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BURN-OUT-Syndrom – Der „Worst-Case“ der modernen Welt – Teil 3

Liebe BLOG-Leserinnen und Leser, Liebe PEAK-Kundinnen und -Kunden,

die beiden ersten Teile meiner BLOG-Reihe dienten der Begriffsdefinition des Burn-Out-Syndroms, der Klärung was genau Burn-Out eigentlich bedeutet, wo es entsteht und der Vorstellung einiger möglicher Ursachen die zur Entstehung beitragen.

Interessieren Sie diese Themen und haben Sie die Teile 1 und 2 noch nicht gelesen, möchte ich Ihnen dringend ans Herz legen dies nachzuholen bevor Sie sich mit dem heute vorgestellten dritten und letzten Teil befassen.

Heute soll es nochmals um einige mögliche Ursachen für die Entstehung von Burn-Out-Syndrom gehen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Sie einige der im folgenden Artikel vorgestellten Gründe niemals für die Entstehung von Burn-Out-Syndrom verantwortlich gemacht hätten. Umso interessanter wird es für Sie sein, die Zusammenhänge zu erkennen.

Viel Spaß bei meinen Ausführungen.

 

Alltagsgifte und Burn-Out

Definition und Auswirkung

Unter Alltagsgiften versteht man Metalle (Schwer- Halb- und Leichtmetalle) sowie chemische Gifte, die wir über die Nahrung und die Atmung täglich aufnehmen. Sie befallen die Zellen, reichern sich im Körper an und stören die Zellfunktion bzw. können sogar zum Zelltod führen. Besonders oft findet man chemische Toxine in fettreichen Geweben wie z.B. im Gehirn oder im Nervengewebe. Sie können ohne weiteres die Blut-Hirn-Schranke durchdringen und dort Schäden hervorrufen.

Toxische Metalle greifen den Zellkern, die Mitochondrien oder aber die Zellmembrane an. Besonders mitochondriale DNS-Stränge sind empfindlich gegen Schwermetalle. Werden Sie zerstört führt dies unweigerlich zu Energiemangel und Müdigkeit. Innerhalb der Zellen findet die Zerstörung anhand der Bildung freier Radikale statt, die nur mit Antioxidantien bekämpft werden können.

Das große Problem bei Schwermetallen ist die lange Halbwertszeit. Sie beträgt beispielsweise bei Quecksilber 25-30 Jahre. Während dieser Zeit werden verstärkt Antioxidantien zur Bekämpfung der Radikalbildung verbraucht und stehen nicht für andere Tätigkeiten zur Verfügung.
 

Interessant

Die Belastung mit Schwermetallen lässt sich über eine spezielle Diagnostik bestimmen.

Alltagsgifte üben einen negativen Einfluss auf die Zellgesundheit und die mitochondriale Energiebereitstellung aus. Ihre lange Halbwertszeit macht Sie zu einem besonders hartnäckigen Gegner im Kampf gegen Burn-Out

 

Alltagsgifte im Überblick

Quecksilber

Quecksilber wird uns über Amalganfüllungen in den Mund eingesetzt. Es zählt zu den giftigsten Elementen, löst sich beim Kauen aus der Füllung und wandert dann in unseren Körper. Quecksilber hemmt in der Mitochondrienmembran die Synthese des Häm-Moleküls und blockiert so direkt die Energiegewinnung. Es bildet außerdem freie Radikale und zerstört die Transportwege der Zelle. Auch einige Fischsorten stehen unter dem Verdacht, quecksilberbelastet zu sein. Quecksilber gilt als 10x giftiger als Blei. Unter seinem Einfluss besteht ein deutlich erhöhter Bedarf an Vitaminen, Spurenelementen (besonders Selen) und Proteinen (besonders Glutathion)

Blei

Blei nehmen wir heutzutage besonders über Zigarettenrauch, Bier, Wein, Fleisch, Wasser und Gemüse auf. Früher war eine Hauptbelastungsquelle verbleites Benzin in der Atemluft. Es besitzt eine Halbwertszeit von bis zu 30 Jahren und lagert sich in den Knochen ab.

Aluminium

Aluminium kommt häufig in Küchengeschirr, Medikamenten, Deodorants, Trinkwasser und in diversen Lebensmittelzusatzstoffen wie E173 oder E520-523 oder E541 vor. Aluminium gilt als unbedenklich solange die Darmschleimhaut intakt ist. Ist dies nicht der Fall kann es diese passieren und ins Nerven- und Gehirngewebe eindringen. Dort steht es unter Verdacht neurologische Erkrankungen auszulösen.
 

