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Vitamine

Vitamine

In dieser Kategorie befinden sich potente Vitamin-Supplements. Besonders in der heutigen Zeit, die von Hektik & Stress geprägt ist, fällt es vielen Menschen schwer, ausreichend Vitamine aufzunehmen. Eine Ergänzung über Vitamin-Supplements kann hier Abhilfe schaffen.

Vitamin C ist zweifelsohne eines der bekanntesten Vitamine und besonders beliebt, um zu Erkältungszeiten die normale Funktion des Immunsystems zu unterstützen. Darüber hinaus besitzt Vitamin C aber auch zahlreiche weitere Wirkungen, die besonders für Sportler interessant sind!

Da ein Mangel des Sonnenvitamins Vitamin D in Deutschland besonders in den dunklen Wintermonaten keine Seltenheit ist, kann über eine Vitamin D

Die Vorteile auf einen Blick:

Zahlreiche wissenschaftlich erwiesene Wirkungen

Optimal für einen hektischen Alltag

Vermeidung von Vitamin-Mangelsituationen


Supplementierung Abhilfe geschaffen werden. Vitamin D trägt nicht nur zu einer normalen Funktion der Muskeln bei, sondern auch zum Erhalt normaler Knochen und hat zudem zahlreiche weitere Wirkungen auf den Organismus.

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Inhaltsverzeichnis

Alles zum Thema Vitamine

Allgemeine Informationen

Was sind Vitamine

Bei Vitaminen handelt es sich um organische Verbindungen, die der menschliche Organismus für lebenswichtige Körperfunktionen benötigt.

Vitamine zählen zu den Mikronährstoffen und fungieren im Gegensatz zu Makronährstoffen (Protein, Kohlenhydrate und Fett) nicht als Energieträger. Vitamine sind essentiell und müssen daher über die alltägliche Ernährung aufgenommen werden.

Es existieren fett- (lipophile) und wasserlösliche (hydrophile) Vitamine. Während lipophile Vitamine Fettsäuren benötigen, um für den Körper verwertbar zu sein, ist dies bei hydrophilen Vitaminen nicht der Fall. Einige Vitamine werden nicht direkt in ihrer Wirkform, sondern als Provitamine aufgenommen. Diese Provitamine werden dann erst im Organismus zu einer wirkungsvollen Form umgewandelt.

 

Wirkungsweise

Wie wirken Vitamine

Vitamine wirken als Reglerstoffe im menschlichen Organismus vielfältig auf die Gesundheit und die physische sowie psychische Leistungsfähigkeit.

Vitamin A

Vitamin A zählt zu der Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Bei Beta Carotin handelt es sich um eine Vorstufe von Vitamin A, das als Provitamin A bezeichnet wird. Wie eingangs unter dem Punkt „Allgemeine Informationen – Vitamine“ erwähnt, werden Provitamine im menschlichen Körper erst nach der Aufnahme zu wirkungsvollen Vitaminen umgewandelt.

Vitamin A besitzt wissenschaftlich eindeutig nachgewiesene Wirkungen und trägt unter anderem zum Erhalt normaler Haut und Schleimhäute sowie normaler Sehkraft bei. Des Weiteren unterstützt Vitamin A ein regulär funktionierendes Immunsystem und den Eisenstoffwechsel.

Der Tagesbedarf an Vitamin A liegt für den Durchschnittsmann ab 19 Jahren bei 1mg Retinoläquivalent. Für Frauen werden 8mg veranschlagt. Der Bedarf von Schwangeren und Kindern ist abweichend und sollte individuell bestimmt werden. Alle Empfehlungen wurden von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) ausgesprochen. Intensiv trainierende Sportler können einen davon abweichenden Vitaminbedarf haben.

Die Folgen einer längerfristigen Unterversorgung mit Vitamin A können sich in Form eines trockenen Hautbilds sowie Sehstörungen äußern. Da diese Sehstörungen mit einer verminderten Fähigkeit des Hell- und Dunkelsehens einhergehen können, besteht bei einem Vitamin A-Mangel zudem die Gefahr der Nachtblindheit. Des Weiteren ist eine erhöhte Infektanfälligkeit der Atemwege möglich. Ein Vitamin A Mangel samt der aufgeführten Auswirkungen ist bei hiesigem Ernährungsverhalten jedoch sehr selten zu beobachten.

