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Creatin AKG

Creatin AKG

Die Vorteile auf einen Blick:

Hervorragende Resorption

Ideal für den Einsatz in Diäten

Ausgangssubstrat von ATP

Steigert die körperliche Leistungsfähigkeit im Schnellkraftbereich, insofern 3g täglich eingenommen werden

Hohe Verträglichkeit

Kein Einfluss auf körpereigene Creatin-Transporter

Keine Nebenwirkungen




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  • Hocheffektives Creatin-Alpha-Ketoglutarat in Kapselform

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Inhaltsverzeichnis

Alles zum Thema Creatin AKG

Allgemeine Informationen

Creatin ist so gut wie jedem Sportler ein Begriff. Die meisten kennen es in seiner Form als Monohydrat und damit gebunden an eine anorganische Molekülverbindung mit einem Molekül Wasser. Eine alternative Darreichungsform von Creatin ist das sog. Creatin AKG. AKG steht für „Alpha-Ketoglutarat“. Bevor eine genauere Erläuterung folgt, was es damit genau auf sich hat, anbei einige allgemeine Informationen zu Creatin. Unsere Muskeln funktionieren nur mit einer einzigen, wenn man so möchte, der universellen Energiequelle, dem sog. ATP (Adenosin-Tri-Phosphat). Der menschliche Muskel verfügt über einen kleinen, aber feinen muskulären Speicher für ATP, der jedoch nur für die ersten 2-3 Sekunden einer Maximalbelastung ausreicht. Danach muss ATP resynthetisiert (nachgebildet) werden. Diese Resynthese kann nun auf drei verschiedene Arten erfolgen. Die schnellste Art und Weise der Neubildung von ATP geht über Creatin, genauer gesagt über Creatinphosphat. Liegt es in ausreichender Menge im Muskel an, kann die Creatinbildung hieraus so schnell stattfinden, dass eine muskuläre Maximalbelastung für weitere 7-10 Sekunden aufrechterhalten werden kann. Nachdem Creatin sein Möglichstes getan hat, geht es bei hoher Intensität weiter im dominant anaeroben Stoffwechsel und damit mit einer starken Verstoffwechslung von Kohlenhydraten, die ihrerseits auch zur Bildung von ATP herangezogen werden können. Die menschliche Muskulatur kann sich hier muskulärer Kohlenhydratspeicher, dem sog. Muskelglykogen, oder aber Zucker aus dem Blut, der sog. Glucose, bedienen. Da die Verstoffwechslung unter Ausschluss von Sauerstoff geschieht, entsteht hierbei Laktat als Stoffwechselendprodukt. Für die Energiebereitstellung im weniger intensiven Bereich bedient sich der menschliche Körper Fettsäuren. Im sog. aeroben Stoffwechsel werden Fettsäuren unter Anwesenheit von Sauerstoff in den Mitochondrien oxidiert und somit ATP erzeugt.

Creatin übernimmt die sofortige Resynthese von ATP, der universellen Energiequelle unserer Muskeln, im Rahmen intensiver Belastung und ist damit fester Bestandteil der Energiebereitstellung.

Da wir auf die ständige Verfügbarkeit von Creatin angewiesen sind, ist unser Körper in der Lage, die organische Säure Creatin eigenständig aus den Aminosäuren Glycin, Arginin und Methionin herzustellen. Die Leber schafft es, beim normalen Erwachsenen zusammen mit Bauchspeicheldrüse und Nieren etwa 1-2g pro Tag zu bilden. Die große Bedeutung von Creatin für unsere Muskeln zeigt die Tatsache, dass sich 90% aller Creatinbestände im Muskel befinden. Man geht davon aus, dass ein normaler Erwachsener in etwa 120 bis 150g Creatin speichert, während für Personen mit höherem Anteil an Muskelmasse höhere Werte vermutet werden. Da man von einer täglichen Bedarfsmenge (ohne hochintensiven Sport) in Höhe von 2 bis 4g ausgeht, liegt nahe, dass wir Creatin neben der Eigensynthese noch über einen anderen Weg beziehen müssen. Hier kommt nun die Ernährung ins Spiel und damit auch die Unterscheidung von Lebensmitteln, die signifikant die Creatinversorgung unterstützen, und Vertretern mit einem nur niedrigen Creatinanteil. Zu den Lebensmitteln mit vergleichsweise hohem Creatinanteil zählen besonders tierische Proteinträger wie Fisch oder Fleisch, während man in vegetarischer Kost nur sehr geringe Mengen vorfindet.

