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Anabole Hormone II - Insulin

Anabole Hormone II - InsulinHaben Sie gewusst, dass Insulin das anabolste aller Hormone ist und den Muskelaufbau massiver als Testosteron oder das Wachstumshormon HGH beeinflussen kann? Wussten Sie, dass Insulin außerdem die Werte anderer anaboler Hormone wie HGH und Testosteron steigert?

Wenn nicht, sollten Sie unbedingt weiterlesen, denn Part II der Serie über anabole Hormone thematisiert das für den Muskelaufbau so wichtige Hormon Insulin und zeigt wichtige Synergiepotentiale mit anderen anabolen Hormonen wie Testosteron und HGH auf.

Was ist Insulin?

Insulin ist ein lebenswichtiges Peptidhormon, welches an den ß-Zellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird.

Insulin ist Gegenspieler von Glucagon, einem weiteren Peptidhormon. Insulin und Glucagon regeln den Blutzuckerspiegel, also die Menge an Glucose im Blutpool. Glucagon erhöht dabei den Blutzuckerspiegel, während Insulin das einzige Hormon mit der Fähigkeit ist, den Blutzucker zu senken.

Anabole Funktionen des Insulins

Insulin wird insbesondere nach dem Verzehr von Kohlenhydraten als Reaktion der damit einhergehenden Erhöhung des Blutzuckers ausgeschüttet (zur Höhe der Blutzuckerwirkung von Kohlenhydraten siehe „Der glykämische Index - Teil I und der Glykämische Index - Teil II).

Das ausgeschüttete Insulin transportiert die Glucose aus dem Blut in das Zellinnere, sodass der Blutzuckerspiegel wieder absinkt. Wenn die Kohlenhydrate zusammen mit leicht verdaulichen Proteinen verzehrt werden, fällt die Insulinwirkung noch höher aus. Doch was bedeutet das nun für den Muskelaufbau?

a) Nährstofftransport und -speicherung

V.a. die Muskulatur kann große Mengen Glucose auf einmal aufnehmen und der Sportler somit zu bestimmten Zeiten von der Insulinwirkung besonders profitieren. Denn in den Muskeln wird die Glucose als Muskelglykogen, der Hauptenergiequelle bei intensivem Sport, gespeichert. Nach dem Training sind die Glykogenspeicher entleert und müssen für eine maximale Regeneration schnell wieder aufgefüllt werden.

Um eine schnelle Auffüllung der Glykogen-speicher gewährleisten zu können, sollte die o.a. Transportwirkung des Insulins durch den Verzehr hochglykämischer Kohlenhydrate und schnellen Proteinen nutzbar gemacht werden. Denn Insulin initiiert einerseits den Transport von Glucose zu den Muskelzellen und erhöht gleichzeitig die Permeabilität an den Zellen, sodass die Glucose besser in den Zellen aufgenommen werden kann.

Insulin verbessert aber nicht nur den Transport von Glucose in das Zellinnere, sondern auch Transport von Proteinen bzw. deren Bausteinen, den Aminosäuren, Lipiden (Fetten) und Creatin. Insulin stimuliert damit auch die Proteinsynthese sowie die Synthese von Triglyceriden. Im Ergebnis verstärkt Insulin damit die Bildung von Muskulatur und weiteren Körperproteinen, aber auch von Fettgewebe. Dieser verstärkte Aufbau von Körpergewebe durch Insulin macht dieses Hormon zu dem anabolsten Hormon überhaupt.

Da Insulin aber wie erwähnt nicht nur den Transport und die Speicherung von Kohlenhydraten, Aminosäuren und Creatin initiiert und so Regeneration, Muskelaufbau und Leistungsfähigkeit fördert, sondern ebenfalls den Fettaufbau durch überschüssige Kohlenhydrate und aufgenommene Fettsäuren unterstützt, muss dieses anabole Hormon gezielt moduliert werden. Andernfalls droht auch der verstärkte Fettaufbau sowie eine mögliche Insulinresistenz (Diabetes-Typ 2).

b) Cortisol-Bekämpfung

Neben der anabolen Transportwirkung des Insulins ist die Bekämpfung von dem „Stresshormon“ Cortisol zu nennen. Cortisol ist ein Steroidhormon der Nebennierenrinde, was aber nicht bedeutet, dass Cortisol anabol ist. Im Gegenteil Cortisol ist hochgradig katabol, indem es den Abbau von Köperproteinen wie der Muskulatur fördert.


