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Abb.: Bildunterschrift

Der nachfolgende Artikel beschäftigt sich mit den vermutlich populärsten Aminosäuren der Sporternährung - den BCAAs. Was versteht man unter der Abkürzung "BCAA"? Wie sind sie aufgebaut und welche Bedeutung wird den verzweigtkettigen Aminosäuren zugesprochen? Weiterhin wird erläutert, in welchen Lebensmitteln die BCAAs vorzufinden sind und welche Einsatzmöglichkeiten sich im Sport und bei Krankheiten bieten. 1. Allgemeines Kaum ein anderes Supplement ist in der Fitnessbranche so vertreten und wird so vielseitig verwendet wie die BCAAs. Dabei ist es unerheblich, ob es sich dabei um den Bodybuilder mit 50 cm dicken Oberarmen oder das 50 kg leichte Fliegengewicht handelt, der von einem gestählten Körper träumt. Im Hantelsport haben sie sich zu einer festen Größe etabliert und bei den Supplementherstellern sorgen sie für satte Gewinne. Die Rede ist von Aminosäurenpräparaten. Die Anzahl der verschiedenen Varianten, Größen und Formen ist inzwischen so umfangreich geworden, dass ein Athlet kaum noch einen klaren Überblick hat, was es alles zu kaufen gibt. Inzwischen sind die Produkte im Drogeriemarkt oder im Supermarkt zu finden. Die Produktpalette unterscheidet hierbei unter anderem zwischen essentiellen Aminosäuren, nichtessentiellen Aminosäuren, semiessentiellen Aminosäuren sowie weiteren Varianten, die sich durch ihre Größe und Form unterscheiden. Dann tauchen auch noch „seltsam amerikanisch“ klingende Aminosäurennamen auf, wie z.B. Branched Chain Amino Acids, die für große Verwirrung bei den Sportlern sorgt. Welche Aminos sind die besten und wie muss man sie dann einsetzen? Greifen wir uns für den Kraftsportler die wohl interessantesten - die BCAAs - heraus. 2. Kleine Einführung Aminosäuren Um körpereigenes Eiweiß (Protein) aufbauen zu können, benötigt der Körper Aminosäuren. Mit Beginn der Zeugung befinden sich Proteine in einem ständigen Auf-, Ab- und Umbau. Diese Proteine bestehen aus Aminosäuren. Sie stellen dann unter anderem alle Körperzellen, Hormone, Enzyme Hämoglobin und noch viele andere Stoffe im Körper selbst her. Von den uns über 100 bekannten Aminosäuren kommen nur 20 in der Natur vor. Diese liegen dann in der Peptidform (Zusammenschluss vieler Aminosäuren) oder in freier Form vor. Von den 20 proteinogenen Aminosäuren, die unser Organismus für einen einwandfrei funktionierenden Ablauf benötigt, können nur 11 Aminosäuren aus körpereigenen (nicht-essentiellen) Rohmaterialien hergestellt werden. Die restlichen 9 essentiellen Aminosäuren müssen exogen über die Nahrung zugeführt werden.