Wichtig

Die Toxizität von Metallen erhöht sich expotentiell wenn mehrere Vertreter gleichzeitig auftreten

 

Wie schütze ich mich vor Alltagsgiften?

Als Erstes steht die Entfernung von Amalganfüllungen auf dem Programm. Man kann beim Einkauf gezielt Lebensmittelzusatzstoffe meiden und sein Trinkwasser auf eine mögliche Belastung testen lassen. Industriell verarbeitete Lebensmittel sowie aggressive Reinigungsmittel sollte man meiden. Auch Rauchen sollte im Sinne von Vergiftungserscheinungen ein Tabu bleiben. Daneben ist es förderlich für genügend Darmpflege zu sorgen.

Schwermetalle ausleiten

Wer sich entschlossen hat, seine Amalganfüllungen auszutauschen kann im Anschluss mit einer sog. Ausleitungsspritze dafür sorgen, dass die Quecksilberspeicher im Körper aufgenommen und über die Niere ausgeschieden werden. Dies setzt jedoch unbedingt ausreichend die Anwesenheit von genügend Vitalstoffen voraus. Eine derartige Maßnahme sollte in jedem Fall nach Absprache mit einem Arzt erfolgen.

Medikamente und Energiestoffwechsel

Auch eine dauerhafte Einnahme von Medikamenten kann Störungen des Zellstoffwechsels hervorrufen, direkten Einfluss auf den Mikronährstoffhaushalt nehmen und die mitochondriale Funktion beeinträchtigen.

Besonders gefährlich sind Schmerzmittel, Antibiotika oder Krebsmittel. Die Mitochondrien werden hier besonders in den zum Abbau betroffenen Organen angegriffen also in den Nieren, der Leber, dem Herzen aber auch in der Muskulatur. Ein im Alter auftretender Mangel an Coenzym-Q10 oder ein Mangel bei Vitamin D verschlechtern die Situation weiter.

Kontrazeptiva führen zu Störungen im Haushalt von Folsäure und Vitamin B6. In diesem Zusammenhang kann es zu einem Anstieg des Homocysteinaufkommens kommen.

Wer regelmäßig Säureblocker aufgrund Sodbrennen zu sich nimmt, riskiert eine ph-Wert-abhängige Störung der Aufnahme von Vitamin B12 sowie Calcium, Vitamin D und Magnesium.
 

Fazit

Alltagsgifte stellen in Sachen Burn-Out-Syndrom nicht zu unterschätzende Faktoren dar. Wir alle sind jeden Tag unzählige Male damit konfrontiert Sie aufzunehmen. Wenngleich man seinen Lebensinhalt sicher nicht der kompletten Vermeidung von Alltagsgiften widmen kann, sollte man dennoch dafür sorgen, die Aufnahme so gut es geht zu vermeiden. Die genannten Tipps werden Ihnen dabei helfen.

 

Lichtstress und Burn-Out

Einfluss von Licht

Licht beeinflusst unser ganzes Leben, bestimmt unseren Biorhythmus und den Alltag. Wir nehmen Licht über die Haut und die Netzhaut des Auges auf. Im Gehirn kommen Lichtsignale in der Epiphyse und der Hypophyse an. Die beiden wichtigsten Hormone die lichtabhängig gebildet werden sind Vitamin D3 und Melatonin.

Licht hat in unserem Körper eine Blutdruck und Cholesterin senkende Wirkung, ist an der Regulierung des Cortisolaufkommens beteiligt, mildert indirekt (über die Reduktion von Melatonin) Depressionen und produziert nicht zuletzt Proopiomelanocortin, eine Substanz die opiumähnlich wirkt und allgemein für eine glückliche Stimmung sorgt.

Alle Zellen unseres Körpers arbeiten auf eine bestimmte Weise lichtabhängig. Fehlt es uns an Licht, kann es zu Symptomen wie Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Infektanfälligkeit, Heißhunger oder Depressionen kommen. Lichtmangel ist die Ursache der sog. SAD (seasional affective disorders) sprich der Winterdepression. Hauptsächlich schuld daran ist ein Mangel an Vitamin D3, dem Sonnenvitamin das eigentlich im Körper als Hormon fungiert.