 

  Creatingehalt/g pro 1000 g Lebensmittel roh
Hering  6,5 - 10,0
Lachs  4,5
Thunfisch  2,7 - 6,5
 Schweinefleisch  5
 Rindfleisch  4,5
 Milch  0,1
 Obst  Spuren
 Gemüse  Spuren

Gerade als „vegetarischer Sportler“ läuft man Gefahr, mit der Zeit einen Mangel an Creatin auszubilden. Die körpereigene Versorgung hat ihre Grenzen und die Aufnahme über die Nahrung wird über die Lebensmittelauswahl begrenzt. Aus Studien weiß man zwar, dass zumindest das Gehirn auch bei geringer Creatinaufnahme  nicht in eine Mangelsituation fällt, es ist aber auch bekannt, dass die Verabreichung einer Creatinergänzung bei Vegetariern in der Lage ist, kognitive Fähigkeiten zu verbessern. Insgesamt scheinen ganz besonders Vegetarier von einer Supplementierung mit Creatin zu profitieren.

Wir alle produzieren Creatin selbst, dennoch ist die Aufnahme über die Nahrung notwendig. Gerade eine fleischlose Ernährung steht unter Verdacht, auf lange Sicht einen Creatinmangel auszulösen.

Bei Creatin AKG handelt es sich um eine besondere Darreichungsform von Creatin. AKG steht hier für Alpha-Ketoglutarat und bezeichnet einen Vorläufer von Glutamin, eine  Dicarbonsäure, die ein wichtiges Zwischenprodukt in verschiedenen Stoffwechselwegen, ganz besonders aber im Citratzyklus (Zitronensäurezyklus), darstellt. Es fungiert zudem als wichtiger Stickstofftransporter. Für die Verabreichung von Creatin mit AKG ergeben sich aus diesen Eigenschaften einige Vorteile. Durch seinen Platz im Citratzyklus ermöglicht es einen einfachen Übertritt des Creatinanteils in die Muskelzellen.

Es entstehen hochenergetische Phosphatverbindungen, die der Zelle unmittelbar zur Resynthese von ATP zur Verfügung stehen. Aus dem Tierversuch und Humanstudien (16,17) stammt die Vermutung, dass bei dauerhafter Einnahme von Creatin eine Downregulation von Creatintransportern eintritt.Mit der Verwendung von Creatin AKG ist eine solche Anpassung ohne Relevanz. Wer mit Creatin Monohydrat Schwierigkeiten bei der Aufnahme über den Darm hat, kann ebenfalls von Creatin AKG profitieren, da die Absorption hiermit leichter von Statten geht. Daher gilt Creatin AKG insbesondere für Creatin Non-Responder als ideale Alternative zu reinem Creatin Monohydrat. Bei Creatin Non-Respondern handelt es sich um Personen, die auf einfaches Creatin nicht reagieren.

Creatin AKG verspricht eine problemlose und schnelle Aufnahme in die Muskelzelle und gilt daher als potenteste Creatinverbindung.

Creatin im Sport

Creatin zählt zu den am ausgiebigsten untersuchen Substanzen überhaupt. Die Datenlage ist derart eindeutig, dass für Creatin sogar ein sog. Claim besteht. Als fundiert belegt gilt, dass Creatin die körperliche Leistung bei Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger intensiver körperlicher Betätigung erhöht. Die hierfür benötigte tägliche Aufnahmemenge über die Nahrung liegt bei 3g.

Während die Wirkung auf alles, was schnell und hochintensiv ausgeführt wird, als erwiesen gilt, geht man bei Effekten für Ausdauersportler noch nicht ganz soweit, wenngleich auch hier einschlägige Untersuchungen bestehen, die von einer verringerten Zellschädigung in Verbindung mit sportlicher Betätigung und der Einnahme von Creatin berichten. Auch ein Einfluss von Creatin auf das als Muskelwachstumsbremse bekannte Myostatin wird vermutet, während Creatin zudem bereits bei bestimmten Muskelkrankheiten sogar therapeutisch zum Einsatz kommt. Eine abschließende Anerkennung der Wissenschaft steht jedoch noch aus.

Creatin steigert Schnellkraftleistungen signifikant. Etliche weitere Untersuchungen stellen zusätzliche Effekte in Aussicht, hierzu bedarf es jedoch noch weiterer Forschungsergebnisse, um eine konkrete Wirkung zu attestieren.

Anwendung und Nebenwirkung

Die große Frage, die sich immer wieder stellt ist die, inwieweit Creatin über Kuren oder dauerhaft einzunehmen ist und ob es sog. „Ladephasen“ bedarf.

Die kurweise Einnahme kennt man von anderen Substanzen, deren Aufnahme und Wirkungsvermittlung via Rezeptoren verläuft, die bei einem zu hohen und andauernden Angebot irgendwann gesättigt sind und sich gegen die weitere Aufnahme auflehnen (desensibilisieren). Für Creatin trifft dies nicht zu, da es nicht an einem bestimmten Rezeptor andockt, sondern direkt in die Zelle geschleust wird, um dort direkt der Energiebereitstellung zu dienen.