Auch wenn Cortisol generell lebenswichtig ist, sind erhöhte Cortisolspiegel - Cortisol wir v.a. in Stresssituationen wie dem Training ausgeschüttet - für den Muskel-aufbau kontraproduktiv und zu minimieren. Durch die Modulation von Insulin durch Kohlenhydrate und schnelle Proteine lassen sich die Cortisollevel begrenzen und die Muskulatur schützen. So konnte in einer Studie aufgezeigt werden, dass sich durch Insulin der Abbau von körpereigenen Proteinen um 30% vermindern ließ, was gerade nach dem Training und morgens sehr hilfreich ist.

c) Hormon-Synergien

Das menschliche Hormonsystem ist komplex und interdependent. D.h. es bestehen unterschiedliche Wechselbeziehungen der Hormone untereinander. Neben vielen Hormonen, die sich gegenseitig behindern bzw. als Gegenspieler agieren, wie Insulin und Glucagon, gibt es auch Hormone, die sich gegenseitig verstärken.

So erhöht bspw. Insulin die Menge an freiem Testosteron, indem es SHGB (Sexualhormon- bindendes Globulin) hemmt, welches seinerseits die Menge an freiem Testosteron senkt. Weniger SHGB durch Insulin bedeutet damit gleichzeitig mehr freies Testosteron .

Insulin hat auch positiven Einfluss auf weitere anabole Hormone. So ist Insulin Co-Faktor bei der Bildung des menschlichen Wachstumshormons (HGH), indem es das Peptidhormon Somatostatin hemmt. Eine Verminderung von Somatostatin durch Insulin geht damit auch mit gesteigerten Werten des hochanabolen Hormons HGH einher.

Diese Wechselwirkungen dürfte ein Grund dafür sein, dass viele Athleten mit dem Testosteronbooster Fenuplast, der das insulinoptimierende 4-Hydroxy-Isoleucin enthält,

Fenuplast Anabolic Stack Tribulus Terrestris Createston

bessere Ergebnisse als mit Tribulus Terrestris erzielen oder aber auch dafür, dass die Multiformeln Createston und Anabolic Stack die wohl besten Hormon- und Testosteronbooster überhaupt sind, weil sie mehrere Hormone gleichzeitig modulieren, welche sich wiederum gegenseitig steigern (Näheres dazu im Blog „Brandneue Studie zu Testosteronbooster“ vom 2.9.2009).

 

Fazit und Muskelaufbau-Tipps

Insulin hat einen sehr starken direkten und indirekten Einfluss auf den Muskelaufbau - es ist das anabolste aller menschlichen Hormone.

Direkt fördert Insulin den Muskelaufbau, indem es Aminosäuren, Glucose, Creatin und weitere Aufbaustoffe in die Muskelzellen transportiert und die Muskelproteinsynthese anregt.

Indirekt fördert Insulin den Muskelaufbau, weil es die Level weiterer anabole Hormone wie Testosteron und HGH steigern kann und gleichzeitig das katabole Stresshormon Cortisol bekämpft.

Doch Insulin kann auch fett und krank machen - permanent hohe Insulinwerte sind auf keinen Fall zu empfehlen. Deshalb ist bis auf die zwei folgenden Ausnahmen auf einen konstanten, aber nicht hohen Blutzuckerspiegel zu achten, um die negativen Insulinwirkungen zu begrenzen.

Die Tageszeiten, an denen ein Athlet maximal von hohen Insulinausschüttungen profitieren kann, sind:

  1. morgens direkt nach dem Aufstehen
  2. um das Training herum (vor, während und nach dem Training)

Zu diesen Zeiten können durch Insulin der Muskelaufbau, die Regeneration und die Leistungsfähigkeit effektiv optimiert werden. Deshalb sind hochglykämische Kohlenhydrate mit schnellen Proteinen oder freien Aminosäuren bzw. ein All-in-one Muscle Builder zu diesen Zeiten besonders effektiv.

Glucofast Cellforce Anabolic Protein Professional Soja Protein Isolat Whey Protein Isolat Professional Createston

Zusätzlich wirken einige Substrate insulinoptimierend bzw. insulogen und können den Muskelaufbau, Leistungsfähigkeit und sogar Gesundheit weiter fördern. Zu nennen sind dabei v.a. 4-Hydroxy-Isoleucin aus Bockshornkleee, D-Pinitol aus Pinienkernen, MHCP aus Zimt und Alpha Liponsäure.

Fenuplast Anabolic Juice Hypoinsul Octan FX

Mit sportlichem Gruß
Ihr Peak Team

Blogbild: Insulin Monomer, Created by Isaac Yonemoto.

Quellen:

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Anderson, R. A., et al. Isolation and characterization of polyphenol type-A polymers from cinnamon with insulin-like biological activity.  J Agric Food Chem.  52(1):65-70, 2004.

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Weitere Quellen ohne konkreten Autor:

Cinnamon extracts boost insulin sensitivity. ANA E-Newsletter.  Summer 2004.

 

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