Licht beeinflusst auf entscheidende Weise unser Dasein, hält uns gesund und bei Laune

Kunstlicht verwirrt

Setzen wir uns nachts Kunstlichtquellen aus, kann dies unseren Biorhythmus aus dem Gleichgewicht bringen und für Stress sorgen. Bei Kunstlicht muss man ganz klar unterscheiden zwischen den verschiedenen Quellen. Leider ist Entwicklung weg von der konventionellen Glühbirne bereits vollzogen, eine Tatsache die aus gesundheitlicher Sicht alles andere als zu befürworten ist.
 

Glühbirnen und Energiesparlampen

Abhängig vom Blauanteil bei Kunstlichtquellen sind diese entweder hormonneutral oder eben nicht. Während die gute alte inzwischen ausgemusterte Glühbirne sehr hormonneutral wirkt, muss man sich bei Energiesparlampen größere Sorgen um mögliche Fehlleitungen des Biorhythmus machen die auch Burn-Out verursachen können. Energiesparlampen enthalten einen hohen Blauanteil, dazu Quecksilber und senden Strahlen aus, die im schlimmsten Falle sogar denen eines Handys ähneln. (Wie derartige Strahlen Burn-Out fördern können werden wir noch sehen) Energiesparlampen sparen so zwar im Vergleich zur Glühbirne Energie, sind aber gesundheitlich deutlich bedenklicher. Sie können zu hormoneller Fehlregulation und degenerativen Netzhautschäden führen. Eine gesunde Alternative zur Glühlampe sind die heutzutage erhältlichen LED.

Interessant

Auch sog. Vollspektrumlampen beinhalten einen hohen Blauanteil und stimulieren so die Produktion von Stresshormon in der Hypophyse
 

Fazit

Wer sich vor den schlechten Eigenschaften einiger Kunstlichtquellen schützen möchte, sollte so viel Licht wie möglich untertags an der Sonne tanken und auf den Einsatz von Lichtquellen setzen die sich hormonneutraler verhalten. Jeder Tag sollte gezielte Dunkelphasen enthalten die zur richtigen Zeit eingesetzt werden um den Biorhythmus zu unterstützen und ein erhöhtes Stressaufkommen in dieser Hinsicht zu vermeiden.

 

Vitamin D und Burn-Out

Mangelsymptome

Vitamin D ist eine sehr gängige Erscheinung. Ein vermehrtes Aufkommen bei Schlafstörungen, einiger Krebsarten, Depressionen, chronischer Müdigkeit, Bluthochdruck und auch Übergewicht gehen mitunter auf das Konto von Vitamin D Mangel ebenso wie ein gesteigertes Risiko zur Entstehung von Burn-Out damit zu tun haben kann.

Wie entsteht ein Mangel?

Vitamin D nehmen wir nur zweitrangig über die Ernährung auf. Hauptsächlich versorgen wir uns damit über die Haut, sprich die Sonneneinstrahlung und hier ganz besonders über UV-B-Strahlen. Der UV-B-Anteil der Sonne hängt von einigen Faktoren wie dem Breitengrad und der Jahreszeit ab. Wir Deutschen haben eine eher schlechte UV-B-Ausbeute zu erwarten, besonders in Wintermonaten. Sind wir zudem stark gekleidet, nimmt uns dies die Möglichkeit UV-B-Stahlen aufzunehmen genauso wie das Einreiben mit Sonnenmilch und Lichtschutzfaktoren von 8 und mehr eher dazu beitragen, dass UV-B an uns vorüber gehen. Ein Vitamin D Mangel ist sehr wahrscheinlich wenn wir uns selten draußen aufhalten, der Arbeitsplatz in Innenräumen liegt oder wir älter als 50 Jahre sind, da die Haut hier immer weniger in der Lage ist Vitamin D zu bilden.

Ein Vitamin D Mangel ist eher wahrscheinlich als selten!

Wie füllt man seine Vitamin D Speicher auf?

Um eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D zu gewährleisten ist es nötig, 2 - 3x pro Woche mindestens 25% seiner Körperoberfläche UV-Strahlen auszusetzen. Die benötigte Zeit richtet sich nach dem Hauttyp und liegt pro Sonnenbad zwischen 5 Minuten (Hauttyp 1) und etwa 40 Minuten (Hauttyp 5/6). Sie beträgt im Einzelfall etwa 50 der Eigenschutzzeit der Haut, also der Hälfte der Zeit, in der sich die Haut ohne Sonnenschutzcreme leicht rötet.

