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Fettsäuren

Fettsäuren

Ohne Fett geht es nicht! Für einen gesunden und leistungsfähigen Organismus ist die Zufuhr von Fettsäuren von großer Bedeutung. Bestimmte Fettsäuren sind essentiell, was bedeutet, dass auf deren Zufuhr nicht verzichtet werden kann, da sie lebenswichtig sind.

EPA/DHA/GLA enthält hochwertiges Fisch- und Nachtkerzenöl, in denen die lebenswichtigen mehrfach ungesättigten Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren DHA, EPA und GLA enthalten sind. Insbesondere wenn Sie wenig Fettfisch (z.B. Lachs oder Makrele) verzehren, ist es sehr sinnvoll, Ihre tägliche Ernährung mit diesem Supplement zu ergänzen.

Bei MCT-Öl handelt es sich um einen optimalen Energielieferanten, der aus mittelkettigen Tryglyceriden besteht als ideale Fettquelle für Diäten in der Sporternährung bekannt ist. Besonders bewährt hat sich die Verwendung von MCT-Öl als Energieträger in sehr kohlenhydratarmen Diäten.

Die Supplementierung von CLA (Konjugierte Linolsäure) ist in der Sporternährung sehr beliebt, da sich der Einsatz der zweifach ungesättigten Fettsäuren besonders in Fettabbauphasen bewährt hat. Ersetzen Sie außerdem gesättigte Fettsäuren durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren (CLA), so trägt dies zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels bei.








Die Vorteile auf einen Blick:

Verbesserung der Versorgung mit wichtigen Fettsäuren

Aufwertung und Ergänzung der täglichen Ernährung

Hochkonzentriert und leicht dosierbar

Omega-3, konjugierte Linolsäure, mittelkettige Triglyceride




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  • Fischöl kombiniert mit Nachtkerzenöl - Hochkonzentrierte Omega-Fettsäuren

    • 540 mg EPA  (Omega-3)*
    • 360 mg DHA (Omega-3)*
    • 120 mg GLA (Omega-6)*
    • Ideal bei fischarmer Ernährung
    • Unterstützt ein ausgewogenes Fettsäure-Verhältnis
    • Für Diäten geeignet

    *pro Portion (3 Kapseln)

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  • Mittelkettige Triglyceride – Funktioneller Energielieferant

    • MCT-Öl (98% mittelkettige Triglyceride)
    • Ideal auch zum Kochen, Backen und Anbraten
    • Optimale Fettquelle bei Diäten
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  • Funktionelle, zweifach-ungesättigte Fettsäuren

    • 800 mg CLA pro Kapsel
    • Konjugierte Linolsäuren
    • Reich an bioaktivem Isomer Cis-9,Trans-11
    • Reich an Isomer Cis-12,Trans-10
    • Ideal bei proteinreicher Ernährung (Diät)
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Inhaltsverzeichnis

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Allgmeine Information

Was sind Fettsäuren?

Fettsäure ist der Oberbegriff für eine ganze Reihe von sogenannten Monocarbonsäuren. Diese bestehen aus einer einzigen Carboxylgruppe und einer je nach Fettsäure unterschiedlich langen, meist aber unverzweigten Kohlenwasserstoffkette. Der Name entstammt zum einen aus ihrer Eigenschaft, durch die Carboxylgruppe sauer zu reagieren und zum anderen aus der Frühzeit ihrer Entdeckung, als Forscher herausfanden, dass die korrekt als Alkancarbonsäuren angesprochenen Fettsäuren in vielen natürlichen Fetten enthalten sind. Heute zählt die Wissenschaft sie zu den Lipiden, also Fetten, die sich alle nur sehr schlecht in Wasser lösen lassen – auch dies übrigens durch die Kohlenwasserstoffe bedingt.

In ihrem Aufbau unterscheiden sich die Fettsäuren untereinander durch die unterschiedliche Anzahl an Kohlenstoff-Atomen. Weiter unterteilt werden sie dadurch, wie lange diese Ketten an Kohlenstoff-Atomen sind. Die Wissenschaft spricht hier von niederen, mittleren und höheren Fettsäuren.