Erwachsenen wird empfohlen, täglich nicht mehr als 3mg Retinoläquivalent zu sich zu nehmen. Die Nebenwirkungen einer Überversorgung können sich in Kopfschmerzen und Übelkeit äußern. Bei einer dauerhaften Überversorgung kann es zudem zu Leberschäden kommen.

Vitamin B1

Bei Vitamin B1, das auch unter dem Namen Thiamin bekannt ist, handelt es sich um ein wasserlösliches Vitamin. Vitamin B1 ist besonders für die Verstoffwechselung von Energie notwendig.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Thiamin einen normalen Energiestoffwechsel unterstützt. Außerdem trägt Thiamin zu einer normalen psychischen Funktion sowie einer normalen Funktion des Nervensystems bei.

Der Tagesbedarf an Vitamin B1 bzw. Thiamin wird seitens der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) mit 1mg für Frauen und altersabhängig 1,1 - 1,3mg für Männer angegeben. Schwangeren und stillenden Frauen wird ein höherer Bedarf attestiert (ab dem 4. Monat 1,2; stillende Frauen 1,3mg).

Ein Mangel an Thiamin kann sich in Form von Müdigkeit und Gedächntnisschwierigkeiten äußern. Außerdem kann eine abnehmende physische und psychische Leistungsfähigkeit auf einen Mangel hindeuten. Eine Unterversorgung mit Vitamin B1 ist in Deutschland zwar recht selten, kann jedoch bei speziellen Stoffwechselerkrankungen oder übermäßigem Alkoholkonsum entstehen. Eine sehr einseitige Ernährung, die viele Weißmehlprodukte enthält, ist ebenfalls ein Risikofaktor. Ein übermäßiger Kaffeegenuss kann außerdem zu einer verminderten Aufnahmefähigkeit von Vitamin B1 führen.

Eine dauerhafte Überdosierung von Vitamin B1 ist über Lebensmittel im Prinzip nicht möglich. Zu beachten ist hier also speziell die Aufnahmemenge über Nahrungsergänzungen. Laut DGE sind bisher jedoch keine Nebenwirkungen bekannt, da mit einer höheren Aufnahmemenge an Thiamin die Stoffaufnahme über den Darm zurückgeht und Thiamin vermehrt über den Urin ausgeschieden wird. Dennoch sollte eine dauerhafte Überversorgung möglichst vermieden werden.

Vitamin B2

Vitamin B2, im Fachjargon auch als Riboflavin bekannt, zählt ebenfalls zu den wasserlöslichen Vitaminen. Vitamin B2 spielt für zahlreiche Stoffwechselvorgänge eine wichtige Rolle.

Wissenschaftlich zweifelsfrei erwiesen ist die Tatsache, dass Riboflavin einen normalen Energiestoffwechsel unterstützt und eine normale Funktion des Nervensystems unterstützt. Ebenfalls leistet Riboflavin einen Beitrag zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung und trägt zur Erhaltung einer normalen Haut, Sehkraft und Schleimhäute bei. Der Schutz von Körperzellen vor oxidativem Stress fällt ebenfalls unter das Funktionsspektrum von Riboflavin wie auch die Fähigkeit, einen Beitrag zu einem normalen Eisenstoffwechsel zu leisten.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten Erwachsene pro Tag 1 bis 1,4 Milligramm Vitamin B2 zuführen. Männer benötigen durchschnittlich etwas mehr Vitamin B2 als Frauen. Schwangere und stillende Frauen haben einen abweichenden Bedarf. Generell unterliegt der tatsächliche Bedarf verschiedensten Faktoren.

Eine Unterversorgung mit Vitamin B2 ist in Deutschland relativ selten. Ein veganer Lebensstil kann einen Vitamin B2 Mangel begünstigen. Ein weiterer Faktor kann der übermäßige Konsum von Alkohol sein. Risse an den Mundwinkeln und Entzündungen der Mundschleimhaut sowie entzündliche Hautveränderungen können auf einen Mangel hinweisen.