Wer es über die Ernährung versuchen möchte, sollte sich an die Aufnahme von Hering oder Makrele halten. Da man täglich 1 - 1,5 kg davon verzehren müsste um seinen Vitamin D3 Status zu sichern, bieten Vitamin D-Supplements eine weitere Alternative.

Regelmäßiges Sonnenbaden würde genügen um sich ausreichen mit Vitamin D zu versorgen. Weil wir aufgrund unseres Standorts auf dem Erdball und oft auch aufgrund unseres Berufs und sonstiger Verpflichtungen dazu nicht in der Lage sind gibt es die Möglichkeit, sich mit Vitamin D alternativ auch über die Ernährung bzw. über Supplements zu versorgen

Und was ist mit Hautkrebs?

Generell wird angeraten, im Hochsommer nicht zu lange und zu häufige in der Sonne zu liegen. Ich empfehle Ihnen hier eigentlich das genaue aber kontrollierte Gegenteil.

Fakt ist, dass die Bildung des sog. weißen Hautkrebses (Basaliom) auf eine Sonnenlichtexposition zurückzuführen ist, die weite über der maximalen Eigenschutzzeit liegt. Er entsteht an Körperflächen die häufig dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Der weiße Hautkrebs ist gut behandelbar und bildet selten Metastasen.

Der wesentlich gefährlichere schwarze Hautkrebs, das maligne Melanom, ist wesentlich schlechter behandelbar, metastasiert schnell, tritt aber an Körperstellen auf die nicht regelmäßig der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Studien zeigen, dass ein hoher Vitamin D3-Spiegel diese Art des Hautkrebses sogar zu verhindern vermag.

Eine gute Versorgung mit Vitamin D hält in Verbindung mit gesundem Sonnenbaden Hautkrebs am ehesten fern
 

Fazit

Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D ist neben dem generell-gesundheitlichen Aspekt ein weiterer Punkt der hinsichtlich Burn-Out von Relevanz ist

 

Elektrosmog und Burn-Out

Was ist Elektrosmog?

Bei Elektrosmog handelt es sind um elektromagnetische Felder die durch technisch-künstliche Quellen erzeugt werden. 2 Effekte die von diesen Feldern ausgehen können unsere Körperzellen schädigen. Hierzu zählt zum einen der thermische Effekt, zum anderen der athermische Effekt (Verdrängungseffekt).

Thermischer Effekt

Der thermische Effekt erwärmt Zellverbände. Schädlich ist dies, da Körpergewebe eigentlich auf eine bestimmte Betriebstemperatur angewiesen sind die unser Körper über die Thermoregulation versucht zu gewährleisten. Ständige Überwärmung, wie sie von diesen Feldern ausgehen kann, wirkt sich ungünstig auf den Zellstoffwechsel aus.

Athermischer Effekt

Der athermische Effekt geht von nicht natürlichen Magnetfeldern aus mit denen unser Körper nicht umzugehen weiß. Während wir an die sehr niedrige Frequenz des Erdmagnetfeldes gewohnt sind, wird diese sogar auf diese angewiesen sind, umgeben uns außerdem weitaus höhere Frequenzen ausgehend von Radios, Handys, Bildschirmen etc. Diese Magnetfelder können Störungen des Zellstoffwechsels, eine Schädigungen der Erbsubstanz, eine Verminderung bestimmter Neurotransmitter, eine vermehrte Ausschüttung von Stresshormonen und eine erhöhte Radikalbildung hervorrufen. Letztlich kann sich die Durchlässigkeit der Blut-Hirnschranke verändern. Es besteht so die Möglichkeit, dass mehr Giftstoffe ins Gehirn eindringen.

Künstliche Magnetfelder vermitteln generell zellschädigende Eigenschaften und stören den Zellstoffwechsel

Frequenzen unseres Gehirns

Unser Gehirn funktioniert sich je nach Aktivitätsgrad in unterschiedlichen Frequenzbereichen. Der Beta-Frequenzen bezeichnen den Wachzustand, Alpha-Frequenzen Bezeichnen den entspannten Wachzustand, Theta-Frequenzen liegen vor, wenn wir leicht schlafen oder meditieren und Delta-Frequenzen zeigen von tiefem Schlaf.