Ferner werden die Fettsäuren auch zwischen essentiellen und nicht-essentiellen unterschieden. Erstgenannte werden von Säugetieren zwingend benötigt, können aber nicht selbst hergestellt werden. Sie sind daran zu erkennen, dass sie mindestens eine Doppelbindung an höherer Position der Kohlenstoffkette als C-9 aufweisen. In diesem Fall fehlen dem Körper die Enzyme, um solche komplexeren Fettsäuren selbst herzustellen. Allerdings gibt es streng genommen für den Menschen nur zwei essentielle Fettsäuren: Linolsäure und alpha-Linolensäure.

 

Worin unterscheiden sich die Fettsäuregruppen?

Neben den schon genannten Aufteilungen werden die Fettsäuregruppen auch noch auf andere Weise unterschieden, nämlich durch die Unterteilung in gesättigte und ungesättigte Fettsäuren. Der rein chemische Unterschied ist vergleichsweise marginal:

Gesättigte Fettsäuren haben keine Doppelbindungen zwischen ihren Kohlenstoffatomen, sie alle sind mit Wasserstoffatomen belegt. Grundsätzlich finden sie sich vornehmlich in Fetten tierischer Herkunft. Sogenannte Trans-Fettsäuren verfügen über mindestens eine trans-konfigurierte Doppelbindung zwischen zwei Kohlenstoffatomen.

Ungesättigte Fettsäuren haben mindestens eine Doppelbindung. Sind davon gleich mehrere vorhanden, spricht der Fachmann von mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie entstammen meist pflanzlicher Herkunft, allerdings enthalten auch manche Fische diese Fettsäuren.

Die als besonders „gut“ geltenden Omega-Fettsäuren weisen in der Kohlenstoffkette an bestimmter Stelle eine Doppelbindung auf. Im Fall der Omega-3-Fettsäure etwa liegt die erste Doppelbindung am dritten Kohlenstoffatom an.  

Bis vor einigen Jahren war es Stand der Wissenschaft, beide Fettsäuren, also gesättigte und ungesättigte, per se als schlecht für den menschlichen Körper anzusehen - Fette galten als zu vermeiden. Heute ist die Beurteilung wesentlich feiner: Ungesättigten Fettsäuren werden überwiegend positive Eigenschaften zugesprochen, wohingegen die gesättigten eher negativ angesehen werden – obwohl beide Formen grundsätzlich erst einmal Energielieferanten für den Körper sind.

Nahrungsvorkommen der Fettsäuren

Wie bereits angedeutet, lassen sich gesättigte und ungesättigte Fettsäuren ganz grob in tierische und pflanzliche Herkunft unterteilen. Allerdings gibt es hierbei viel zu große Ausnahmen, als dass von einer Faustregel gesprochen werden könnte. Neben der Nahrungsart als solche bietet auch seine Konsistenz einen passablen Indikator für den Anteil der gesättigten Fettsäuren:

Je härter ein Nahrungsfett nach der Lagerung im Kühlschrank ist, desto mehr gesättigte Fettsäuren stecken in ihm.

Dies liegt daran, dass gesättigte Fettsäuren eine gerade Molekülkette aufweisen. Da diese sich durch Kälte verkürzt, wird das Fett auch von der Anmutung härter. Ungesättigte Fettsäuren verfügen über ein- oder mehrfach geknickte Ketten, die sich leichter aufbrechen lassen. Die Theorie lässt sich schon beim Brotaufstrich überprüfen: Kalte Butter (gesättigt, tierisch) wird im Kühlschrank hart, wohingegen Margarine (eher ungesättigt, pflanzlich) auch nach langer Zeit im Kühlschrank streichfähig bleibt.

Die folgende Auflistung ist nicht vollständig und weist zudem auch Mehrfachnennungen auf. Das liegt daran, dass die meisten Lebensmittel sowohl gesättigte als auch ungesättigte Fettsäuren enthalten.