Ladephasen mit Creatin sind nicht zwingend notwendig. Der Körper benötigt anfänglich eine gewisse Zeit, um Creatin aus der Nahrung zu filtern. Hat diese Adaption stattgefunden, lohnt es sich nicht mehr, über die benötigte Erhaltungsdosis hinaus zu supplementieren. Weitere Nachteile, die von Ladephasen mit Creatin ausgehen können, sind Blähungen oder Übelkeit, die in Dosierungen von 20g und mehr pro Tag aus Erfahrungsberichten bekannt sind.

Creatin kann einen dauerhaften Platz im Supplementplan einnehmen. Ladephasen sind nicht zwingend notwendig, werden aber in den meisten Fällen auch nicht als schädlich oder nachteilig angesehen.

Bis zum heutigen Tage existiert keine Studie, die an Nierengesunden klinisch relevante Nebenwirkungen in Verbindung mit der Aufnahme von Creatin nachweist. Oben genannte Begleiterscheinungen bei zu hoher Aufnahmemenge treten mit Dosierungen im Bereich von 5-10g pro Tag nicht auf.

Die Universität of Sao Paulo in Brasilien untersuchte den Einfluss einer 12-wöchigen Creatineinnahme auf die Nierenfunktion, indem sie sportlichen Probanden mit proteinlastiger Ernährung über 12 Wochen zunächst 5 Tage lang eine Ladedosis von 20g und danach eine Erhaltungsdosis von 5g Creatin Monohydrat pro Tag verabreichte. Im Ergebnis konnte keinerlei Beeinträchtigung der renalen Funktion festgestellt werden.

Eine weitere Studie wertete die Auswirkungen einer Dauereinnahme von Creatin im Bereich von durchschnittlich 9,7g pro Tag über bis zu vier Jahre aus. Bei insgesamt 65 getesteten Blutmarkern ließ sich keine negative Veränderung erkennen, die auf die Verwendung von Creatin zurück zu führen wäre.

Abschließend sei gesagt, dass Creatin als sichere Nahrungsergänzung gilt.


Quellen

  • M. Hadjicharalambous, L. P. Kilduff, Y. P. Pitsiladis: Brain serotonin and dopamine modulators, perceptual responses and endurance performance during exercise in the heat following creatine supplementation. Journal of the International Society of Sports Nutrition. Band 5, 2008
  • R. V. Santos, R. A. Bassit u. a.: The effect of creatine supplementation upon inflammatory and muscle soreness markers after a 30km race. Life sciences
  • T. Wallimann: Einnahme von Kreatin als mögliche Hilfstherapie. Bei: Schwimmverein Limmat Zürich. Abgerufen am 20. Juli 2012.
  • R. A. Kley, M. A. Tarnopolsky, M. Vorgerd: Creatine for treating muscle disorders. In: Cochrane database of systematic reviews (Online). Nummer 2, 2011, S. CD004760
  • B. Gualano, C. Ugrinowitsch u. a.: Effects of creatine supplementation on renal function: a randomized, double-blind, placebo-controlled clinical trial. In: European journal of applied physiology. Band 103, Nummer 1, Mai 2008, S. 33–40, ISSN 1439-6319. doi:10.1007/s00421-007-0669-3. PMID 18188581.
  • R. B. Kreider, C. Melton u. a.: Long-term creatine supplementation does not significantly affect clinical markers of health in athletes. In: Molecular and cellular biochemistry. Band 244, Nummer 1–2, Februar 2003, S. 95–104, ISSN 0300-8177. PMID 12701816.
  • M. Greenwood, R. B. Kreider u. a.: Creatine supplementation during college football training does not increase the incidence of cramping or injury. In: Molecular and cellular biochemistry
  • M. Greenwood, R. B. Kreider u. a.: Cramping and Injury Incidence in Collegiate Football Players Are Reduced by Creatine Supplementation. In: Journal of athletic training
  • T. W. Buford, R. B. Kreider u. a.: International Society of Sports Nutrition position stand: creatine supplementation and exercise. In: Journal of the International Society of Sports Nutrition.

 

Internetquellen

  • http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290771
  • http://journals.cambridge.org/download.php?file=%2FBJN%2FBJN105_07%2FS0007114510004733a.pdf&code=535ab62d4f1a7016be3d4e84592ebdd3
  • http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14600563
  • http://ec.europa.eu/nuhclaims/
  • http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20026378
  • http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14971966
  • http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9746337
  • http://www.jissn.com/content/3/1/60