Elektromagnetische Felder mischen sich nun in die sehr niedrig liegenden Frequenzbereiche des Gehirns ein und sorgen dafür, dass Regeneration kaum mehr möglich ist. Der Delta-Zustand kann kaum mehr erreicht werden. Eine solche Situation erzeugt Stress und sorgt für die Bildung freier Radikale mit der bereits gut bekannten Wirkung auf unsere Energiebereitstellung und auf die Entstehung von Burn-Out. Von Mobilfunkwellen weiß man beispielsweise dass Sie oxidativen und nitrosativen Stress auslösen.

Künstliche elektromagnetische Felder überschatten natürliche Frequenzen, stören so die Regeneration und erzeugen Stress

Was kann man tun?

Wenn es um das Thema Mobiltelefone geht, sollte man sich auf jeden Fall eine Zone in den eigenen 4 Wänden schaffen in der diese tabu sind. Das Schlafzimmer bietet sich hier an. Bei der Anschaffung des Mobiltelefons kann man sich nach einem Geräte mit niedrigem SAR-Wert erkundigen. Sie gelten als weniger schädlich.

Wo es möglich ist, sollte man Internetverbindungen von W-LAN auf Kabel umstellen und auch bei Haustelefonen strahlenreduzierte Geräte einsetzen.

Letztlich bringt es immer einen Ausgleich, sich oft an der freien Natur aufzuhalten.

Auch die Magnetresonanzstimulation erweist sich in vielen Fällen als wirksame Maßnahme zur Verbesserung der zellulären Energiegewinnung.
 

Fazit

Wir sehen Sie nicht, dennoch können elektromagnetische Felder unsere Zellen schädigen und Burn-Out zusammen mit anderen Faktoren fördern. Mit einigen Verhaltensregeln und gezielten Anschaffungen können wir zumindest Schadensbegrenzung betreiben.

 

Halswirbelsäule – Ein waschechter Burn-Out-Faktor

Schier unglaublich wirkt auf den ersten Blick, dass eine instabile Halswirbelsäule tatsächlich einen der Hauptfaktoren bei der Entstehung von nitrosativem Stress darstellen kann.

Sieht man sich die Sache etwas genauer an wird klar warum:

Aufbau der Halswirbelsäule

Die Halswirbelsäule ist das Nadelöhr für alle Nerven. Sie besteht aus sieben Halswirbeln mit insgesamt 2 Funktionsbereichen. Die Halswirbel 1 und 2 nennen sich Genickgelenk und haben einen völlig anderen Aufbau als die verbleibenden 5 Halswirbel. Auf dem ersten Halswirbel, dem Atlas, lastet das gesamte Gewicht des Kopfes, immerhin 4-6kg. Es ermöglicht zudem Nickbewegungen. Der 2-te Halswirbel, genannt Axis, ermöglicht Drehbewegungen. In diesem Bereich befinden sich keine Bandscheiben dafür aber viele hochempfindliche Sensoren (Priorezeptoren). Mit Ihnen steuert unser Körper seine Motorik und reagiert auf Druck, Dehnung oder Erschütterung.

Wie entsteht Burn-Out?

Da die Halswirbelsäule das Nadelöhr für unsere Nerven darstellt, kann es bei Verletzungen in diesem Bereich zu permanenter Überaktivierung verschiedener Nervenstränge kommen die eine chronische Überaktivierung des sympathischen Nervensystems zur Folge haben und sich so auf alle Organe, Muskeln und Drüsen auswirken. Jede Form der Nervenreizung setzt Stickstoffmonoxidgas frei und sorgt so für nitrosativen Stress. Wird dieser Zustand nicht rechtzeitig bemerkt ist die unweigerliche Folge ein spürbares Energiedefizit – Burn-Out

Verletzungen der Halswirbelsäule können Nervenstränge empfindlich reizen und über eine Art Dauerstimulation nitrosatsiven Stress erzeugen.

Was sollte man beachten?

Als allererstes sollten Verletzungen im Bereich der Halswirbelsäule natürlich vermieden werden. Stärken Sie die Halswirbelsäule gezielt mit Muskeltraining der Halsmuskeln aber auch der sog. autochtonen Rückenmuskulatur. Bestimmte Kissen (Cervikal-Kissen) bieten nachts besonderen Schutz.

Wer Probleme mit der Halswirbelsäule hat wird zunächst subkutane Injektionen mit Vitamin B12 benötigen um die Symptomatik zu verbessern. NO verbraucht Vitamin B12 also ist hier von einem Mangel auszugehen.