Lebensmittel reich an gesättigten Fettsäuren

Durchwachsenes Fleisch, Fleisch- und Dauerwurst, Gans, Ente, Aal, Hering, Kokosfett, Mayonnaise, Kokos- und Cashewnüsse, Sauerrahm, Schlagsahne.

Lebensmittel reich an einfach ungesättigten Fettsäuren

Oliven-, Raps- und Erdnussöl, Haselnüsse, Oliven, Pistazien, Mandeln, roher Schinken, Lammkotelett.

Lebensmittel reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren

Hering, Lachs, Forelle, Steinbutt, Sonnenblumen-, Distel,- und Leinöl, Diätmargarine.

Da die ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften reaktionsfreudiger sind als ungesättigte Fettsäuren, zeichnen sich Lebensmittel mit einem hohen Anteil von Erstgenannten auch dadurch aus, das sie schneller verderben.

Funktionsweise der Fettsäuren im Körper

Einmal im Mund mit Enzymen angereichert und im Magen aufgespalten, werden alle Fettsäuren zunächst im Fettgewebe gespeichert. Zeigt der Körper dann über Botenstoffe Bedarf an, werden die Fettsäuren in Form einer Lipolyse aufgespalten. Hierbei werden die Säuren in die Alkohole Glycerin und Cholesterin beziehungsweise freie Fettsäuren umgewandelt. Die freien Fettsäuren gelangen dann über die Blutbahn zu den Zellen, die Energiebedarf gemeldet haben. Hierbei ist zu beachten, dass bei der Aufspaltung der ungesättigten Fettsäuren, insbesondere der Transfette, höhere Werte von Cholesterin freiwerden. Daher treibt eine Ernährung mit zu vielen „falschen“ Fetten auch den Cholesterinspiegel in die Höhe – was wiederum zu Arterienverengungen und letztendlich zu Herzinfarkten führen kann.

Die Synthese läuft in Form der Fettsäure-Synthase ab, einem Enzym, das für die Lipogenese, die Fettsäure-Synthese, zuständig ist. Vereinfacht ausgedrückt, wird Malonyl-CoA aus Acetyl-CoA durch eine Carboxylierung gebildet – also zu Carbonsäure umgewandelt. Anschließend wird das Malonyl-CoA zu Malonyl-ACP umgewandelt.

Wirkung von Fettsäuren

Die Bedeutung von Fettsäuren für den Körper

Wichtigster Aspekt der Fettsäuren ist der, dass sie Haupt-Energielieferant für den menschlichen Organismus sind. Sie haben eine sehr hohe Energiedichte und transportieren daher nicht weniger als die doppelte Energiemenge von Kohlenhydraten oder Eiweiß.

Dieser Vorteil ist aber auch gleichzeitig das Problem der Fettsäuren, oder besser gesagt der Fette, in denen sie enthalten sind. Jegliche Fettsäuren, die über dem Bedarf des Körpers liegen, werden von diesem in Depots eingelagert – in zu großen Mengen entstehen daraus Fettpolster. Allerdings haben die Fettsäuren auch hier ihre gewisse Daseinsberechtigung: Die aus ihnen bestehenden Fette sorgen als Polster für mechanischen Schutz von Organen sowie Wärmeisolierung des Körpers.

Neben der Funktion als Energielieferant für die Zellen sind Fettsäuren aber auch für eine ganze Bandbreite an weiteren Verwendungszwecken im Körper essentiell. So werden die essentiellen Fettsäuren für den Aufbau der Zellen und Zellmembranen sowie einige Stoffwechselvorgänge benötigt. Sie regulieren die Resorption von Fetten im Darm und steuern den Fettstoffwechsel.

Eine der wohl wichtigsten Funktionen der Fettsäuren, oder besser gesagt, der Fette, die aus ihnen aufgebaut sind: Erst durch ihre Hilfe können einige Vitamine vom Körper abgebaut werden. Die Vitamine A, D, E und K sind fettlöslich und können nur über diesen Weg gespeichert werden. Daher sollte auch bei einer Rohkostdiät darauf geachtet werden, dass dem Körper eine gewisse Menge an ungesättigten Fettsäuren zugeführt wird, weil er ohne sie die oben genannten Vitamine nicht verarbeiten kann. Im Zweifelsfall geht dies durch die Einnahme von entsprechenden Supplements.

