzlich ist eine Überdosierung von Glutamin weitestgehend unbedenklich. Neben der schon erwähnten möglichen Verstärkung einer im Vorfeld bereits bestehenden Epilepsie kann eine zu hohe Dosis von Glutamin vor allem zu Bauch- und Kopfschmerzen führen. Allerdings ist es möglich, diese durch genügend Einnahme von Flüssigkeit weitestgehend zu unterbinden. Vorsicht ist lediglich bei einer bestehenden Diabetes-Erkrankung geboten, da das Glutamin mit dem Insulinhaushalt interagiert. Weitere Nebenwirkungen konnte die Wissenschaft bisher noch nicht entdecken.