Auch orale Präparate mit Vitaminen B, C sowie Mineralien wie Kalium, Selen, Zink, Kupfer, Mangan und Pflanzenextrakten wie beispielsweise Ginkgo aber auch Omega-3-Fettsäure oder Coenzym Q 10 werden gerne verabreicht.
 

Fazit

Wer bereits Verletzungen der Halswirbelsäule hinter sich hat, muss ganz besondere Vorsicht walten lassen. Untersuchungen und eine mögliche ergänzende Therapie unter Zuhilfenahme von Vitaminen und Mineralstoffen können nötig sein. In jedem Falle ist es ratsam, seine Hals- Nacken- und Rückenmuskulatur zu kräftigen.

 

Bewegungsmangel und Burn-Out

Zusammenhang zwischen Bewegungsmangel und Krankheiten – keine Neuheit

Ich denke nicht, dass ich Ihnen etwas Neues damit erzähle, dass auf das Konto von Bewegungsmangel eine Reihe von Krankheiten wie Adipositas oder Diabetes gehen. Neuen Studien zur Folge lässt Bewegungsmangel sogar den IQ absinken…ja sie haben richtig gelesen: Bewegungsmangel macht dumm!

Um was geht es bei Bewegung?

Bewegung verschafft uns eine Aktivierung des Stoffwechsels, verbraucht Glukose und hilft im Organismus aufgebaute Spannungen abzubauen. Bewegen wir uns regelmäßig, erhöhen wir damit die Anzahl der Mitochondrien in unseren Zellen und unterstützen so die Energiebereitstellung; DAS Thema um das es bei Burn-Out geht.

Untersuchungen ergaben weiterhin, dass bereits 3 x 45 Minuten Joggen pro Woche zur Bildung des Proteins PGC-1 Alpha führen. PGC-1 Alpha beeinflusst seinerseits Gene welche die Mitochondrienfunktion hoch regulieren und optimieren.

Von Tangotanzen weiß man, dass es den Testosteronspiegel ansteigen lässt und den Cortisolspiegel zu senken vermag. Dem nicht genug verbessert es sowohl die Balance als auch die Beweglichkeit.

Laufen erhöht die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung der trainierten Muskulatur um den Faktor 10. Dieses mehr an Sauerstoff sorgt unweigerlich für eine Adaption der Mitochondrien. Erst wachsen Sie dann vermehren Sie sich. Wer eine solche Entwicklung messen möchte, kann dies anhand einer Bestimmung des ATP-Umsatzes vornehmen lassen.

Unterschiedliche Auswirkung des Laufens

Je nachdem wie schnell man läuft, werden unterschiedliche Hormone freigesetzt. Langsames Joggen stimuliert Serotonin, ein Glückshormon das vielen depressiven Menschen fehlt. Ein moderates Tempo stimuliert die Freisetzung von ACTH dem Kreativitätshormon. Geht man mit dem Tempo ans persönliche Limit, versetzen uns Endorphine in eine Art Glücksrausch. Jeder Leistungssportler wird Ihnen dieses Gefühl nach einem Wettkampf eindeutig beschreiben können... fragen Sie nach.

Wie sollte man beginnen?

Falsch wäre, sich aus absoluter Bewegungsabstinenz nach studieren dieses BLOGs sofort in ein 6-wöchentliches kombiniertes Kraft- und Ausdauertraining zu stürzen. Bewegung, sprich eine ungewohnte Tätigkeit für den Körper, ist für den Körper eine Herausforderung und benötigt eine gewisse Zeit zur Anpassung. Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen, es langsam angehen zu lassen. Versuchen Sie den Alltag als erstes bewusst mit mehr Bewegung zu versehen, sei es mit vermehrtem Treppen steigen oder zu Fuß gehen. Für alle etwas übergewichtigen Personen ist Nordic-Walking neben Krafttraining die optimale Sportart um sich Gelenk schonend zu bewegen. Krafttraining ist übrigens im Kampf gegen Stress und auch Übergewicht unabdingbar.
 

Fazit

Stressabbau, Stoffwechselaktivierung und ganz wichtig Mitochondrienadaption sind die Schlüsselbegriffe die wir mit Bewegung entscheidend verändern können.

 

Schlafmangel und Burn-Out

Was passiert im Schlaf?

