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Niacin

Niacin

Die Vorteile auf einen Blick:

Trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei

Trägt zur normalen psychischen Funktion bei

Liefert einen Beitrag zu einer normalen Funktion des Nervensystems

Trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei

Liefert einen Beitrag zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung

Trägt zur Erhaltung normaler Haut bei

 




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Inhaltsverzeichnis

Alles zum Thema Niacin

Allgemeine Informationen

Bei Niacin (Vitamin B3) handelt es sich um eine Zusammenfassung der Vitamine Nicotinsäure und Nicotinsäureamid sowie deren Co-Substrate (Enzyme) Nicotinamid-adenin-dinukleotid (NAD) und Nicotinamid-adenin-dinukleotid-phosphat (NADP). Sie gehören zu den wasserlöslichen B-Vitaminen und sind Bestandteil zweier Enzymsysteme. Das Besondere an ihnen ist ihre Eigenschaft ineinander umgewandelt werden zu können. Wenn man sich die Nicotinsäure und das Nicotinamid genauer ansieht, handelt es sich im eigentlichen Sinne nicht um Vitamine, da sie im menschlichen Organismus aus der Aminosäure Tryptophan hergestellt werden können. Als Beispiel könnte man hier einen Mangel an Tryptophan anbringen (ausgelöst durch eine falsche Ernährung). Verursacht durch den Mangel ist eine exogene Zufuhr von Niacin unabwendbar. Ein Mangel ist zwar unwahrscheinlich, da Niacin im Notfall aus der Aminosäure Tryptophan gebildet werden kann (60 mg Tryptophan ergeben 1 mg Niacin), dennoch sollten vor allem Alkoholiker und Personen mit einer einseitigen Ernährung, auf eine ausreichende Zufuhr achten.

Natürliches Vorkommen

  • Fleisch
  • Eier
  • Kartoffeln
  • Bierhefe
  • Champignons
  • Vollkornreis
  • Thunfisch
  • Sardinen
  • Hühnchen
  • Erdnüsse
  • Rinderleber
  • Sardellen
  • etc.

Die oben aufgezählten Nahrungsmittel stellen nur eine mögliche Auswahl der niacinhaltigen Lebensmittel dar. Wie man erkennen kann, können sowohl eine omnivore wie auch eine vegetarische Ernährungsweise den nötigen Niacinbedarf decken. Allerdings sei gesagt, dass das in tierischen Lebensmitteln vorkommende Niacin ungebunden vorkommt und eine Bioverfügbarkeit von beinahe 100% erreicht. Dagegen erreicht das in pflanzlichen Lebensmitteln enthaltene Niacin nur eine Bioverfügbarkeit von 30%. Das liegt daran, dass dieses Niacin hauptsächlich an Makromoleküle gebunden ist. Die Bioverfügbarkeit beschreibt, wieviel (Menge) des verzehrten Wirkstoffes tatsächlich über die Blutbahn zum jeweiligen Bestimmungsort ankommt.

Niacin im Sport

Neben Arginin und dem Citrullin zählt das Niacin zu den Supplementen, welche sich einen Namen im Bereich des Energiestoffwechsels und der Vasodilatation gemacht haben. Bei der Vasodilatation bezeichnet man einen Vorgang, bei dem sich die Blutgefäße erweitern. Diesen Umstand machen sich natürlich die Athleten der Kraftsport- und der Bodybuildinggemeinde zunutze. Ist es doch eine Alternative gegenüber den beiden anderen Supplementen. Denn es gibt einige Personen, die von einer Arginineinnahme nicht profitieren. Diesen Athleten habendann nur noch die Auswahl zwischen dem Citrullin und dem Niacin. Sie können diese Supplemente dann entweder als Einzelsubstanz anwenden, oder diese sogar miteinander kombinieren. Niacin ist ein hervorragendes Kombinationssupplement, das ist auch einer der Gründe, warum es in so vielen Stacks vorhanden ist.

 Neben der Anwendung im Kraftsport kann Niacin durchaus für andere Sportarten und Situationen verwendet werden, wie z.B.:

  • Kugelstoßen
  • Modelshooting (Schwerpunkt auf Vaskularität und Plastizität)
  • Eiskunstlauf
  • Ski Abfahrt
  • Freeletics
  • Geräteturnen
  • u.v.m

Wirkungsweise von Niacin

Wie man bereits an den „Vorteilen auf einen Blick“ sehen konnte, sind die Wirkungsweisen von Niacin doch sehr vielfältig. Jedoch wird in diesem Unterpunkt „Wirkungsweise von Niacin“ hauptsächlich auf die für das Bodybuilding und Kraftsport relevanten Punkte eingegangen.

Das Vitamin B3, welches auch „Niacin“ genannt wird, ist Bestandteil zweier Enzymsysteme, die maßgeblich am Energiestoffwechsel (Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel) beteiligt sind. Seine Hauptwirkung besteht darin, dass es zu einem normalen Energiestoffwechsel beiträgt.