Es existieren keine fundierten Hinweise, die Nebenwirkungen einer erhöhten Vitamin B2 Aufnahme belegen. Ein Überschuss wird i.d.R. rasch über den Urin ausgeschieden. Außerdem ist es dem Darm nicht möglich, sehr hohe Mengen aufzunehmen.

Vitamin B3

Vitamin B3 (Niacin) gehört wie alle B-Vitamine in die Kategorie der wasserlöslichen Vitamine. Mit Nicotinamid und Nicotinsäure existieren zwei Formen von Niacin. Der menschliche Körper ist dazu in der Lage, beide Formen ineinander umzuwandeln. Außerdem kann er aus der Aminosäure Tryptophan Niacin bilden.

Ein normaler Energiestoffwechsel wird erwiesenermaßen durch Niacin unterstützt. Außerdem leistet Niacin einen Beitrag für eine normale psychische Funktion und ein normales Nervensystem. Die Erhaltung normaler Haut und Schleimhäute zählen ebenfalls zu dem wissenschaftlich bewiesenen Wirkungsspektrum wie auch der Beitrag zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung.

Der Tagesbedarf an Niacin liegt altersabhängig bei Frauen zwischen 11-13mg. Stillenden Frauen wird ein Mehrbedarf attestiert (16mg). Männern wird altersabhängig empfohlen, 14-17mg aufzunehmen.

Wie auch bei den anderen B-Vitaminen ist ein Mangel in Deutschland eher selten. Während ein leichter Mangel symptomfrei ist, kann sich ein deutlicherer Mangel in Appetitlosigkeit und allgemeiner Schwäche äußern.

Eine Überversorgung mit Vitamin B3 bzw. Niacin sollte vermieden werden. Insbesondere ein Überangebot an Nicotinsäure kann zu Hautrötungen, Hitzegefühl und Hautjucken führen. Magen-Darm-Beschweren und Leberschäden können ebenfalls auftreten. Die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) spricht die Empfehlung aus, täglich nicht mehr als 10mg Nicotinsäure sowie 900mg Nicotinamid aufzunehmen. Während diese Mengen über die reine Ernährung i.d.R. nicht erreicht werden können, ist bei Nahrungsergänzungen darauf zu achten.

Vitamin B6

Das wasserlösliche Vitamin B6 ist auch unter dem Namen Pyridoxin bekannt. Vitamin B6 ist maßgeblich an der Verstoffwechselung von Protein beteiligt und unterstützt eine normale Proteinverwertung. Außerdem trägt Vitamin B6 zu einem regulären Glykogen- und Homocysteinstoffwechsel bei. Eine normale psychische Funktion wird genauso unterstützt, wie die normale Funktion des Nervensystems. Auf die Hormontätigkeit wirkt sich Vitamin B6 ebenfalls unterstützend aus und auch die Mitwirkung zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung ist wissenschaftlich nachgewiesen. Auch die Bildung der roten Blutkörperchen wird durch Vitamin B6 beeinflusst.

Der Tagesbedarf von Vitamin B6 wird für Frauen seitens der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) mit 1,2mg angegeben. Wie auch bei einigen anderen B-Vitaminen wird Schwangeren und stillenden Frauen ein Mehrbedarf zugesprochen, der sich auf 1,9mg beläuft. Für Männer gilt eine Zufuhrempfehlung von 1,4-1,6mg.

In der Regel ist ein Mangel an Vitamin B6 selten. Risikofaktoren, die zu einem Mangel führen können, liegen in einem starken Alkoholkonsum, chronischen Verdauungsstörungen oder Interaktionen mit Arzneimitteln. Für letzteren Faktor seien z.B. hormonelle Verhütungsmittel erwähnt. Symptomatisch kann sich ein Mangel in schuppender Gesichtshaut, Lippen- und Mundentzündungen, Blutarmut sowie Durchfall und Erbrechen äußern.

Eine Überversorgung mit Vitamin B6 ist über die Ernährung kaum möglich. Bei einer lange andauernden zu hohen Dosierung durch Nahrungsergänzungen können Nervenstörungen auftreten, welche das Gehen beeinflussen können. Eine verstärkte Empfindlichkeit gegenüber der Sonne sowie Hautausschläge können ebenfalls die Folge sein.