Schlafmangel kann sowohl psychischer als auch physischer Natur sein. Schlaf ist für uns aus mehreren Gründen wichtig. Zum einen regenerieren wir uns im Schlaf. Der Körper ist im Schlaf nicht damit beschäftigt Energie für Bewegung aufzubringen und muss sich meist auch nicht in hohem Ausmaß um Verdauungstätigkeiten kümmern. Alle Energie kann im Schlaf für die Regeneration unserer funktionellen Einrichtungen verwendet werden zu denen u.a. unsere Organe oder aber die Skelettmuskulatur aber auch das Gehirn zählen.

Im Schlaf verarbeiten wir zum Anderem geistig-emotionale Eindrücke des Tages.

Das im Schlaf gebildete Melatonin lässt uns ruhig werden, wirkt aber auch als Antioxidans, fungiert als Gegenspieler von Cortisol und wirkt anti-aromatisierend d.h. es reduziert die Bildung von Östrogen. Melatonin ist an der Regulation von Energieumsatz und Körpertemperatur beteiligt und schützt sogar unsere Augen vor degenerativen Netzhauterkrankungen.
 

Interessant

Melatonin ist beim durchschnittlichen Deutschen etwa 2 - 3 Stunden weniger präsent als noch vor 100 Jahren

In Traumphasen werden unsere Mitochondrien einer Art Qualitätsprüfung unterzogen. Schlechte Vertreter werden aussortiert und durch neue leistungsfähige Vertreter ausgetauscht. Auch die Mehrung von Mitochondrien findet im Schlaf statt.

Interessant

Schlafmangel und Übermüdung lassen sich über die Ermittlung der Menge eines bestimmten Speichelenzyms bestimmen.
 

Tipps zur Optimierung des Schlafs

Unser Körper lebt nach einem bestimmten Rhythmus, der sog. zirkandianen Rhythmik. Diese Abfolge eines „Tages“ lässt sich individuell etwas verschieben, sollte jedoch für ein und dieselbe Person möglichst immer relativ ähnlich aussehen. Versuchen Sie, für sich einen bestimmten Rhythmus zu finden indem Sie in etwa immer zur selben Zeit schlafen gehen und aufstehen.

Anmerkung

Mir ist bewusst, dass der typische Schichtarbeiter damit Probleme haben wird. Einige nützliche TIPPs dazu habe ich in meinem BLOG zum Thema Melatonin veröffentlicht

Meiden Sie abends die Arbeit vor Bildschirmen und halten Sie Ihren Schlafraum frei von Lichtquellen oder aber künstlicher elektromagnetischer Felder. Auch Sie beeinflussen den Schlaf negativ. Sorgen Sie nach Möglichkeit für eine konstante Raumtemperatur von etwa 18 Grad und vermeiden Sie direkt vor dem Schlafen gehen die Aufnahme von Koffein, Alkohol und Nikotin. Sie alle arbeiten gegen die Ausschüttung von Melatonin.
 

Fazit

Schlafmangel und in diesem Zusammenhang eine Störung des Biorhythmus können uns in einem Stresszustand versetzen der sich mitunter auf die Mitochondrienregeneration, einige Hormonkonzentrationen und damit auch auf die Entstehung von Burn-Out auswirken kann.

 

Zusammenfassung

Zum Abschluss meiner BLOG-Reihe über Burn-Out habe ich Ihnen als Fortsetzung zu Teil 2 noch weitere Möglichkeiten vorgestellt die an der Entstehung von Burn-Out Teil haben können. Einige davon kann man vielleicht auch ohne größere Kenntnis zum Thema mit Burn-Out in Verbindung bringen, andere jedoch würde man nie als Faktor vermuten der uns in den Zustand des zellulären Energiemangels führen kann.

Abschließend hoffe ich, Sie zum Thema Burn-Out in Rahmen meines 3-Teilers umfangreich und trotzdem unterhaltsam informiert zu haben. Man kann besser gegen einen Feind ankämpfen wenn man weiß wer er ist und wie er funktioniert. Daran sollte es Ihnen nun nicht mehr mangeln.

In diesem Sinne…bleiben Sie gesund!

 

 

 

Viele Grüße

Ihr

Holger Gugg

www.body-coaches.de

 

Quelle: Buch: Der Burnout Irrtum, Uschi Eichinger – Kyra Hoffmann-Nachum, Systemed Verlag

 

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