Mögliche gezielte Anwendungen für Sportler

Wer glaubt, dass er als Sportler maximal auf Fett verzichten sollte, liegt falsch. Neben der bereits erwähnten Funktion zur Aufnahme von Vitaminen sind Fettsäuren nämlich auch wichtig für den Aufbau der Zellen. Ihre Energie wird also benötigt, um weitere Zellen aufzubauen und Reserven auch für ein hartes Training zu haben. Aber Fettsäuren können noch mehr: Beim Sport, insbesondere bei Hochleistungstraining, entstehen oft in den beanspruchten Muskelgruppen belastungsbedingte Mikrorisse. Diese können im schlimmsten Fall nicht nur zu Schmerzen, sondern auch zu entzündlichen Reaktionen führen. Hier sollten sich Sportler die Omega-Fettsäuren zunutze machen: Omega-3-Fettsäuren, die vor allem in fettreichem Seefisch vorkommen, werden entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben und enthalten die essentielle alpha-Linolensäure. Omega-6-Fettsäuren, die vor allem in Sonnenblumenöl vorkommen, könnten ebenfalls Wundheilung und Infektionsabwehr stärken, was allerdings wissenschaftlich nicht zweifelsfrei belegt ist, und enthalten die essentielle Fettsäure Linol.

Allerdings entstehen aus den Omega-6-Fettsäuren Botenstoffe, die im Körper entzündlich wirken können. Daher empfehlen Forscher, idealerweise das Omega-3 und Omega-6 Level in einem gleichen Verhältnis zu halten. Für Sportler bedeutet das: Zu einer ausgewogenen Ernährung sollte Fisch in der gleichen Menge gehören wie Sonnenblumenöl. Im Gegenzug sollte die Zufuhr von Arachidonsäure, die vor allem in Fleisch vorkommt, reduziert werden.

Als Faustregel kann hier gelten, dass pro Woche zwei Portionen zu je 100 bis 200 Gramm Makrele, Hering, Lachs oder Thunfisch auf dem Speiseplan stehen sollten. Finger weg gilt aber nach wie vor für alle Lebensmittel, die hohe Werte an ungesättigten Fettsäuren enthalten. Die Fachwelt empfiehlt, maximal 35 Prozent des täglichen Energiebedarfs durch Fette sicherzustellen.

Und: Wer die Fettaufnahme auf ein Minimum reduzieren will, sollte trotzdem Fettsäuren in Form von Supplements zu sich nehmen.

Gesundheitliche Aspekte

Die erste Grundregel der gesundheitlichen Aspekte von Fettsäuren lautet: Finger weg von substituierten Fettsäuren. Diese sind in verdorbenen Ölen vorhanden und wirken für den Körper giftig. Zum Beispiel enthält Rizinusöl hohe Mengen an Ricinolsäure und wirkt daher stark abführend, weil diese nicht über den Darm aufgenommen werden kann.

Die ungesättigten Trans-Fettsäuren wirken sich besonders negativ auf den Cholesterinspiegel aus und sind daher auf ein Minimum zu reduzieren. Da sie auch für Adipositas mitsamt der zu dieser Krankheit gehörenden Folgeerscheinungen beitragen können, sollten gesättigte Fettsäuren generell nur in geringen Maßen konsumiert werden – da auch keine von ihnen für den Menschen essentiell ist.

Als generelle Regel sollte gelten, dass eine ausgewogene gesunde Ernährung schon fast von selbst sicherstellt, dass der Körper in den richtigen Mengen mit den richtigen Fettsäuren versorgt wird. Wer also die klassischen fettigen „Dickmacher“ wie Chips, Speck und andere tierische Fette durch gesunde Fettsäuren, die in den genannten Lebensmitteln enthalten sind, ersetzt, kann effektiv dazu beitragen, dass für ihn tatsächlich nur die positiven Eigenschaften der Fettsäuren zum Tragen kommen.