Vitamin B7

Vitamin B7 (Biotin), das selten auch Vitamin H genannt wird, ist ebenfalls als wasserlösliches Vitamin eingeordnet. Vitamin B7 bzw. Biotin ist auch bekannt als das „Schönheits-Vitamin“, da es wissenschaftlich erwiesen die Erhaltung von Haut und Haaren begünstigt. Außerdem leistet Biotin einen Beitrag zur normalen Funktion des Nervenssystems und einer regulären psychischen Funktion. Ebenfalls trägt Biotin zum Stoffwechsel von Makronährstoffen bei, worunter Fette, Proteine und Kohlenhydrate fallen. Auch die normale Funktion des Energiestoffwechsels wird durch Biotin unterstützt.

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt Erwachsenen, täglich 30-60 Mikrogramm aufzunehmen. Hierbei handelt es sich jedoch um Schätzwerte, da ein genauer Bedarf nicht bekannt ist.

Eine länger währende Unterversorgung kann sich durch Haarausfall oder/und Muskelschmerzen bemerkbar machen. Depressive Verstimmungen und Störungen im Nervensystem zählen ebenfalls zu möglichen Mangelsymptomen. Es gibt Menschen, die unter einer angeborenen Biotinverwertungsstörung leiden. Hier ist die Gefahr eines Biotinmangels hoch. Eine weitere Risikogruppe stellen Personen dar, die sich längerfristig nach Diäten ernähren, bei der wenig Biotin aufgenommen. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) könnten auch Schwangere eine Risikogruppe darstellen.

Was die Tageshöchstmenge angeht, spricht sie das BfR für eine Grenze von 180 Mikrogramm aus. Eine eindeutige Höchstgrenze existiert jedoch nicht, da es bisher keine fundierten Belege über negative Auswirkungen gibt, die auf einen hohen Biotinkonsum zurückzuführen sind.

Vitamin B9/B11

Hinter dem wasserlöslichen Vitamin B9, das auch als Vitamin B11 bezeichnet wird, versteckt sich die Folsäure. Unterschieden wird zwischen der synthetisch hergestellten Folsäure und dem natürlich vorkommenden Folat.

Folat besitzt ein vielfältiges Wirkungsspektrum, das sowohl zu einem normalen Immunsystem beiträgt als auch zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beiträgt. Ebenfalls unterstützt Folat die normale Blutbildung und eine normale psychische Funktion. Folat besitzt außerdem eine Funktion bei der Zellteilung und leistet einen Beitrag zu einem normalen Homocysteinstoffwechsel.

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt Erwachsenen und Kindern ab 13 Jahren eine Menge von 300 Mikrogramm. Gerechnet ist dies in sogenannten Folat-Äquivalenten. Schwangeren und stillenden Frauen wird eine höhere Menge empfohlen (550 Mikrogramm für Schwangere und 450 Mikrogramm für Stillende).

Ein Mangel ist nicht unwahrscheinlich, wie dies bei vielen anderen B-Vitaminen der Fall ist. In Deutschland erreichen viele Menschen die Mengen der Zufuhrempfehlungen nicht. Zudem begünstigen eine einseitige Ernährung und ein übermäßiger Alkoholkonsum einen Mangel. Als Folge einer Mangelerscheinung kann eine Blutarmut auftreten. Des Weiteren ist Folsäure vor allem für schwangere Frauen von Bedeutung, da Mangelerscheinungen Fehlbildungen am ungeborenen Kind begünstigen können. Hier sind vor allem Neuralrohrdefekte zu nennen. Hier ist angeraten, den Frauenarzt zu konsultieren.

Bei einer zu hohen Aufnahme der natürlichen Form der Folsäure – Folat - sind bislang keine Nebenwirkungen bekannt. Anders sieht dies bei einer zu hohen Zufuhr an synthetischer Folsäure aus. Beispielsweise ist es möglich, dass eine Überversorgung einen Vitamin B12 Mangel überdeckt. Aufgrund dessen wird Erwachsenen empfohlen, eine tägliche Aufnahmemenge von 1000 Mikrogramm Folsäure nicht zu überschreiten.