Niacin ist an über 200 Enzymreaktionen des Stoffwechsels und so maßgeblich am Energiestoffwechsel beteiligt. Durch diese Beteiligung am Stoffwechsel ist es in der Lage, zu einer normalen psychischen Funktion beizutragen. Denn nur wenn das Gehirn und das ZNS mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden, kann es die notwendigen Hormone, Enzyme, Neurotransmitter etc. herstellen. Diese werden dann vom Gehirn an die jeweiligen Bereiche weitergleitet, welche u.a. unsere Gemütslage regulieren. Zu den weiteren Bereichen, an dem das Niacin wirkt, zählen unsere Schleimhäute. Es sei angemerkt, nur wenn die Schleimhäute sowie das Gehirn mit den notwendigen Nährstoffen versorgt werden, können diese einwandfrei funktionieren und regenerieren. Somit ist Niacin unabdingbar, denn es trägt zur Erhaltung der Schleimhäute bei. Da die Hauptwirkung des Niacins zu einem normalen Energiestoffwechsel mit beiträgt, ist es nicht verwunderlich, dass die Zufuhr von Sauerstoff Nährstoffen mit optimiert wird. Durch die verbesserte Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen sorgt das Niacin für eine Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Niacin sorgt auch für die Sezernierung (Absonderung) des Calciums aus den intrazellulären Speichern und es wandert in das Zytosol. Dieser essenzielle Vorgang ist für die Weiterleitung von Reizen (Signaltransduktion) notwendig, was zu einer normalen Funktion des Nervensystems beiträgt. Zahlreiche Studien wurden diesbezüglich schon durchgeführt und konnten die oben genannten Effekte bestätigen. Das ist auch der Hauptgrund, warum Niacin in der Medizin als Blutdrucksenker rege Anwendung findet. Ein weiterer nicht unerheblicher Punkt für Kraftsportler ist die Kommunikation innerhalb des Nervensystems, welches für eine gute Muskelkontraktion ausschlaggebend ist. Denn nur wenn die Kommunikation innerhalb des Nervensystems reibungslos abläuft, können dementsprechende Signale an die Muskulatur weitergeleitet und verarbeitet werden. Es sei noch angemerkt, dass das Niacin auch einen Beitrag zur Erhaltung normaler Haut liefert. Eine gute Haut ist dem Bodybuilder auch von Nützen, muss doch beim Wachstum der Muskulatur die Haut mitwachsen und das am besten ohne Streifen oder gar Risse in der Haut. Wie man sehen kann, leistet dieses unscheinbare Niacin/Vitamin B3 wertvolle Dienste für den Kraftsportler. An diesem Vitamin B3/Niacin ist doch mehr dran, als man auf den ersten Blick erkennt.

*ADP = Bei ADP handelt es sich um die Vorstufe von ATP (Adenosintriphosphat). Durch das Anhängen eines weiteren Phosphatmoleküls wird daraus dann ATP. ATP ist der primäre und universelle Energieträger des menschlichen Körpers.

Anwendung und Nebenwirkungen

Niacin findet im Bodybuilding und Kraftsport rege Anwendung. Eines der Hauptanwendungsgebiete ist sein Einsatz kurz vor einem Wettkampf. Niacin lässt sich auch hervorragend mit anderen Supplementen kombinieren. Oftmals ist es Teil einer beliebten Kombination aus Kohlenhydraten, verschiedenen Argininformen, Aminosäuren und einer Stimulanz. Dieser Nitric-Oxide -(N.O)- Stack eignet sich bestens für die Verwendung vor dem Training. Wo Niacin ebenfalls vorkommen kann, ist als Inhaltsstoff in einem Diätsupplement. Dort ist es neben Stimulanzien, Aminosäuren, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen enthalten und ist besonders vielversprechend, wenn es um die Unterstützung (Energiestoffwechsel) einer Diät geht. Ein solcher Diät-Stack könnte folgendermaßen aussehen:

Diät-Stack mit Niacin

  • Guarana-Extrakt
  • Bitter-Orangen-Extrakt
  • L-Leucin
  • L-Isoleucin
  • L-Valin
  • Taurin
  • L-Carnitin
  • Niacin (Vitamin B3)
  • Vitamin C
  • Vitamin B6
  • Vitamin B 12

Zu den effektivsten Einnahmezeitpunkten von Niacin zählen:

  • 30 - 45 Minuten vor einem Bodybuilding-Wettkampf
  • Nehmen Sie Niacin verteilt über den Tag, damit Sie immer einen gleichbleibenden Peak haben.

Nebenwirkungen und Überdosierung

Bei Niacin handelt es sich um ein sehr sicheres Vitamin. Eine Überdosierung mit Lebensmitteln, sprich auf natürliche Weise, ist nicht bekannt. Erst durch eine Supplementierung mit reinem Niacin ist das möglich. Allerdings sind dazu Dosierungen im Bereich von 1500 – 3000 mg/Tag notwendig. Zu den Symptomen einer Überdosierung zählen:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Herzrasen
  • Sodbrennen
  • Magen- und Kopfschmerzen
  • Sehschwäche
  • Leberfunktionsstörungen
  • Flush* (Bereits ab 50 mg)
  • Hitzewallungen

*Flush = Medizinischer Fachbegriff für das Erröten der Haut, speziell des Gesichtes und des Halsbereiches durch schlagartige Ausdehnung der Blutgefäße.

Mangel an Niacin

Sollte es aufgrund einer Mangel- oder Fehlernährung doch zu einem Niacinmangel kommen, dann hat ein Arzt die Möglichkeit, diesen mit der Gabe von Nicotinamid zu therapieren. Ein weiterer Grund für einen Niacinmangel sind bestimmte Krankheiten. Manifestieren sich diese im Magen-Darm-Trakt, kommt es zu einem Ungleichgewicht im Stoffwechsel.

Ein Niacinmangel zeigt sich dabei wie folgt als:

  • Hauterkrankungen
  • Erbrechen
  • Durchfall und psychischen Störungen