Vitamin B12

Das wasserlösliche Vitamin B12 umfasst als Sammelbegriff die sogenannten Cobalamine. Vitamin B12 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und unterstützt die normale Funktion des Nervensystems. Außerdem trägt die Aufnahme von Vitamin B12 zu einer normalen psychischen Funktion bei und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Auch für die Blutbildung leistet das Vitamin einen Beitrag und unterstützt einen regulären Homocysteinstoffwechsel.

Was die tägliche Zufuhrempfehlung an Vitamin B12 betrifft, äußert sich die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) dahingehend, dass für Jugendliche ab 15 Jahren sowie Erwachsenen etwa 3 Mikrogramm veranschlagt werden. Faktoren wie Schwangerschaft oder Stillzeit führen zu einem erhöhten Bedarf, der bis zu 4 Mikrogramm betragen kann. Hier ist angeraten, den Frauenarzt zu konsultieren.

In Deutschland ist es durchaus möglich, ein Mangel an Vitamin B12 auszubilden. Veganer zählen auf Dauer genauso zur Risikogruppe wie Menschen, die an Darmkrankheiten leiden (Morbus Crohn, Gastritis). Diese Krankheiten können dafür sorgen, dass unter Umständen nicht ausreichend Vitamin B12 über den Darm aufgenommen werden kann. Ebenfalls problematisch können Medikamente sein, die darauf ausgelegt sind, die Magensäurebildung zu unterbinden (z.B. Omeprazol). Ein Mangel an Vitamin B12 kann sich in einer speziellen Form der Blutarmut äußern, die als megaloblastäre Anämie bezeichnet wird. Auch Symptome wie Zungenbrennen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle  können ebenfalls auf einen Mangel hindeuten.

Was eine Überdosierung betrifft, sind bisher keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt. Mit einer erhöhten Aufnahme geht eine höhere Ausscheidungsfrequenz des Körpers einher, daher ist eine Aufnahme über Bedarf aller Voraussicht nach nicht schädlich, aber eben auch nicht nützlich.

Vitamin C

Bei Vitamin C handelt es sich wohl um das bekannteste aller Vitamine. Besonders in Zeiten, wo Erkältungskrankheiten Hochkonjunktur haben, ist die Einnahme des wasserlöslichen Vitamin C sehr beliebt. Das wundert nicht, denn Vitamin C leistet wissenschaftlich erwiesen nicht nur generell einen Beitrag zur Erhaltung eines normalen Immunsystems, sondern ist explizit während und nach intensiver körperlicher Belastung (z.B. Sport) wirksam, die reguläre Funktion des Immunsystems zu erhalten. Zudem ist Vitamin C dazu in der Lage, einen normalen Energiestoffwechsel zu unterstützen und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beizutragen. Diese Wirkungen sind insbesondere für Sportler hochinteressant. Auch eine normale psychische Funktion sowie ein regulär funktionierendes Nervensystem werden durch Vitamin C unterstützt. Darüber hinaus bestehen noch weitere erwiesene Wirkungen rund um die Kollagenbildung.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Männern, täglich 110mg Vitamin C zu sich zu nehmen. Die Zufuhrempfehlung für Frauen liegt mit 95mg etwas darunter. Für Raucher beiden Geschlechts ergibt sich ein deutlicher Mehrbedarf. Auch die Faktoren Schwangerschaft und Stillzeit erhöhen den Bedarf an Vitamin C für Frauen.

Eine unausgewogene bzw. falsche Ernährung kann zu einem Vitamin C Mangel führen. Da Raucher, wie bereits angesprochen, einen Mehrbedarf haben, gehören auch sie zur Vitamin C Mangel Risikogruppe. Faktoren wie Krankheiten, Operationen und Stress können ebenfalls Mangelerscheinungen hervorrufen. Ein Mangel an Vitamin C kann sich z.B. in Form von Zahnfleischbluten äußern. Starke Vitamin C Mangelerscheinungen sind auch unter „Skorbut“ bekannt.

Eine Überversorgung mit Vitamin C kann zu Symptomen wie Durchfall oder anderen Magen-Darm-Beschwerden führen. Menschen mit Stoffwechselstörungen und Harnwegserkrankungen reagieren empfindlicher auf Vitamin C Dosierungen. In diesen Fällen sollte die Vitamin C Einnahme via Nahrungsergänzung ärztlich abgeklärt werden.

Vitamin D

Vitamin D zählt zu den fettlöslichen Vitaminen und ist auch unter dem Begriff „Sonnenvitamin“ bekannt. Der Grund dafür liegt darin, dass der menschliche Organismus Vitamin D mit Hilfe von UV-Strahlung selbstständig produzieren kann.

Vitamin D ist ein wahres Allround-Vitamin, denn von ihm gehen zahlreiche wissenschaftlich bewiesene Wirkungen aus. Zum einen unterstützt Vitamin D den Erhalt normaler Knochen & Zähne und leistet einen Beitrag für die reguläre Funktion der Muskulatur. Auch in Sachen Immunsystem ist man mit Vitamin D gut aufgestellt, denn die Einnahme unterstützt ein normal funktionierendes Immunsystem. Neben einer Funktion bei der Zellteilung trägt Vitamin D auch noch zu einem normalen Calciumspiegel im Blut bei.

Der exakte Tagesbedarf an Vitamin D, der über die Nahrung aufgenommen werden muss, lässt sich nicht beziffern. Der Bedarf ist im Wesentlichen davon abhängig, wie viel Sonnenlicht in welcher Intensität aufgenommen wird. Dies wiederrum ist vom Wohnort als auch vom Hauttyp abhängig.

In Deutschland ist ein Vitamin D Mangel keine Seltenheit. Dies gilt insbesondere für den Zeitraum der dunklen Wintermonate. Generell sind Menschen gefährdet, einen Vitamin D Mangel auszubilden, die sich wenig außerhalb von Gebäuden aufhalten (z.B. Büroangestellte). Das gleiche gilt für ältere Menschen, da mit dem Alter die körpereigene Fähigkeit nachlässt, Vitamin D zu bilden. Hier bietet sich die Nahrungsergänzung mit Vitamin D an.

Vitamin D Mangelerscheinungen können sich in Müdigkeit, verlangsamtem Denken, Depressionen und Schlafstörungen äußern. Außerdem kann auch eine erhöhte Infektanfälligkeit auf einen Mangel hindeuten. Bei einem schweren Vitamin D Mangel kann es auch zur Knochenerweichung (Osteomalazie) kommen.

Eine Überversorgung mit Vitamin D ist in der Regel nur über Nahrungsergänzungen möglich. Die Folge einer deutlichen Überversorgung kann die Bildung von Nierensteinen sein. Auch Nierenverkalkungen sind denkbar. Erwachsene sollten täglich nicht mehr als 100 Mikrogramm Vitamin D über die Nahrung aufnehmen.

Vitamin E

Vitamin E ist als fettlösliches Vitamin bekannt. Bei Vitamin E handelt es sich um ein „Zellschutzvitamin“, denn Vitamin E trägt dazu bei, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Für erwachsene Männer empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) 12 – 15mg täglich. Die tägliche Zufuhrempfehlung für erwachsene Frauen fällt mit 11 – 12 mg etwas geringer aus. Nur schwangeren und stillenden Frauen wird eine erhöhte Verzehrmenge von 13mg (Schwangerschaft) bzw. 17mg (Stillzeit) täglich empfohlen.

Ein Vitamin E Mangel ist bei gesunden Menschen, die sich nach einer ausgewogenen Mischkost ernähren, eher die Ausnahme. Wer sich über längere Zeit sehr fettarm oder einseitig ernährt, läuft hingegen Gefahr, einen Vitamin E Mangel auszubilden. Chronische Erkrankungen, worunter die Nahrungsfettaufname über den Darm leidet, können ebenfalls einen Vitamin E Mangel begünstigen (z.B. chronische Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Erkrankungen des Gallenwegs oder Zöliakie). Symptome eines Vitamin E Mangels können sich in Form von Funktionsstörungen der Muskeln sowie des Nervensystems äußern.

Auch eine Überversorgung mit Vitamin E kann negative Folgen mit sich ziehen. Eine Überdosierung über die normale Ernährung ist in der Regel jedoch nicht möglich, sondern über eine zu hohe Einnahme via Nahrungsergänzungen. Unter anderem können Magen-Darm-Beschwerden auftreten, wenn langfristig eine zu hohe Vitamin E Menge eingenommen wird.

 

Quellen:

  • www.dge.de